Drei neue ADAC Rettungshubschrauber am Himmel
14.03.2024 - 10:30:11Hochmoderner Helikopter mit FĂŒnfblattrotor in Sande
"Christoph 26" ist am Nordwest-Krankenhaus Sanderbusch, einem der am lĂ€ngsten von der ADAC Luftrettung betriebenen Standorte, beheimatet. Unter seinem Namen löst eine Maschine des Typs H145 das bislang genutzte VorgĂ€ngermodell ab, um Rettungs- wie VerlegungsflĂŒge von Patienten etwa zwischen zwei Kliniken zu erledigen. "Christoph 26" ist mit einer Rettungswinde fĂŒr Spezialmanöver wie Watt- und Wasserrettungen an der KĂŒste oder den ostfriesischen Inseln ausgestattet und rund um die Uhr in Rufbereitschaft. Im vergangenen Jahr wurde die Crew 1415-mal alarmiert.
Stationsleiter und Pilot Dirk Hessenius erklĂ€rt: "Die neue H145 bietet mehr Leistung und kann mit 100 Kilogramm mehr Zuladung fliegen. Weil mehr Kerosin mitgefĂŒhrt werden kann, erhöht sich die maximale Flugzeit um rund eine halbe Stunde. Gerade im 24-Stunden-Betrieb ist das eine enorme Verbesserung und Reichweitenerhöhung, weil nachts die Möglichkeiten zu tanken limitiert sind". Dank dem fĂŒnften Rotorblatt gewĂ€hrleistet der neue ADAC Rettungshubschrauber darĂŒber hinaus behutsamere Patiententransporte aufgrund einer ruhigeren Lage in der Luft und weniger Vibrationen in der Kabine. Nach "Christoph Brandenburg" in Senftenberg und "Christoph Westfalen" in MĂŒnster/Greven ist "Christoph 26" die Nummer drei mit FĂŒnfblattrotor in der Flotte der ADAC Luftrettung.
ZusĂ€tzlich hat die ADAC Luftrettung zwei neue Helikopter vom Typ H135 fĂŒr die Stationen in Siegen und Straubing erworben, wo sie standortspezifische Vorteile ausspielen können. Sie sind als erste Rettungshubschrauber in Deutschland mit der Innenverkleidung "Kokon" fĂŒr eine bessere ZugĂ€nglichkeit zum Patienten ausgestattet, was zusĂ€tzlich Gewicht einspart. DarĂŒber hinaus sind die Maschinen wendiger, verbrauchen weniger Kerosin und verursachen einen geringeren Abwind bei Starts und Landungen, was sie fĂŒr EinsĂ€tze im stĂ€dtischen Umfeld prĂ€destiniert.
Neueste H135-Generation am Standort Siegen
"Unser neuer ADAC Rettungshubschrauber bringt eine Menge Pluspunkte mit sich, die unseren Patienten zugutekommen", betont Markus Scheld, der die Station in Siegen leitet und die neue H135 namens "Christoph 25" als Pilot steuern wird. "Mit seinen lÀngeren RotorblÀttern ist der Hubschrauber leiser und sein volldigitales Cockpit erhöht die Sicherheit aller Insassen. Andere Luftfahrzeuge werden erkannt, Hindernisse auf dem Navigationsdisplay angezeigt und entsprechende Kollisionswarnungen abgegeben."
"Christoph 25" ist auf dem Dach des Diakonie Klinikums Jung-Stilling stationiert und leistet in einem Radius von bis zu 70 Kilometern im DreilĂ€ndereck Nordrhein-Westfalen, Hessen und Rheinland-Pfalz schnelle Hilfe aus der Luft. Im vergangenen Jahr absolvierten die fliegenden Gelben Engel von hier aus 1186 RettungsflĂŒge.
Eine weitere modernste H135 in Straubing
Am 5. MĂ€rz 2024 nahm die ADAC Luftrettung eine weitere Maschine dieses Typs als neuen "Christoph 15" am Klinikum St. Elisabeth in Straubing in Betrieb. "Der neue Hubschrauber kombiniert die bewĂ€hrten Eigenschaften des VorgĂ€ngermodells mit modernster Elektronik wie einem sehr stabilen Vier-Achsen-Autopilot, der theoretisch sogar InstrumentenanflĂŒge bis zum Schwebeflug ermöglicht", erklĂ€rt Stefan Kottbusch, der den Standort Straubing leitet und Pilot ist. "Zwei AuĂenkameras unterstĂŒtzen uns beim Absetzen in unbekanntem GelĂ€nde, was die Sicherheit zusĂ€tzlich erhöht", fĂŒgt er hinzu.
Nach dem Maschinen-Upgrade ist "Christoph 15" auch weiterhin mit einer Rettungswinde ausgerĂŒstet, um Patienten etwa in unwegsamem Terrain wie dem Bayerischen Wald sicher versorgen zu können. "Christoph 15" fliegt jeden Tag von Sonnenaufgang (frĂŒhestens 7 Uhr) in einem 70-Kilometer-Radius bis zum Sonnenuntergang. Im vergangenen Jahr war Straubing die von der ADAC Luftrettung betriebene Station mit den meisten EinsĂ€tzen (2020) neben Koblenz mit der gleichen Anzahl.
Ăber die ADAC Luftrettung gGmbH
Mit 55 Rettungshubschraubern und 38 Stationen ist die gemeinnĂŒtzige ADAC Luftrettung eine der gröĂten Luftrettungsorganisationen Europas mit bis heute mehr als 1,2 Millionen EinsĂ€tzen. Die ADAC Rettungshubschrauber gehören zum deutschen Rettungsdienstsystem, werden immer ĂŒber die Notrufnummer 112 bei der Leitstelle angefordert und sind im Notfall fĂŒr jeden VerunglĂŒckten oder Erkrankten zur Stelle. "Gegen die Zeit und fĂŒr das Leben" lautet der Leitsatz der ADAC Luftrettung gGmbH. Denn gerade bei schweren Verletzungen oder Erkrankungen gilt: Je schneller der Patient in eine geeignete Klinik transportiert oder vor Ort vom Notarzt versorgt wird, desto besser sind seine Ăberlebenschancen bzw. seine Rekonvaleszenz. Die Crews der ADAC Luftrettung werden trainiert von der ADAC HEMS Academy GmbH. Die Wartung und technische Bereitstellung erfolgt ĂŒber die ADAC Heliservice GmbH. Die ADAC Luftrettung ist ein Tochterunternehmen der ADAC Stiftung.
Diese Presseinformation sowie Fotos und Grafiken finden Sie online unter presse.adac.de
Folgen Sie uns auch unter:
linkedin.com/company/adacluftrettung
Pressekontakt:
Jochen Oesterle
i.A. ADAC Luftrettung gGmbH
T +49 89 76 76 34 74
[email protected]
www.presse.adac.de
Original-Content von: ADAC SE ĂŒbermittelt durch news aktuell


