Terminvorschau, Veranstaltung

Quartalsvortrag: Mal wieder tot? Die Obsoleszenz des Panzers von der Westfront bis in die Ukraine von Ralf Raths

05.03.2026 - 13:33:47 | presseportal.de

Potsdam - Das Zentrum fĂŒr MilitĂ€rgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr (ZMSBw) lĂ€dt zum ersten Quartalsvortrag des Jahres in Potsdam ein. Am 19. MĂ€rz 2026 spricht Ralf Raths, Direktor des Deutschen Panzermuseums Munster, zum Thema: "Mal wieder tot? Die Obsoleszenz des Panzers von der Westfront bis in die Ukraine".

Quartalsvortrag:
Quartalsvortrag: "Mal wieder tot? Die Obsoleszenz des Panzers von der Westfront bis in die Ukraine" von Ralf Raths - Foto: presseportal.de

Das endgĂŒltige Ende?

Mit verblĂŒffender RegelmĂ€ĂŸigkeit wurde und wird die Panzerwaffe immer wieder totgesagt. Alle ein bis zwei Dekaden schien fĂŒr manche das "Ende des Panzers" gekommen. Auch wenn sĂ€mtliche bisherigen Prognosen nicht eingetreten sind, ist mit der MassenprĂ€senz der Drohnen in der Ukraine die nĂ€chste Runde dieser Debatte eingelĂ€utet. Die Tatsache, dass dort nach vier Jahren Krieg immer noch Panzer ĂŒber die Gefechtsfelder rollen, scheint dabei als Gegenargument nicht zu gelten. Der Vortrag skizziert die verschiedenen Kapitel des Totgesangs auf den Panzer in den letzten 130 Jahren. Ralf Raths nĂ€hert sich dabei der Frage an, ob diese dauerhafte Infragestellung einmalig ist und falls ja, wo die GrĂŒnde dafĂŒr liegen könnten. Informiert durch diesen historischen Abriss, wird dann ein Blick in die Ukraine geworfen und der Frage nachgegangen, ob auf den Schlachtfeldern dort nun das endgĂŒltige "Ende des Panzers" begrĂŒndbar zu erwarten ist.

Experten diskutieren

Nach dem Vortrag diskutiert Ralf Raths mit dem ausgewiesenen Panzerexperten Dr. habil. Markus Pöhlmann aus dem ZMSBw. Markus Pöhlmann leitet den Forschungsbereich "Einsatz" und ist Experte zum 1. Weltkrieg sowie der militĂ€rischen Geheimdienste im frĂŒhen 20. Jahrhundert. Dazu ist er Autor des Werkes "Der Panzer und die Mechanisierung des Krieges. Eine deutsche Geschichte 1890 bis 1945." Die Diskussion wird von Prof. Dr. Alaric Searle moderiert, dem Leitenden Wissenschaftler des ZMSBw.

Weitere Informationen auf der Website des ZMSBw.

Pressekontakt:

Oberstleutnant Michael Gutzeit
Leiter der Informationsarbeit
Telefon: 0331 9714 400
ZMSBwPressestelle@bundeswehr.org

Original-Content von: Zentrum fĂŒr MilitĂ€rgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr ĂŒbermittelt durch news aktuell

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