Terra X: SĂ€ugetiere: neue sechsteilige BBC / ZDF-Dokureihe
25.11.2024 - 13:57:39Dickes Fell und ĂŒppige Fettschicht als KĂ€lteschutz
Dank ihrer groĂen AnpassungsfĂ€higkeit, oft kombiniert mit dickem Fell und einer ĂŒppigen Fettschicht, können SĂ€ugetiere dort leben, wo es keine anderen Tiere schaffen: in den eisigen Gebieten der Erde. Doch die Arktis verĂ€ndert sich, das Meereis schwindet. FĂŒr groĂe Raubtiere wie EisbĂ€ren wird die Nahrung knapp, und so sind sie gezwungen nach Alternativen zu suchen. Die erste Episode "SĂ€ugtiere â KĂ€lte" (Mittwoch, 1. Januar 2025, 19.15 Uhr) zeigt so einen EisbĂ€ren, der statt Robben Rentiere jagt.
MaĂnahme gegen Hitze: BĂ€ume umarmen
Bei Hitze ist ein wĂ€rmendes Fell lĂ€stig. Aber auch in sehr heiĂen und trockenen Gegenden der Erde haben sich SĂ€ugetiere bestens angepasst: Kapuzineraffen finden versteckte Wasservorkommen und Lemuren umarmen BĂ€ume, um sich abzukĂŒhlen. Giraffen wickeln ihre langen Zungen beim Fressen um BlĂ€tter. Dabei sind die empfindlichen Zungenspitzen stĂ€ndig schĂ€dlichem UV-Licht ausgesetzt, doch in der Haut von Giraffenzungen ist ein natĂŒrlicher Sonnenschutz eingebaut: das Pigment Melanin â zu sehen in "SĂ€ugetiere â Hitze" am Sonntag, 5. Januar 2025, 19.30 Uhr.
Vom Leben in den WĂ€ldern
Vom Unterholz bis hoch in die Baumkronen haben SĂ€ugetiere jede Ebene des Waldes erobert. Alle Bewohner haben ihre Nische: Nager, die sich im Erdreich tummeln, groĂe Arten wie Tiger, die am Boden Zuhause sind, oder Affen, die in den Baumkronen leben. Die Folge "SĂ€ugetiere â Wald" (Sonntag, 12. Januar 2025, 19.30 Uhr) zeigt Schimpansen, die gelernt haben, im Boden Honig von stachellosen Bienen zu erschnĂŒffeln und mit ihren langen Armen die Waben nach oben zu ziehen. Und die eigentlich wasserscheuen Rotluchse wurden erstmals beim Lachsfang gefilmt.
Herausforderung fĂŒr Lungenatmer: der Lebensraum Wasser
Nur wenige SĂ€ugetiere haben es geschafft, alle Verbindungen zum Land abzubrechen und ausschlieĂlich im Wasser zu leben â eine der gröĂten Herausforderungen fĂŒr Lungenatmer. Die MeeressĂ€uger gehören zu den KlĂŒgsten von allen, mit ĂŒberraschenden Verbindungen nicht nur zu ihren Artgenossen sondern auch zu anderen SĂ€ugetierarten. So gehen Kleine Schwertwale und GroĂe TĂŒmmler gemeinsam auf die Jagd. FĂŒr die Folge "SĂ€ugetiere â Wasser" (Sonntag, 19. Januar 2025, 19.30 Uhr) wurde zum ersten Mal gefilmt, wie Kleine Schwertwale ihre Beute mit hungrigen Artgenossen teilen.
Meister der Nacht
Schon die frĂŒhen SĂ€ugetiere waren nachaktiv, um den ĂŒberwiegend tagaktiven Dinosauriern aus dem Weg zu gehen. Seitdem haben sich viele von ihnen zu Meistern der Nacht entwickelt: Sie haben ein ausgezeichnetes Gehör, können im Dunkeln sehr gut sehen, feinste GerĂŒche wahrnehmen oder haben einen ausgeprĂ€gten Tastsinn. Da ihre LebensrĂ€ume tagsĂŒber von Menschen dominiert sind und immer gefĂ€hrlicher fĂŒr sie werden, kehren einige SĂ€ugetierarten wieder fast vollstĂ€ndig zu einem Leben in der Dunkelheit zurĂŒck. So durchstreifen mittlerweile mehr als 4000 Kojoten den GroĂraum Chicago, wo sie sich von MĂŒll ernĂ€hren oder in den ausgedehnten Parks jagen. Zu sehen am Sonntag, 26. Januar 2025, 19.30 Uhr, in "SĂ€ugetiere â Nacht".
In Nachbarschaft mit dem Menschen
Menschen haben die Erde massiv verĂ€ndert. Die LebensrĂ€ume der SĂ€ugetiere verschwinden und so ziehen einige notgedrungen um â in direkte Nachbarschaft mit Menschen. FledermĂ€use bilden eine sehr groĂe Gruppe unter den SĂ€ugetieren und sind zusammen mit Flughunden die einzigen, die aktiv fliegen können. Deshalb findet man sie ĂŒberall auf der Erde, auch in den StĂ€dten. In Austin, Texas, zum Beispiel leben inzwischen mehr FledermĂ€use als Menschen. An der PazifikkĂŒste SĂŒdamerikas finden MĂ€hnenrobben in den ĂŒberfischten Meeren immer weniger Nahrung â und so besuchen die mutigsten von ihnen regelmĂ€Ăig FischmĂ€rkte. Dort fĂ€llt immer wieder etwas fĂŒr die Tiere ab. ("SĂ€ugetiere â Neue Wildnis" am Sonntag, 2. Februar 2025, 19.30 Uhr).
Die Sendungen werden mit Untertiteln, Audiodeskription und in deutscher GebÀrdensprache angeboten.
Pressekontakt:
ZDF-Kommunikation
Telefon: +49-6131-70-12108
Folgen Sie uns gerne auch bei LinkedIn (https://www.linkedin.com/company/zdf/)
und X (https://twitter.com/ZDFpresse) vormals Twitter.
Original-Content von: ZDF ĂŒbermittelt durch news aktuell


