Vincent Gross gewinnt als Stier das Masked-Singer-Finale
Veröffentlicht am: 22.10.2026 um 00:23 Uhr | dpa, AD HOC NEWSDie Finalmasken von Köln
- Vincent Gross gewann als Fernando El Toro die 13. Staffel von „The Masked Singer“.
- Anna-Carina Woitschack belegte den zweiten Platz, Joey Heindle wurde Dritter.
- Gisa Flake und Jasmin Schwiers wurden ebenfalls im Finale demaskiert.
Vincent Gross gewinnt das Finale als Fernando El Toro
Schlagersänger Vincent Gross hat die ProSieben-Show „The Masked Singer“ gewonnen. Der Schweizer setzte sich im Finale der 13. Staffel gegen vier weitere Prominente durch, die ihre Kostüme ablegten.
Stierkostüm bringt den Sieg
Gross trat als Fernando El Toro auf, ein Stier mit wallender Mähne und goldenen Hörnern. Für seinen Auftritt sang er unter anderem „Everybody“ von den Backstreet Boys und tanzte am Ende sogar auf dem Tisch des Rateteams.
Der Sieg wurde vom Studiopublikum gefeiert. Die Trophäe hielt dem Trubel allerdings nicht stand: Moderator Matthias Opdenhövel hatte plötzlich einen Teil des Pokals in der Hand.
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Hinweise führen zum Schweizer
Dass Gross unter dem Stierkostüm steckte, war für einige Zuschauer keine große Überraschung. Hinweise deuteten unter anderem auf Griechenland und damit auf eines seiner bekannten Lieder über Ouzo.
Komiker Chris Tall lag mit seinem Tipp auf Gross richtig. Verona Pooth vermutete dagegen Moderator Jochen Schropp unter dem Kostüm.
Woitschack wird Zweite
Den zweiten Platz belegte Anna-Carina Woitschack. Als punkiges Plüschwesen Wild Thing sang sie rockige Lieder und zeigte sich damit von einer anderen Seite.
Der dritte Platz ging an Sänger Joey Heindle, der als große Pferdemontur auftrat. Außerdem wurden Schauspielerin Jasmin Schwiers als Professor Dr. Dr. Schweinstein und Kabarettistin Gisa Flake als Yeti Cat enttarnt.
Show wurde in Köln aufgezeichnet
In der jüngsten Staffel lief die Sendung nicht mehr live. Das Rateteam und das Saalpublikum entschieden bei der Aufzeichnung in Köln über das Weiterkommen.
Opdenhövel deutete am Ende eine Fortsetzung an. „Wir sehen uns im nächsten Jahr wieder“, sagte der Moderator.
„The Masked Singer“ gehört zu den wenigen großen Unterhaltungsshows, deren Reiz wesentlich aus der Verbindung von Musik, Kostüm und Ratespiel entsteht. Die Identität der Teilnehmer wird dabei nicht nur durch ihre Stimme, sondern auch durch Hinweise in Einspielern und Auftritten verschleiert.
Die 13. Staffel setzte zugleich auf ein verändertes Verfahren: Die Sendungen liefen nicht mehr live, sondern wurden in Köln aufgezeichnet. Über das Weiterkommen entschieden das Rateteam und das Saalpublikum. Damit lag ein größerer Teil der Spannung in der Enthüllung und in der Frage, wie gut die Hinweise rückblickend zum jeweiligen Prominenten passten.
Erfolg durch Wiedererkennung
Vincent Gross brachte dafür mehrere passende Elemente zusammen: Seine bekannten Stimmungslieder, Hinweise auf griechische Spirituosen und eine auffällige Bühnenpräsenz. Der Sieg als Fernando El Toro zeigt, dass die Show nicht allein vom Überraschungsmoment lebt, sondern auch von der Fähigkeit der Kandidaten, unter einer schweren Maske Gesang und Choreografie überzeugend zu verbinden.
Für das Format deutet der Ausblick von Moderator Matthias Opdenhövel auf eine Fortsetzung im kommenden Jahr hin. Die Sendung bleibt damit ein Test für prominente Teilnehmer, die ihre bisher bekannte Bühnenrolle bewusst verlassen, und für das Rateteam, das aus wenigen Indizien eine Identität ableiten muss.
