Jahren, BrandstÀtter

Vor zehn Jahren starb Horst BrandstÀtter: Stiftung und Unternehmensgruppe ehren sein nachhaltiges VermÀchtnis

02.06.2025 - 09:45:04

Zirndorf - Am 3. Juni jĂ€hrt sich der Todestag von Horst BrandstĂ€tter zum zehnten Mal. An diesem Tag gedenken nicht nur Unternehmensleitung, Beirat und Belegschaft der Horst BrandstĂ€tter Group, sondern auch Vorstand, Kuratorium sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stiftung Kinderförderung von Playmobil dem Ausnahmeunternehmer, der Playmobil zu einer weltweit bekannten Marke gemacht hat und sich mit seiner Stiftung leidenschaftlich fĂŒr Kinder und Jugendliche einsetzte.

Horst BrandstĂ€tter hat Großes geschaffen - und das nicht nur als Unternehmer: So hat er im Jahr 1995 mit der "Stiftung Kinderförderung von Playmobil" eine Institution ins Leben gerufen, die sich fĂŒr die Belange der Kinder einsetzt. Er hat damit den nĂ€chsten Generationen ein nachhaltiges VermĂ€chtnis hinterlassen. Die gemeinnĂŒtzige Arbeit der Stiftung unterstĂŒtzt und fördert die gesunde körperliche, geistige und seelische Entwicklung von Kindern und Jugendlichen im vorschulischen, schulischen und außerschulischen Bereich.

Die GrĂŒndung seiner Stiftung war fĂŒr ihn eine Herzensangelegenheit und das soziale Engagement Teil seiner gesellschaftlichen Verantwortung. Seine Vision war es, Kindern bessere Bildungs- und Entwicklungschancen zu bieten. FĂŒr sein Engagement wurde Horst BrandstĂ€tter mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet. "Als ich die Stiftung Kinderförderung von Playmobil ins Leben rief, war mein Ziel eine gemeinnĂŒtzige Organisation, die sich fĂŒr die Belange der Kinder einsetzt", sagte der StiftungsgrĂŒnder einmal und sein Werk ist 30 Jahre spĂ€ter mehr als gelungen: So wurden durch seine Stiftung weltweit zahlreiche Projekte und Programme ins Leben gerufen, die das Lernen und die persönliche Entwicklung von Kindern nachhaltig fördern.

Insgesamt setzte die Stiftung Kinderförderung von Playmobil in den letzten 20 Jahren mehr als 30 Millionen Euro fĂŒr die Verwirklichung ihrer Satzungszwecke in den Bereichen Bildung, AktivitĂ€t, KreativitĂ€t und Schutz. Mehr als die HĂ€lfte der Mittel sind dabei in Sachspenden wie Aktivprojekte und Playmobil-Spielmaterial geflossen. Weitere knapp 40 Prozent sind Geldspenden. So hat die Stiftung allein im vergangenen Jahr 2024 beispielsweise UNICEF, Save the Children und Ein Herz fĂŒr Kinder mit insgesamt einer Million Euro unterstĂŒtzt, um Kindern ein kindgerechtes Leben zu ermöglichen.

Auch die sogenannten Aktivschiffe und Archen sind ein leuchtendes Beispiel fĂŒr die erfolgreiche und sichtbare Arbeit der Stiftung. Die großen SpielgerĂ€te im Playmobil-Look sind fĂŒr die Außenbereiche von Kindereinrichtungen wie beispielsweise KindergĂ€rten, Krippen, KindertagesstĂ€tten sowie Grund- und Förderschulen oder Kliniken und Jugendhilfeeinrichtungen konzipiert und unterstĂŒtzen die Förderung von Bewegung und kreativem, fantasievollen Spiel bei Kindern. Mittlerweile sind ĂŒber 70 dieser besonderen Schiffe bundesweit "in See gestochen". Hinzu kommen mehr als 20 Aktiv-Archen fĂŒr Kinder im Krippenalter.

Doch die Stiftungsarbeit reicht noch viel weiter, so werden auch unterschiedlichste Kooperationsprojekte mit externen Projektpartnern durchgefĂŒhrt, um sich gemeinsam durch BĂŒndelung von Ressourcen optimal fĂŒr Kinder und Jugendliche einzusetzen. Zwei erfolgreiche Projekte stehen stellvertretend fĂŒr viele weitere Initiativen: Die "Sprachbuddies" sind ein spezielles Ehrenamtsangebot, das beispielsweise im Rahmen des Freiwilligen Sozialen Schuljahres der Caritas umgesetzt wird. In Kooperation mit der Stiftung Kinderförderung von Playmobil und regionalen Partnerorganisationen, wie z. B. CaritasverbĂ€nden, engagieren sich SchĂŒlerinnen und SchĂŒler in Kitas als "Sprachbuddy", indem sie wöchentlich BĂŒcher vorlesen und mit Spielen die Sprachentwicklung der Kinder fördern.

Eine weitere erfolgreiche Kooperation ist "KuKuK - Kunst und Kultur im Kindergarten". Das Projekt mit einer Laufzeit von drei Jahren fördert die Sprachkompetenzen von Vorschulkindern durch musik-, tanz- und theaterpÀdagogische Einheiten. In den teilnehmenden KindergÀrten erwecken kulturpÀdagogische FachkrÀfte gemeinsam mit den Kindern ein Bilderbuch zum Leben und regen durch Singen, Tanzen und Spielen zur aktiven Teilnahme und sprachlicher Umsetzung an.

Hervorzuheben sind auch die Eigeninitiativen, mit denen die Stiftung Kinderförderung von Playmobil flexibel auf aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen in ihren Förderbereichen reagiert. Eines der grĂ¶ĂŸten Projekte dieser Art ist das Kinderschutzhaus in FĂŒrth, das im November vergangenen Jahres im Beisein von Bayerns Staatsminister des Innern, Joachim Herrmann, eröffnet wurde. Das "Amalie Nathan Haus" fĂŒr Kinder- und Jugendschutz ist eine ambulante Einrichtung fĂŒr Kinder und Jugendliche, bei denen die Gewissheit oder der Verdacht besteht, dass sie Opfer sexuellen Missbrauchs, seelischer, emotionaler oder körperlicher Misshandlung sowie seelischer oder körperlicher VernachlĂ€ssigung geworden sind. Hier arbeiten Kooperationspartner aus den Bereichen Medizin, Jugendamt, Polizei und Justiz zusammen. Die AufklĂ€rung solcher MissbrauchsfĂ€lle mit Befragungen und Vernehmungen im Rahmen von Strafverfahren ist fĂŒr die Betroffenen eine große Belastung. Im neuen Kinderschutzhaus FĂŒrth können alle notwendigen Schritte unter einem Dach durch speziell geschultes Personal und in einer kindgerechten Umgebung stattfinden, was diese Belastung deutlich reduziert.

Zum Gedenken an Horst BrandstĂ€tter hat seine gemeinnĂŒtzige Stiftung bereits im Jahr 2023 erstmals den nach ihm benannten "Hob-Preis" ausgeschrieben. Dieser richtet sich an Schulen und ist mit insgesamt 250.000 Euro dotiert. Die Themen, zu denen sich Schulen mit ihren Projekten bewerben können, wechseln: Im Schuljahr 23/24 war es "AktivitĂ€t und Bewegung" und im laufenden Schuljahr werden Projekte zum Thema "Soziale Kompetenzen" prĂ€miert. Eine Jury hat Ende MĂ€rz zwei Gewinnerschulen bestimmt, deren VerkĂŒndung im Sommer stattfinden wird.

Die zahlreichen AktivitĂ€ten unterstreichen: Die beispielhafte Arbeit der Stiftung Kinderförderung von Playmobil trĂ€gt auch zehn Jahre nach dem Tod ihres GrĂŒnders reiche FrĂŒchte. Das zeigt, dass die Saat, die er einst gelegt hat, bis heute in vielen tollen Hilfsprojekten und Förderungen aufgeht. Horst BrandstĂ€tter wĂ€re mit Sicherheit stolz, wenn er sehen könnte, wie viel Gutes durch sein VermĂ€chtnis geschaffen wird.

Freilich wĂ€re das nicht ohne die Erfolgsgeschichte seiner renommierten Marken Playmobil und Lechuza möglich gewesen. Bereits 1974 kam das beliebte Spielzeug Playmobil auf den Markt und inzwischen bevölkern fast vier Milliarden Figuren die Kinderzimmer. FĂŒr BrandstĂ€tter waren die 7,5 Zentimeter großen, immer lĂ€chelnden Figuren mit ihrer Zackenfrisur jedoch mehr als Spielzeug: "Es geht nicht nur um SpielbeschĂ€ftigung. Playmobil soll die Fantasie reizen. Wenn Sie die Augen glĂŒcklicher Kinder sehen, spĂŒren Sie die Verantwortung, dass es so bleibt."

Trotz seines großen Erfolges ist Horst BrandstĂ€tter immer bodenstĂ€ndig und heimatverbunden geblieben. Enge WeggefĂ€hrten beschreiben ihn als unkonventionellen VisionĂ€r mit einem feinen GespĂŒr fĂŒr die Herzen und Seelen der Kinder.

Genau diese Eigenschaften leben sowohl in den weltweit beliebten Produkten als auch in der wertvollen Arbeit der Stiftung fort. Wer ihn kannte, weiß, dass ihn das sehr glĂŒcklich gemacht hĂ€tte.

Die Stiftung Kinderförderung von Playmobil wurde 1995 von Horst BrandstĂ€tter (1933-2015) gegrĂŒndet. Er war Inhaber der Horst BrandstĂ€tter Group, zu der auch die Marke Playmobil gehört. Ziel der gemeinnĂŒtzigen Stiftungsarbeit ist es Kindern und Jugendlichen eine gesunde körperliche, geistige und seelische Entwicklung zu ermöglichen. Schwerpunkt der Arbeit sind dabei die Felder Bildung & Erziehung, Gesundheit & Schutz, Bewegung & AktivitĂ€t sowie KreativitĂ€t & Kultur.

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Stiftung Kinderförderung von Playmobil
BrandstÀtterstr. 2-10
D - 90513 Zirndorf
Telefon: +49-(0)911/9666-1933
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E-Mail: pr@kinderstiftung-playmobil.de
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