Deutschland muss beim ESC als Zweites ran
15.05.2026 - 09:30:07 | dpa.de
Sarah Engels muss beim Finale des Eurovision Song Contests in Wien für Deutschland bereits als zweiter Act antreten. Dass sie mit ihrem Lied «Fire» beim Publikum Feuer entfachen kann, hat die Sängerin bereits im Halbfinale außer Konkurrenz gezeigt – Stimmen kann sie aber erst am Samstagabend sammeln. Ob die Zuschauer ihren Auftritt nach 23 weiteren Liedern noch in Erinnerung haben werden oder die Gedanken daran bei der Endabstimmung bereits erloschen sind, muss das große Finale zeigen.
Zumal der Auftritt nach Engels ESC-Final-Feuertaufe besonders im Fokus steht: Als Dritter in der Startreihenfolge wird Israels Noam Bettan mit «Michelle» auf der Bühne stehen. Israel ist zwar fest im ESC verankert und Mitglied der Europäischen Rundfunkunion (EBU), die den Musikwettbewerb veranstaltet. Wegen Israels Vorgehen im Gaza-Krieg steht die Teilnahme des Landes jedoch auch in der Kritik, fünf Länder boykottieren den diesjährigen Wettbewerb deswegen.
Ein Favorit muss auch früh ran
Griechenland – von Wettanbietern als einer der Favoriten gehandelt – muss ebenfalls eher früh im Wettbewerb abliefern: Akylas wird mit «Ferto» als sechster Künstler auftreten. Finnland, ein weiterer Mitfavorit, ist mit dem 17. Platz in der Startreihenfolge deutlich später dran. Als Deutschland 2010 den ESC gewonnen hatte, durfte Lena Meyer-Landrut vom 22. Platz aus Publikum und Jury im Gedächtnis bleiben.
Die Startnummer ist jedoch nicht alles: Die Abstimmung wird im Finale bereits kurz vor dem ersten Auftritt geöffnet, Vorjahressieger JJ holte den Titel für Österreich zudem vom neunten Startplatz. Dieses Jahr wird das Gastgeberland mit Cosmos Song «Tanzschein» in der Show als Letztes auftreten.
Das Finale des ESC am Samstagabend werden voraussichtlich mehr als 150 Millionen Menschen am Fernseher verfolgen. Damit gilt der ESC als eines der größten Musikspektakel der Welt.
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