Tame Impala, Psychedelic-Pop

Tame Impala – wie Tame Impala den Psychedelic-Pop neu definiert

15.05.2026 - 12:08:57 | ad-hoc-news.de

Tame Impala haben mit ihrem Projekt Tame Impala den Psychedelic-Pop ins 21. Jahrhundert katapultiert. Warum der Sound aus Australien auch in Deutschland so wirkt wie ein endloser Rausch.

Tame Impala, Psychedelic-Pop, Musik-News
Tame Impala, Psychedelic-Pop, Musik-News

Wenn die ersten schimmernden Synthesizer-Akkorde von Tame Impala einsetzen, verschwimmt die Grenze zwischen Indie-Rock, Psychedelic-Pop und Clubkultur – Tame Impala sind längst mehr als ein Geheimtipp und haben sich auch für ein deutsches Publikum zu einem Referenzpunkt moderner Gitarren- und Popmusik entwickelt.

Tame Impala – warum der Name Tame Impala heute ueberall faellt

Hinter Tame Impala steckt in erster Linie der australische Musiker Kevin Parker, der das Projekt seit Mitte der 2000er von einem Lo-Fi-Psychedelic-Projekt zu einem der praegendsten Pop-Acts der letzten Dekade entwickelt hat. Der Name Tame Impala steht dabei sowohl auf Festivalplakaten als auch in Streaming-Playlisten fu?r eine ganz bestimmte Art von Klang: psychedelisch, zugleich introspektiv und doch mit grossen Pop-Hooks, die in Clubs ebenso funktionieren wie auf Rockbu?hnen.

In Deutschland ist der Name Tame Impala spaetestens seit dem Erfolg des Albums Currents fest in der Indie-Community verankert. Rolling Stone Deutschland und Musikexpress widmen dem Projekt regelmaessig Hintergrundgeschichten, waehrend laut.de die Alben des Projekts durchgehend mit hohen Bewertungen versieht. Die Mischung aus Retro-Sound und moderner Produktion trifft einen Nerv bei Hoerern, die mit Klassikern der 60er-Jahre-Psychedelia ebenso etwas anfangen koennen wie mit zeitgenoessischem Pop und Elektronik.

Auch ohne eine ganz aktuelle Neuveroeffentlichung hat Tame Impala nichts von seiner Relevanz verloren. Die Songs laufen in Deutschland auf Radiosendern wie Deutschlandfunk Nova oder FluxFM, die Alben erzielen in den Offiziellen Deutschen Charts regelmaessig respektable Platzierungen, und Headline-Slots bei Festivals in ganz Europa haben das Projekt zu einem der wichtigsten Live-Acts unserer Zeit gemacht. Wer den Sound moderner Psychedelic-Pop-Produktionen verstehen will, kommt an Tame Impala kaum vorbei.

Herkunft und Aufstieg: von Perth auf die grossen Festivalbuehnen

Die Geschichte von Tame Impala beginnt im australischen Perth, einer Stadt, die weit entfernt von den klassischen Popmetropolen liegt. Kevin Parker wuchs dort mit Classic-Rock, Psychedelia und spaeter auch elektronischer Musik auf. Schon frueh experimentierte er mit Mehrspuraufnahmen, spielte Gitarren, Bass, Schlagzeug und Synthesizer selbst ein und baute seine ersten Demos im Schlafzimmer. Laut Portraets in NME und The Guardian war diese Eigenstaendigkeit von Beginn an ein Markenzeichen des Projekts.

2007 formierte Parker das Projekt Tame Impala zunächst als Bandkonzept fu?r Live-Auftritte in Perths kleiner, aber lebendiger Indie-Szene. Kurz darauf unterzeichnete er einen Vertrag mit dem australischen Label Modular Recordings, das mit Acts wie Cut Copy und Wolfmother bereits Erfahrung im internationalen Indie- und Alternative-Bereich hatte. Die ersten EPs sorgten in Blogs und bei Musikmagazinen fu?r Aufmerksamkeit, und schon bald spielte Tame Impala auf renommierten Festivals in Australien.

Der internationale Durchbruch gelang mit dem Debuetalbum Innerspeaker, das 2010 erschien. Kritiker lobten den dichten, gitarrengetriebenen Psychedelic-Rock-Sound, der stark von Bands wie Cream oder den frĂĽhen Pink Floyd beeinflusst schien, aber mit moderner Lo-Fi-Aesthetik und praeziser Produktion kombiniert wurde. Pitchfork, Rolling Stone und auch Musikexpress hoben das Album in ihren Jahresbestenlisten hervor, was dem Projekt Tame Impala binnen kurzer Zeit Kultstatus verschaffte.

2012 folgte mit Lonerism ein Album, das Kevin Parker als Songwriter und Produzent na?her an die Pop-Mitte heranfuehrte, ohne den psychedelischen Kern aufzugeben. Das Werk wurde fu?r einen Grammy in der Kategorie Best Alternative Music Album nominiert und tauchte in Kritikerlisten weltweit in den Toppositionen auf. In Deutschland schaffte es Lonerism in die Offiziellen Deutschen Albumcharts, was die wachsende Fanbasis hierzulande unterstrich.

Mit dem dritten Studioalbum Currents (2015) fand der Aufstieg von Tame Impala eine neue Dimension. Parker verschob den Schwerpunkt von Gitarren in Richtung Synthesizer, Funk-Basslaeufe und Club-Grooves, inspiriert von Disco und moderner R&B-Produktion. Billboard und The Guardian attestierten dem Album, eine Bru?cke zwischen Psychedelic-Rock, Mainstream-Pop und elektronischer Musik zu schlagen. Die Single Let It Happen wurde zu einer Hymne fu?r eine neue Generation von Indie-Pop-Fans und eroberte auch in Deutschland die Playlists von Clubs und alternativen Radiosendern.

Das vierte Album The Slow Rush, das 2020 erschien, markierte eine neue Phase: lyrisch beschaeftigt sich Parker hier mit Zeit, Erinnerung und Reue, waehrend die Produktionen noch detaillierter und elektronischer klingen. Laut Rezensionen von Rolling Stone Deutschland und laut.de baute das Album die Rolle von Tame Impala als massgeblichen Innovator im Spannungsfeld zwischen Rock, Pop und Elektronik weiter aus. Charttechnisch erreichte The Slow Rush in vielen Laendern Top-10-Platzierungen, darunter auch in Deutschland.

Parallel zum Studioerfolg entwickelte sich Tame Impala auf der Bu?hne zu einer beeindruckenden Live-Macht. Die Shows sind bekannt fu?r aufwendige Lichtdesigns, Laser, Projektionen und extended Versions der bekanntesten Songs. Auf grossen Festivals wie Coachella, Glastonbury, Primavera Sound oder Lollapalooza uebernahm Tame Impala Headliner- oder Co-Headliner-Rollen. Auch bei deutschen Festivals wie dem Hurricane und Southside sorgten die Auftritte fu?r Begeisterung und bestaetigten Tame Impala als internationalen Top-Act.

Signature-Sound von Tame Impala: zwischen Psychedelic-Rock, Pop und Clubkultur

Der Sound von Tame Impala laesst sich schwer in ein einziges Genre pressen, was ein wesentlicher Teil seiner Faszination ist. Urspruenglich tief in der Tradition psychedelischer Gitarrenmusik verwurzelt, hat sich das Projekt zu einem hybriden Sound entwickelt, der Rock, Pop, Funk, Disco und elektronische Musik verbindet. Herzstu?ck ist Kevin Parkers Herangehensweise als Multiinstrumentalist und Produzent: Er nimmt den Grossteil der Instrumente selbst auf, schichtet Gitarren, Bass, Schlagzeug und Synthesizer in dutzenden Spuren u?bereinander und arbeitet mit analogen Effekten, um eine warme, dichte Klanglandschaft zu erzeugen.

Auf Innerspeaker dominieren fuzzige Gitarrenriffs, verhallte Vocals und krautrockartige Grooves. Songs wie Solitude Is Bliss oder Lucidity zeigen, wie Tame Impala die psychedelische Tradition erneuert, ohne in Nostalgie zu verfallen. Die Produktion klingt rau, aber klar – ein bewusstes Statement gegen zu sterile Digitalproduktionen jener Zeit. Kritiker beschrieben das Album als Soundtrack fu?r endlose Autofahrten durch das australische Outback, was die weiten, hallenden Klangraeume gut trifft.

Mit Lonerism verfeinerte Parker seinen Ansatz deutlich. Synthesizer rĂĽcken staerker in den Fokus, die Songs werden komplexer und melodischer. Tracks wie Feels Like We Only Go Backwards oder Elephant verbinden eingaengige Hooks mit bis ins Detail ausgearbeiteten Klangtexturen. Die Texte kreisen um Isolation, Selbstzweifel und das Gefuehl, am Rand einer feiernden Menge zu stehen. Gerade dieses Spannungsverhaeltnis aus euphorischem Sound und melancholischer Innenschau hat Tame Impala bei vielen Hoerern beliebt gemacht.

Auf Currents verlagert sich der Schwerpunkt noch staerker in Richtung Pop und elektronischer Musik. Die Produktion setzt vermehrt auf Synth-Baesse, Sidechain-Kompression und tanzbare Grooves, wie man sie eher aus dem House oder R&B kennt. Songs wie The Less I Know The Better, Let It Happen oder Eventually sind voll von Ohrwurm-Melodien, die dennoch mit komplexen Arrangements kombiniert werden. Pitchfork bezeichnete das Album als entscheidenden Moment fu?r die Mainstream-Resonanz von Tame Impala, waehrend Musikexpress es als Blaupause fu?r die Verschmelzung von Indie und zeitgenoessischem Pop beschrieb.

The Slow Rush wiederum vertieft diese elektronische, grooveorientierte Seite, ohne die Psychedelia gaenzlich aufzugeben. Songs wie Borderline, Lost In Yesterday oder It Might Be Time kreisen thematisch um vergangene Entscheidungen, Nostalgie und das Rasendwerden der Zeit – musikalisch umgesetzt in detailverliebten Arrangements mit groovenden Baessen, gestuften Synth-Layern und experimentellem Drumsound. Die Produktion, an der Parker u?ber mehrere Jahre feilte, gilt vielen Produzenten als Referenz fu?r modernen Psychedelic-Pop.

Charakteristisch fu?r Tame Impala ist zudem die Stimme Kevin Parkers: hoch, oft mit Hall und Delay versehen, eher wie ein weiteres Instrument in den Mix eingebettet als klassisch in den Vordergrund gestellt. Die Texte sind introspektiv und reflektieren oft persoenliche Entwicklungen, Trennungen, Selbstzweifel und das Ringen mit dem eigenen Perfektionismus. Diese Kombination aus emotionaler Offenheit und stilistisch detailversessener Produktion macht den Kern des Tame-Impala-Sounds aus.

Wichtig ist auch die Rolle von Kollaborationen: Parker arbeitete unter anderem mit Künstlern wie Mark Ronson, Lady Gaga, Travis Scott, The Weeknd oder Kali Uchis. Oft bringt er dabei Elemente des Tame-Impala-Sounds – psychedelische Harmonien, analog anmutende Synths, unkonventionelle Drums – in ganz andere Kontexte ein. Diese Projekte staerken sowohl seinen Ruf als Produzent als auch die Strahlkraft des Namens Tame Impala, der auf Creditslisten grosser Pop-Produktionen auftaucht.

Aktuelle Entwicklungen rund um Tame Impala

Auch wenn in den letzten Monaten kein vollstaendig neues Studioalbum von Tame Impala erschienen ist, bleibt das Projekt mit Reissues, Deluxe-Editionen und ausgewählten Live-Terminen pra?sent. The Slow Rush erhielt eine erweiterte Edition mit B-Seiten und Remixen, die von Medien wie Rolling Stone und Stereogum ausfu?hrlich besprochen wurde. Diese Edition zeigt, wie dicht das Songwriting der Sessions war und wie flexibel sich die Stuecke in Richtung House, Funk oder Ambient neu interpretieren lassen.

Parallel tauchen Tame-Impala-Songs regelmaessig in Soundtracks, Werbekampagnen und Social-Media-Trends auf. Gerade The Less I Know The Better hat sich zu einem Dauerlaeufer entwickelt: Auf TikTok und Instagram kursieren unzaehlige Clips, in denen der Song als Hintergrundmusik dient, was seine Streamingzahlen weiter in die Hoehe treibt. Spotify listet Tame Impala mit mehreren Milliarden Streams ueber den gesamten Katalog – eine Groessenordnung, die den Einfluss des Projekts auch ausserhalb klassischer Rock- und Indie-Kreise verdeutlicht.

In Deutschland sind Tame Impala regelmaessig Thema in Musikmedien. Rolling Stone Deutschland analysierte etwa die Rolle des Projekts fu?r die aktuelle Welle von Neo-Psychedelia, waehrend laut.de die Live-Shows bei europa?ischen Festivals lobt und die Balance aus perfektionistischer Produktion und spontan wirkenden Jam-Passagen hervorhebt. Nach der pandemiebedingten Live-Pause kehrte das Projekt auf europa?ische Bu?hnen zuru?ck und bespielte dabei auch deutschsprachige Festivals.

Offizielle Chart- und Zertifizierungsdaten unterstreichen den langfristigen Erfolg: Laut Offizielle Deutsche Charts erreichten sowohl Currents als auch The Slow Rush Platzierungen in den deutschen Albumcharts, wenn auch eher im alternativen Segment als im absoluten Mainstream. International verzeichneten die Alben Top-10-Platzierungen in Laendern wie Australien, Grossbritannien oder den USA, wie Daten von ARIA, Official Charts Company und Billboard belegen.

Mit jedem Jahr seit dem ersten Release wird deutlicher, dass Tame Impala sich zu einem Katalog-Act entwickelt haben, dessen Songs zeitlos wirken. Selbst fruehe Tracks von Innerspeaker oder Lonerism werden von juengeren Hoerern entdeckt, die den Alt-Psychedelia-Verweisen gar nicht mehr bewusst nachgehen, sondern den Sound als selbstverstaendlichen Teil des heutigen Indie-Pop-Kosmos wahrnehmen. Viele Newcomer-Bands berufen sich in Interviews auf Tame Impala als Einfluss, von Bedroom-Produzenten bis hin zu Festival-Acts.

Konkrete offizielle Bestaetigungen fu?r ein naechstes Studioalbum liegen derzeit nicht in Form eines datierten Releaseplans vor. In Interviews hat Kevin Parker jedoch mehrfach durchblicken lassen, dass er staendig an neuem Material arbeitet und sich regelmaessig im Studio aufhaelt. Medien wie NME und Billboard spekulieren regelmaessig u?ber moegliche naechste Schritte, betonen aber zugleich, dass Parker sich traditionell Zeit laesst, um seine Vision vollstaendig auszuarbeiten. Fans duerfen somit auf langfristige Perspektive mit weiteren musikalischen Kapiteln rechnen, ohne sich auf ein konkretes Erscheinungsdatum festlegen zu koennen.

Hinzu kommen immer wieder besondere Projekte: Remixe fu?r andere Ku?nstler, vereinzelt neue Singles oder Kooperationen, Auftritte bei Awardshows oder einmalige Festival-Sets mit speziellen Setlists. Solche Aktivitaeten halten den Namen Tame Impala im oeffentlichen Bewusstsein lebendig und zeigen, dass Kevin Parker sein Projekt nicht als strikt abgegrenzte Rockband versteht, sondern als flexibles Studio- und Livevehikel, das in ganz unterschiedlichen Kontexten auftauchen kann.

  • Wichtige Veroeffentlichungen von Tame Impala (Auswahl):
  • Innerspeaker (2010) – psychedelischer Gitarrenrock mit Lo-Fi-Charme
  • Lonerism (2012) – melodischer, synthorientierter Psychedelic-Pop
  • Currents (2015) – Bruecke zwischen Indie, Pop und elektronischer Musik
  • The Slow Rush (2020) – detailverliebter, grooveorientierter Psychedelic-Pop u?ber Zeit und Erinnerung

Kulturelle Wirkung und Vermächtnis von Tame Impala

Die kulturelle Wirkung von Tame Impala laesst sich auf mehreren Ebenen beobachten. Einerseits hat das Projekt einen direkten Einfluss auf andere Musiker: Zahlreiche Indie- und Popacts orientieren sich am warmen, vielschichtigen Sound, dem Fokus auf analoge Synthesizer und dem Mut, lange, sich steigernde Songstrukturen mit klaren Pop-Hooks zu verbinden. In Interviews nennen unter anderem Acts aus der internationalen Indie-Szene Tame Impala als Einfluss, waehrend Produzenten den Mix aus Vintage-Klang und moderner Mixing-Aesthetik als Referenz heranziehen.

Andererseits hat Tame Impala geholfen, die Grenzen zwischen Rock, Pop und elektronischer Musik weiter zu oeffnen. In den 2010er-Jahren, als klassische Gitarrenbands haeufig als altmodisch galten, zeigte Kevin Parker, dass Gitarrenmusik durch Integration von Club-Grooves, Synthesizern und aufwendiger Studioarbeit sehr wohl zeitgemaess und relevant sein kann. Medien wie The Guardian und Pitchfork hoben wiederholt hervor, wie Tame Impala als Bindeglied zwischen Rockfestival-Buehnen und Pop-Playlists fungiert.

In Deutschland fuegt sich Tame Impala in eine Hoerlandschaft ein, die ohnehin von Hybridformen gepraegt ist: Fans von deutscher Indie-Musik, von der Hamburger Schule bis hin zu neueren Acts, entdecken im Sound Parallelen zu heimischen Bands, die ebenfalls mit psychedelischen Elementen und elektronischer Produktion experimentieren. Zugleich spricht der internationale Glamourfaktor eines Projekts wie Tame Impala ein Publikum an, das sich zwischen Clubnacht und Festivalwochenende bewegt und Stilgrenzen wenig Bedeutung beimisst.

Kritisch betrachtet werden Tame Impala haeufig als eine Art Ein-Mann-Beatles des 21. Jahrhunderts stilisiert – ein Vergleich, den Parker selbst eher relativiert. Fakt ist aber, dass die Kombination aus Songwriting, Produktion und Sounddesign auf einem Niveau stattfindet, das die Grenze zwischen Studio-Nerdtum und massentauglicher Popkunst aufloest. Rolling Stone Deutschland und FAZ haben in ausfuehrlichen Artikeln betont, wie sehr Tame Impala das Bild des klassischen Rockfrontmanns aufgebrochen haben: Statt einer charismatischen, lauten Bu?hnenperson steht hier ein eher introvertierter Studioarchitekt im Zentrum, dessen Musik fu?r sich spricht.

Langfristig wird man Tame Impala wohl als Katalysator fu?r mehrere Entwicklungen betrachten: die Wiederentdeckung psychedelischer Klangfarben im Mainstream, die Aufwertung von Produzentenfiguren zu Popstars und die zunehmende Offenheit von Hoerern fu?r genreu?bergreifende Klangexperimente. Die Tatsache, dass Songs des Projekts sowohl im Set von Rock-DJs als auch in elektronischen Kontexten funktionieren, ist ein starkes Indiz fu?r diese Verschiebung.

Auch die Live-Kultur wurde durch Tame Impala mitgepraegt. Die Shows verbinden Elemente klassischer Rockkonzerte mit Rave-Aesthetik: Laser, Stroboskope, Visuals und lange instrumentale Passagen erzeugen eine Atmosphaere, die an fruehe Psychedelic-Happenings erinnert, zugleich aber klar im Hier und Jetzt verankert ist. Festivalberichte von Medien wie Visions oder Musikexpress heben immer wieder hervor, wie sehr diese Inszenierung das Gemeinschaftsgefu?hl eines Festivals verstärkt.

Nicht zuletzt haben Tame Impala den Reiz des Albums als Kunstform fuer eine Generation erneuert, die Streaming-Playlists gewohnt ist. Obwohl einzelne Songs wie The Less I Know The Better oder Borderline als Singles funktionieren, entfalten die Alben in Gänze eine narrative und klangliche Entwicklung, die viele Hoerer dazu bringt, sie am Stu?ck zu hoeren. Damit traegt das Projekt dazu bei, das Konzept des konzeptionell durchdachten Studioalbums im digitalen Zeitalter lebendig zu halten.

Tame Impala in den sozialen Netzwerken und im Streaming

Tame Impala profitieren besonders stark von der Dynamik sozialer Medien und Streaming-Plattformen. Kevin Parker vero?ffentlicht zwar vergleichsweise selten private Einblicke, doch die Musik selbst hat sich zu einem Social-Media-Phänomen entwickelt. Auf Plattformen wie TikTok, Instagram und YouTube werden Songs des Projekts als Soundtrack fu?r visuelle Trends, Animationsvideos oder Fan-Cover verwendet, was die Reichweite weit u?ber klassische Musikmedien hinaus erho?ht.

Streaming-Dienste spielen eine Schluesselrolle fu?r den weltweiten Erfolg: Die Alben sind in kuratierten Playlists von Spotify, Apple Music oder Deezer vertreten, die sich an Fans von Alternative, Indie-Pop, Psychedelic-Rock oder sogar Chillout-Musik richten. Durch die algorithmische Empfehlung entdecken kontinuierlich neue Hoerer Tame Impala, die zuvor vielleicht noch nie von dem Projekt gehoert hatten. Der Katalog von Tame Impala waechst dadurch stetig weiter, statt nur in typischen Release-Zyklen Peaks zu haben.

Fu?r ein deutsches Publikum bedeutet das: Selbst wenn Tame Impala im Radio oder Fernsehen weniger pra?sent sind als klassische Mainstream-Stars, begegnet man dem Sound des Projekts doch staendig online. Fan-Accounts auf Instagram dokumentieren Setlists, Bu?hnendesigns und rare Studioeinblicke, waehrend Diskussionsforen auf Reddit oder spezialisierte Facebook-Gruppen tief in Produktionsdetails und Gear-Fragen eintauchen. Gerade Musiker und Produzenten interessieren sich fu?r Parkers Arbeitsweise mit analogem Equipment, Effektketten und seinem charakteristischen Drumsound.

Haeufige Fragen zu Tame Impala

Wer steckt hinter Tame Impala und was bedeutet der Name?

Tame Impala ist das Studio- und Liveprojekt des australischen Musikers Kevin Parker. Er schreibt, spielt und produziert den Grossteil der Musik selbst und wird fu?r Live-Auftritte von einer Band unterstu?tzt. Der Name verweist auf eine Antilopenart (Impala) und spielt mit der Idee eines natura?r wilden Tieres, das in der Kunstform Musik in gewisser Weise gezähmt wird.

Wie haben sich Tame Impala musikalisch entwickelt?

Zu Beginn stand bei Tame Impala ein gitarrenlastiger Psychedelic-Rock im Vordergrund, der stark an späte 60er- und fru?he 70er-Jahre erinnerte. Mit den Alben Lonerism und insbesondere Currents erweiterte Kevin Parker den Sound in Richtung Synthesizer, Funk, Disco und Pop. Auf The Slow Rush verschmilzt er diese Einfluesse zu einem noch elektronischeren, grooveorientierten Stil, der dennoch klar als Tame Impala erkennbar bleibt.

Warum ist Tame Impala in Deutschland so beliebt?

Tame Impala trifft in Deutschland auf ein Publikum, das sowohl fu?r Indie-Rock als auch fu?r elektronische Clubmusik offen ist. Die Alben laufen auf alternativen Radiosendern, die Band tritt bei Festivals wie Hurricane oder Southside auf, und Kritiken in Medien wie Musikexpress, Rolling Stone Deutschland oder laut.de sorgen fu?r zusätzliche Sichtbarkeit. Viele Hoerer schaetzen die Verbindung aus detailreicher Produktion, emotionalen Texten und einem Sound, der sowohl zum konzentrierten Zuhoeren als auch zum Tanzen einlaedt.

Welche Rolle spielt das Projekt Tame Impala in der aktuellen Psychedelic-Pop-Szene?

Tame Impala gelten als einer der wichtigsten Motoren der modernen Psychedelic-Pop- und Neo-Psychedelia-Szene. Die Alben werden haeufig als Referenz genannt, wenn es um dichte, farbige Sounds, vertrackte Arrangements und die Verbindung von Retro-Aesthetik mit zeitgemaesser Produktion geht. Zahlreiche ju?ngere Bands berufen sich offen auf Tame Impala, was den Einfluss des Projekts deutlich macht.

Wird es ein neues Album von Tame Impala geben?

Zum jetzigen Zeitpunkt ist kein konkretes Veroeffentlichungsdatum fu?r ein neues Studioalbum von Tame Impala offiziell bestaetigt. Kevin Parker hat jedoch mehrfach erwaehnt, dass er staendig im Studio arbeitet und neues Material sammelt. Angesichts der bisherigen Release-Abstaende und der anhaltenden Popularitaet ist davon auszugehen, dass es weitere Musik geben wird, auch wenn Fans noch etwas Geduld mitbringen muessen.

Mehr zu Tame Impala bei AD HOC NEWS

Wer tiefer in die Welt von Tame Impala eintauchen moechte, findet bei AD HOC NEWS regelmaessig Analysen, News und Hintergrundberichte zu Rock- und Popmusik. Ob es um neue Kollaborationen, Live-Auftritte oder die Einordnung kommender Veroeffentlichungen geht – Tame Impala bleiben ein fester Bezugspunkt in der Berichterstattung u?ber moderne Psychedelic- und Popmusik.

So fest verankert Tame Impala mittlerweile im globalen Popbewusstsein sind, so sehr bleibt das Projekt ein spannendes Beispiel dafu?r, wie weit persoenliche Vision und Studio-Experimentierfreude tragen koennen. Gerade im deutschsprachigen Raum, in dem genreu?bergreifende Acts von Indie u?ber Elektronik bis hin zu HipHop auf offene Ohren stossen, wird Kevin Parkers Klangkosmos wohl noch lange eine wichtige Rolle spielen – als Inspiration, Referenz und Soundtrack fu?r eine Generation zwischen Nostalgie und Zukunftshunger.

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