Spanien, Portugal

Atlantikstürme über Iberischer Halbinsel - Eine Tote

27.01.2026 - 19:00:15

Schnee in den Bergen, Starkregen und hohe Wellen an den Küsten: Das Sturmtief «Joseph» sorgt in Spanien und Portugal für ungemütliches Winterwetter. Eine Frau kam ums Leben.

  • Die Behörden warnen vor hohem Wellengang - wie hier bei Málaga. - Foto: Álex Zea/EUROPA PRESS/dpa

    Álex Zea/EUROPA PRESS/dpa

  • Sogar in Sevilla in Andalusien, wo im Sommer oft Hitze von um die 40 Grad herrscht, mussten sich die Menschen warm anziehen. - Foto: Eduardo Briones/EUROPA PRESS/dpa

    Eduardo Briones/EUROPA PRESS/dpa

  • Nicht gerade gemütliches Strandwetter auf Mallorca, aber ideale Bedingungen für Kitesurfer. - Foto: Clara Margais/dpa

    Clara Margais/dpa

Die Behörden warnen vor hohem Wellengang - wie hier bei Málaga. - Foto: Álex Zea/EUROPA PRESS/dpaSogar in Sevilla in Andalusien, wo im Sommer oft Hitze von um die 40 Grad herrscht, mussten sich die Menschen warm anziehen. - Foto: Eduardo Briones/EUROPA PRESS/dpaNicht gerade gemütliches Strandwetter auf Mallorca, aber ideale Bedingungen für Kitesurfer. - Foto: Clara Margais/dpa

Das Atlantiktief «Joseph» sorgt in den Urlaubsländern Spanien und Portugal weiter für nasskaltes und stürmisches Winterwetter. Im südspanischen Torremolinos wurde eine Frau von einer umstürzenden Palme erschlagen, wie der Rettungsdienst 112 auf der Plattform X mitteilte.

Für weite Teile der normalerweise sonnenverwöhnten Iberischen Halbinsel sagen die Meteorologen Sturmböen voraus – auf den Berggipfeln Mallorcas sogar bis zu 120 Kilometern pro Stunde und südlich von Porto an der Küste Portugals bis 140 km/h. In weiten Teilen werden ergiebige Niederschläge erwartet, die in Spanien bis hinunter auf 500 bis 900 Meter auch als Schnee oder Hagel niedergehen könnten.

Für die Region um die Stadt Pontevedra im Nordosten Spaniens wurden bis zu 120 Liter Regen binnen zwölf Stunden befürchtet, wie der spanische Wetterdienst Aemet mitteilte. Auch im Süden bei Málaga und in anderen Teilen Andalusiens wie etwa in Sevilla regnete und stürmte es erheblich.

Nächstes Sturmtief erwartet

In Portugal wurde für die gesamte Küste zwischen Viana do Castelo im Norden und Setúbal im Süden die höchste Alarmstufe vier ausgerufen, wie der staatliche TV-Sender RTP berichtete. Denn am frühen Mittwochmorgen werde dort das nächste Sturmtief «Kristin» erwartet.

Zuvor war schon in einigen Gemeinden im Norden und Zentrum Portugals der Strom ausgefallen und Flussniederungen standen unter Wasser. Auch für die Küsten Spaniens im Norden, auf Mallorca und in Andalusien warnte Aemet vor höherem Wellengang.

Die Temperaturen liegen tagsüber zwischen 2 Grad im Nordwesten Spaniens und bis zu 16 Grad auf Mallorca und sogar 20 Grad in der Region Murcia im Südwesten. Nachts können sie bis auf 0 Grad in Pamplona und 12 Grad in Palma fallen.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Hohe Schäden durch Überschwemmungen in westlicher Mittelmeerregion Mehrere aufeinander folgende Sturmtiefs haben in der westlichen Mittelmeerregion zu Hochwasser geführt und Milliardenschäden hinterlassen. (Sonstige, 09.02.2026 - 10:24) weiterlesen...

WDH: Hochwasser in Portugal, Spanien und Marokko (In einer früheren Version des Artikels hieß es in der ersten Zwischenüberschrift, es gab mehr als 145.000 Evakuierte in ersten Zwischenüberschrift, es gab mehr als 145.000 Evakuierte in Marokko. (Boerse, 08.02.2026 - 14:02) weiterlesen...

Hochwasser in Portugal, Spanien und Marokko In Portugal, Spanien und Marokko war die Lage in den Hochwassergebieten trotz einer Regenpause am Sonntag weiter sehr schwierig. (Boerse, 08.02.2026 - 13:18) weiterlesen...

Hochwasser in Portugal, Spanien und Marokko. Trotzdem bleiben viele Regionen überflutet und das Risiko für Erdrutsche ist hoch. Und weiterer Regen soll kommen. Nach heftigen Unwettern zeigt sich mal kurz wieder die Sonne. (Unterhaltung, 08.02.2026 - 13:04) weiterlesen...

Alarm in Portugal und Spanien wegen Sturmtief 'Marta' In Teilen Portugals und in Südspanien haben die Behörden angesichts eines weiteren Sturmtiefs die zweithöchste Unwetterwarnstufe Orange ausgelöst. (Boerse, 08.02.2026 - 11:10) weiterlesen...

Regenpause bringt Portugal und Spanien leichte Entspannung. Trotzdem bleiben viele Regionen überflutet und das Risiko für Erdrutsche ist hoch. Und weiterer Regen soll kommen. Nach heftigen Unwettern zeigt sich mal wieder die Sonne. (Unterhaltung, 08.02.2026 - 10:51) weiterlesen...