Rare Disease Day 2025: Neue Podcast-Serie begleitet Betroffene
30.01.2025 - 09:31:47 | presseportal.deSeltene Erkrankungen betreffen laut EU-Definition weniger als eine von 2.000 Personen. Derzeit sind ĂŒber 6.000 verschiedene seltene Erkrankungen bekannt, die zusammen weltweit etwa 300 Millionen Menschen betreffen. In Ăsterreich leben etwa 400.000 Menschen mit einer seltenen Erkrankung, das entspricht sechs bis acht Prozent der Bevölkerung, und damit ist es insgesamt die gröĂte betroffene Patientengruppe im Vergleich zu anderen Erkrankungen. Ăber die HĂ€lfte davon sind Kinder. FĂŒr rund 95% dieser Erkrankungen gibt es keine zugelassenen Therapien.
Langer Weg zur Diagnose
Cystische Fibrose, Epidermolysis bullosa, das Angelman-Syndrom, PrimĂ€re Immundefekte, Mukopolysaccharidosen oder arterieller Lungenhochdruck - all diese Erkrankungen sind so selten, dass praktische Ărzt*innen sie oft nur einmal im Jahr oder sogar seltener antreffen. Sie Ă€uĂern sich durch ein breites Spektrum an Symptomen, die von Krankheit zu Krankheit stark variieren und selbst bei Patient*innen mit derselben Erkrankung unterschiedlich ausfallen können. Der Weg zur Diagnose ist in vielen FĂ€llen langwierig. Betroffene durchlaufen nicht selten jahrelange diagnostische Odysseen. In dieser Zeit erhalten Patient*innen keine oder falsche Behandlungen, stoĂen auf UnverstĂ€ndnis und werden nicht selten als Hypochonder abgestempelt.
Daten aus der Rare Disease Barometer-Umfrage vom Mai 2024, durchgefĂŒhrt von EURORDIS, der europĂ€ischen Allianz von Patientenorganisationen fĂŒr seltene Erkrankungen, machen diese Leidenswege sichtbar. Insgesamt wurden 10.453 Personen aus 42 LĂ€ndern mit 1.675 unterschiedlichen Erkrankungen befragt. 60% der Patient*innen wurden zunĂ€chst falsch diagnostiziert - entweder mit einer anderen körperlichen oder einer psychischen Erkrankung. Frauen sind von einer besonders langen Diagnosezeit betroffen: durchschnittlich 5,4 Jahre dauert die richtige Diagnose - im Vergleich zu 3,7 Jahren bei MĂ€nnern.
Neue Podcast-Serie âAb jetzt ist alles anders?â
Die Nachricht eine schwere Erkrankung zu haben, ist fĂŒr viele Patient*innen ein unerwarteter Schlag. Ihr Alltag gerĂ€t aus den Fugen und sie finden sich in einer neuen, ungewohnten RealitĂ€t wieder. HĂ€ufig fĂŒhlen sich Neudiagnostizierte allein und hilflos. Mit der Podcast-Serie âAb jetzt ist alles anders? Leben nach und mit einer schwerwiegenden Diagnoseâ, produziert vom österreichischen Pharmaunternehmen AOP Orphan Pharmaceuticals GmbH (âAOP Healthâ) in Zusammenarbeit mit der Wiener Podcast-Agentur Sisigrant, wurde ein neues UnterstĂŒtzungsangebot fĂŒr Patient*innen und deren Angehörige geschaffen. Die Audio-Serie ist der Auftakt der AOP Health Rare Disease Kampagne 2025, die darauf abzielt, seltene Erkrankungen besser sichtbar zu machen. Die fĂŒnf Episoden widmen sich zentralen Fragen und Herausforderungen nach einer Diagnose: Die Themen reichen vom Umgang mit dem ersten Schock und der Frage, wie man die Diagnose dem Umfeld mitteilt, ĂŒber die Bedeutung psychotherapeutischer UnterstĂŒtzung bis hin zu Strategien, wie sich eine chronische Erkrankung in den Alltag integrieren lĂ€sst. Weitere Episoden widmen sich den Erfahrungen von Angehörigen und einem speziellen Fokus auf Myeloproliferative Neoplasien (MPN), einer seltenen, chronischen Blutkrebserkrankung.
Die Seele braucht Zeit: Mit einer Diagnose leben lernen
Der Fokus liegt auf dem Umgang mit der mentalen Belastung, die eine Diagnose mit sich bringt. Viele Betroffene zögern, psychologische UnterstĂŒtzung in Anspruch zu nehmen, obwohl diese maĂgeblich dazu beitragen kann, den Heilungsprozess zu fördern und die LebensqualitĂ€t zu erhöhen. Maria Resch, eine Psychologin, die Menschen nach der Diagnose einer schwerwiegenden chronischen Erkrankung begleitet, erklĂ€rt im Podcast: âMan akzeptiert eine Diagnose nicht sofort. Die Seele braucht eine gewisse Zeit, um Dinge zu verstehen.â Im Gegensatz zu manchen Selbsthilfe-Ratgebern, die behaupten, in einer Krankheit liege die Chance auf ein besseres Leben, betont Resch: âEs wird ein anderes Leben sein. Ob es besser ist, wage ich nicht zu sagen. Aber vielleicht erhĂ€lt es neue und auch wieder schöne Dimensionen.â Optimismus zu spĂŒren, bedeutet nicht zwangslĂ€ufig, alles positiv sehen zu mĂŒssen. Es geht vielmehr darum, wieder Hoffnung zu finden und die neue Lebenssituation schrittweise zu akzeptieren. âEs ist ein Auf und Ab, ein Prozess, der oft in Zyklen verlĂ€uft,â erklĂ€rt Resch. âJe frĂŒher man sich UnterstĂŒtzung sucht, um diese Phasen zu durchlaufen, desto hilfreicher kann das sein.â
Hoffnung durch gezielte Forschung und Therapie
Da jede einzelne seltene Erkrankung nur eine geringe Zahl von Menschen betrifft, sind nicht nur das medizinische Fachwissen, sondern auch die Versorgungsangebote und die Forschung in diesem Bereich begrenzt. Menschen mit seltenen Erkrankungen werden daher oft als âWaisen der Medizinâ bezeichnet, da sie im Gesundheitssystem und in der Forschung oft zu wenig Beachtung finden. Auf Grund der herausfordernden Situation in diesem Bereich engagieren sich Pharmaunternehmen bislang nur zurĂŒckhaltend. AOP Health gehört zu den wenigen Pharmaunternehmen, die sich seit fast dreiĂig Jahren gezielt der Erforschung und Entwicklung von Therapien fĂŒr seltene Erkrankungen widmen, mit dem Ziel, die LebensumstĂ€nde der Betroffenen zu verbessern.
Link zum Podcast: https://alles-anders.podigee.io/
Ăber AOP Health
Die AOP Health ist eine globale Unternehmensgruppe mit Wurzeln in Ăsterreich, wo sich auch der Hauptsitz der AOP Orphan Pharmaceuticals GmbH (âAOP Healthâ) befindet. Seit 1996 widmet sich die AOP Health Gruppe der Entwicklung von innovativen Lösungen fĂŒr den unerfĂŒllten medizinischen Bedarf von Patient*innen, insbesondere im Bereich seltener Erkrankungen und derince 1996 Intensivmedizin. Die Gruppe hat sich international als Pionier fĂŒr integrierte Therapielösungen etabliert und ist ĂŒber Tochtergesellschaften, ReprĂ€sentanzen sowie ĂŒber ein starkes Netzwerk von Partner*innen weltweit aktiv. Mit dem Claim âNeeds. Science. Trust.â betont die AOP Health Gruppe ihr Bekenntnis zu Forschung und Entwicklung sowie die Wichtigkeit des Beziehungsaufbaus zu Ărzt*innen und Patient*innenvertretungen, um die BedĂŒrfnisse dieser Stakeholder im gesamten Handeln des Unternehmens zu berĂŒcksichtigen. ( www.aop-health.com )
Pressekontakt:
AOP Orphan Pharmaceuticals - Member of the AOP Health Group
DI Isolde Fally
Telefon: 06765004048
E-Mail: isolde.fally@aop-health.com
Website: https://www.aop-health.com
Original-Content von: AOP Orphan Pharmaceuticals AG ĂŒbermittelt durch news aktuell
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