Flugzeug nach Triebwerksproblem in Hamburg gelandet
10.04.2026 - 16:37:26 | dpa.deNach einem Triebwerksproblem ist ein Flugzeug der Airline Eurowings auĂerplanmĂ€Ăig am Hamburger Flughafen gelandet. Die Landung sei sicher verlaufen, sagte eine Sprecherin des Hamburger Airports. Laut Eurowings handelte es sich um eine Sicherheitslandung. ZunĂ€chst hatten mehrere Medien berichtet, darunter die «Bild».Â
Eurowings teilte mit, ein Triebwerk der Airbus A319 habe wĂ€hrend des Flugs eine Fehlermeldung angezeigt. Deswegen habe die Cockpit-Crew entschieden, nach Hamburg zurĂŒckzukehren. Die Maschine mit rund 130 Passagieren an Bord befand sich auf dem Weg nach London. Die Fluggesellschaft machte auf Nachfrage keine Angabe dazu, ob das Triebwerk ausfiel.Â
Laut der Flugdatenplattform Flightradar24 war das Flugzeug gegen 13.40 Uhr am Hamburger Flughafen abgehoben, wo es gegen 14.30 Uhr auch wieder landete. Zuvor war es im Luftraum bei Oldenburg und Bremen umgekehrt, wie aus der Webseite der Plattform hervorgeht. Nach der Landung war es von mehreren Einsatzfahrzeugen umgeben.Â
Eurowings teilte weiter mit, die Passagiere hĂ€tten das Flugzeug nach der Landung ĂŒber die Fluggasttreppen verlassen. «Die Sicherheit der Passagiere und Besatzung war zu keinem Zeitpunkt gefĂ€hrdet.» Eurowings buche die Passagiere auf ErsatzflĂŒge um und bedauere die Unannehmlichkeiten.Â
Luftfahrtexperte: Piloten ĂŒben Triebwerksausfall regelmĂ€Ăig
Der Luftfahrtexperte Heinrich GroĂbongardt sagte der dpa auf Anfrage, der Ausfall eines Triebwerks von zwei sei kein Notfall, solange das Flugzeug steuerbar sei. Es handle sich um ein Szenario, das Piloten regelmĂ€Ăig ĂŒbten.Â
GrundsÀtzlich reiche die Leistung eines verbliebenen Triebwerks aus, um zu starten und zu landen. Am kritischsten sei der Ausfall nach dem Abheben. Es komme selten vor, dass beide Triebwerke ausfielen.
Eine Sprecherin der Deutschen Flugsicherung (DFS) teilte auf Anfrage mit, auĂerplanmĂ€Ăige Landungen gehörten zum normalen Flugbetrieb und kĂ€men regelmĂ€Ăig vor. Eine genaue Zahl könne die DFS, die fĂŒr die Kontrolle des Verkehrs im deutschen Luftraum zustĂ€ndig ist, aber nicht nennen.
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