Sicher wieder auftauchen – warum Taucher ihre Ohren schützen sollten
27.05.2026 - 09:45:00 | pressetext.deTauchen und Schnorcheln gehören für viele Urlauber zu den schönsten Erlebnissen am Meer. Doch während an Maske, Flossen und Sonnencreme gedacht wird, gerät ein empfindlicher Bereich häufig in Vergessenheit: das Ohr.
Denn beim Tauchen wirken gleich mehrere Faktoren gleichzeitig auf das empfindliche Gehörorgan – allen voran Druckveränderungen, Wasser und Temperaturreize.
Druck ist nicht alles: Der unterschätzte Einfluss von Wasser und Temperatur
Neben dem notwendigen Druckausgleich spielt auch das Eindringen von Wasser in den Gehörgang eine wichtige Rolle.
Insbesondere kaltes Wasser kann das Gleichgewichtsorgan im Innenohr reizen. Dieser medizinisch als "kalorischer Reflex" bezeichnete Effekt kann zu
* Schwindel * Desorientierung * einem unsicheren GefĂĽhl unter Wasser
fĂĽhren.
Gerade beim Wechsel zwischen warmem Oberflächenwasser und kälteren Wasserschichten kann dieser Effekt überraschend auftreten.
Warum gerade das Auftauchen problematisch sein kann
Zusätzlich kann beim Auftauchen warmes, häufig mit Keimen belastetes Oberflächenwasser in den Gehörgang gelangen. Dies kann Reizungen oder sogenannte Gehörgangsentzündungen ("Badeotitis") begünstigen.
Besonders bei empfindlichen Ohren oder häufigem Wasserkontakt im Urlaub kann dies zu unangenehmen Beschwerden führen.
Experteneinschätzung: "Mehrere Faktoren wirken gleichzeitig auf das Ohr"
"Beim Tauchen wirken unterschiedliche physikalische Reize auf das Ohr – nicht nur der Druck, sondern auch Temperatur und Wasserbewegung", erklärt Prof. Dr. Michael Schröckenfuchs, Tauchmediziner und Präsident der Österreichische Gesellschaft für Unterwasser- und Hyperbarmedizin. "Kaltes Wasser im Gehörgang kann das Gleichgewichtsorgan beeinflussen und bei empfindlichen Personen Schwindel auslösen. Gleichzeitig kann keimbelastetes Wasser, das insbesondere beim Auftauchen in den Gehörgang gelangt, Reizungen begünstigen."
Speziell entwickelte Lösung: Gehörschutz für das Tauchen
Für diese besonderen Anforderungen wurden spezielle Ohrstöpsel für den Einsatz beim Tauchen entwickelt.
Ein Beispiel sind SANOHRA pro dive. Im Unterschied zu klassischen Ohrstöpseln, die den Gehörgang vollständig abdichten, verfügen sie über eine integrierte Öffnung, die entscheidende Vorteile bietet:
* Der natürliche Druckausgleich wird weiterhin ermöglicht * Gleichzeitig wird das Eindringen von Wasser reduziert * Der Gehörgang wird vor Kältereizen und äußeren Reizen geschützt
Durch diesen Ansatz kann der Gehörgang gezielt abgeschirmt werden, ohne die physiologischen Funktionen des Ohres einzuschränken.
Anwendungshinweise fĂĽr Taucher
Auch bei unterstützenden Lösungen bleibt das richtige Verhalten entscheidend:
* Druckausgleich frühzeitig und regelmäßig durchführen * niemals gegen Schmerzen abtauchen * bei Erkältung oder Problemen mit den Ohren auf das Tauchen verzichten * darauf achten, dass der Gehörgang sauber ist * sicherstellen, dass die Öffnung im Gehörschutz nicht blockiert ist
"Hilfsmittel können unterstützen, ersetzen aber nicht die richtige Technik", betont Prof. Dr. Michael Schröckenfuchs.
Besonders relevant fĂĽr Einsteiger und Urlauber
Gerade Einsteiger, Schnorchler oder Familien im Urlaub unterschätzen häufig die Belastung für das Ohr. Hier kann eine Kombination aus richtiger Technik und geeigneter Ausrüstung dazu beitragen, das Tauchen angenehmer und sicherer zu gestalten.
Fazit: Schutz des Ohres als Teil der Tauchsicherheit
Tauchen stellt besondere Anforderungen an den Körper – insbesondere an das Ohr. Neben dem Druckausgleich sollten auch Temperaturreize und der Einfluss von Wasser im Gehörgang berücksichtigt werden.
Spezielle Lösungen wie SANOHRA pro dive können dabei unterstützen, den Gehörgang zu schützen, ohne die natürliche Funktion des Ohres einzuschränken.
(Ende)
Aussender: Innosan GmbH Ansprechpartner: Kai-Jörg Schulz Tel.: +49 6202 58 48 038 E-Mail: kj.schulz@innosan.de Website: www.sanohra.com
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