MilitÀrgeschichtlichen, Zeitschrift

MilitÀrgeschichtlichen Zeitschrift: Neue Ausgabe mit neuer Rubrik 'Zur Diskussion'

26.06.2024 - 13:04:34

Potsdam - Ein Thema, aus mehreren Perspektiven fundiert beleuchtet - dafĂŒr schafft die MilitĂ€rgeschichtliche Zeitschrift jetzt einen eigenen Raum. In der neuen Rubrik "Zur Diskussion" erscheinen Essays, die sich mit einer ĂŒbergreifenden militĂ€rhistorischen Problemstellung befassen. Als Eröffnungseintrag der Rubrik steht das Thema "MilitĂ€rgeschichte und Gewaltgeschichte" kostenfrei im Open Access.

Die Rubrik "Zur Diskussion" stellt jeweils ein ĂŒbergreifendes Thema vor, das von mehreren Autorinnen und Autoren in essayistischer Form aufgegriffen und weiterentwickelt wird. Die Themen nehmen vorrangig auf wissenschaftliche, aber auch auf öffentliche Diskurse Bezug, die mit der MilitĂ€rgeschichte in einem Zusammenhang stehen. Dazu zĂ€hlen Desiderate, Kontroversen, methodische Fragen wie auch (Re-)LektĂŒren von Publikationen, die von besonderer Relevanz sind. Mit der Rubrik wollen wir aber auch aktuelle Themen ins Heft holen.

Historische Ereignisse entfalten in der Gegenwart zuweilen eine unerwartete Relevanz. Das Format der Rubrik ist daher so angelegt, dass auch öffentliche Debatten, die militĂ€rhistorische ZusammenhĂ€nge aufweisen, thematisiert werden können. "Zur Diskussion" bietet somit ein Forum, das geeignet ist, die Bedeutung und den Stellenwert von MilitĂ€rgeschichte in der Gegenwart kritisch zu hinterfragen. Auf diese Weise kann die Rubrik grundlegende Impulse fĂŒr die MilitĂ€rgeschichte setzen. "Zur Diskussion" soll dabei explizit fĂŒr BeitrĂ€ge aus Nachbardisziplinen wie der Gewaltgeschichte oder der Friedensforschung offen sein und internationale und interdisziplinĂ€re Perspektiven einbeziehen.

MilitÀrgeschichte und Gewaltgeschichte

Im aktuellen Heft der MGZ wird das Thema "MilitĂ€rgeschichte und Gewaltgeschichte" in drei BeitrĂ€gen diskutiert. Sönke Neitzel (Potsdam) fragt danach, welche Rolle asymmetrische Gewalt, wie sie beispielsweise im "Holocaust by bullets" massenhaft ausgeĂŒbt wurde, fĂŒr die Soldaten der Wehrmacht spielte. Auf den Kampf als legitimes BetĂ€tigungsfeld des MilitĂ€rs fokussiert der stĂ€rker konzeptionell angelegte Beitrag von Frank Reichherzer (Potsdam). In ihrer Beobachtung von der Seitenlinie zeichnen die Sozialwissenschaftler Thomas Hoebel, Wolfgang Knöbl und Stefan Malthaner (Hamburg) die Genese der Soziologie der Gewalt nach. Sie suchen nach Verbindungslinien und Unterschieden zwischen Gewaltsoziologie und MilitĂ€rgeschichte.

Sie können die BeitrĂ€ge zur aktuellen Diskussion auf der Webseite des Verlags De Gruyter fĂŒr die Dauer von einem Jahr kostenfrei abrufen und lesen:

Pressekontakt:

Major Michael Gutzeit
Leiter der Informationsarbeit
Zentrum fĂŒr MilitĂ€rgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr
0331 9714 400
ZMSBwPressestelle@bundeswehr.org

Original-Content von: Zentrum fĂŒr MilitĂ€rgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr ĂŒbermittelt durch news aktuell

http://ots.de/58a7fe

@ presseportal.de