SÀnger Tom Twers rettet Puten aus Mastanlage - ANINOVA deckt grausame ZustÀnde auf
03.07.2025 - 06:35:01"Ich wusste, dass die ZustĂ€nde schlimm sind - aber das, was ich dort gesehen habe, hat mich fassungslos gemacht", so Tom Twers, der sich seit seiner Kindheit vegetarisch ernĂ€hrt und fĂŒr den Tierschutz einsetzt. Inmitten kranker, verletzter und sterbender Tiere begleitete er das Team von ANINOVA durch mehrere Hallen einer industriellen Mastanlage fĂŒr Puten in einer nĂ€chtlichen Aktion irgendwo in NRW. "Man spĂŒrt das Leid dieser Tiere in jeder Ecke. Und dabei gibt es in Deutschland nicht einmal spezifische gesetzliche Vorgaben fĂŒr die Haltung von Puten. Das ist Wahnsinn!", so Tom Twers.
Die Bilder aus der Putenmast sprechen eine deutliche Sprache: Tiere mit offenen Wunden, blutigen Verletzungen durch Kannibalismus, deformierte Körper, Atemnot und Tod. "Verluste sind einkalkuliert - etwa 13 % der Tiere sterben schon vor dem eigentlichen Schlachttag", erklĂ€rt Lisa Wilhelm. "Die Tiere brechen oft unter ihrem eigenen Gewicht zusammen. Und das alles geschieht völlig legal." Denn fĂŒr die Haltung von Puten gibt es in Deutschland keine spezifischen Haltungsverordnungen.
In Deutschland wurden 2024 ĂŒber 30 Millionen Puten geschlachtet - ein Anstieg gegenĂŒber dem Vorjahr, obwohl der Fleischkonsum insgesamt sinkt. "Putenfleisch wird in der Fitness- und Gesundheitsbranche als 'leicht' und 'gesund' vermarktet. Doch die Wahrheit ist: Puten leiden massiv. Ihr Fleisch ist oft mit antibiotikaresistenten Keimen belastet und die Haltung ist grausam", so Wilhelm weiter.
Die RealitĂ€t: Ăber 98 % aller Puten stammen aus konventionellen Mastbetrieben. Es gibt keinerlei verbindliche Vorschriften zur Haltung, keine maximale Besatzdichte, keine Anforderungen an Licht, BeschĂ€ftigung oder Untergrund. Die Tiere leben eingepfercht in riesigen Hallen - ohne Auslauf, ohne Tageslicht, ohne RĂŒckzugsorte. Um Verletzungen durch aggressives Verhalten zu verringern, wird ihnen bereits als KĂŒken schmerzhaft die Schnabelspitze gekĂŒrzt - ein Eingriff ohne BetĂ€ubung.
"Die meisten Menschen wissen gar nicht, wie sensibel und intelligent Puten sind", sagt Lisa Wilhelm. "Sie fĂŒhren soziale Beziehungen, erkennen Menschen wieder, zeigen MitgefĂŒhl und spielen sogar. Doch in der Mast können sie nichts davon ausleben."
Tom und das ANINOVA Team beschlossen vier Puten zu retten. Die Tiere - jetzt liebevoll Tom, Max, Alvin und Lisa genannt - leben nun auf einem Lebenshof. "Ich werde ihren Blick nie vergessen. Man kann so ein Leben nicht betreten und dann so weitermachen wie vorher", sagt Twers. "Diese Rettung verĂ€ndert nicht die ganze Welt - aber fĂŒr diese vier Tiere bedeutet sie alles."
Sein Appell: "Esst kein (Puten-)Fleisch. Jeder Mensch sollte wissen, was hinter diesem Produkt steckt. Wir mĂŒssen Verantwortung ĂŒbernehmen."
"Wer auf tierische Produkte verzichtet, rettet Leben - jeden Tag", so Wilhelm abschlieĂend.
Weitere Informationen und das Video zur Aktion hier.
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