Welt-COPD-Tag 2025 / COPD: Atemnot ernstnehmen, LebensqualitÀt erhalten
12.11.2025 - 15:41:39Von den ersten Symptomen bis zur klinisch manifesten COPD können viele Jahre vergehen.[2] Leitsymptome sind die sogenannten AHA-Symptome, Atemnot, Husten und Auswurf.[2] Diese bestehen von Beginn an, sind dann aber meist noch mild und verstĂ€rken sich erst im Laufe der Zeit. Ein Grund, warum sie gerade am Anfang der Krankheit oft heruntergespielt werden.[2] Die AHA-Symptome sind die Folge einer chronischen EntzĂŒndung der Atemwege, wodurch diese verengt werden.[2]
Wann kann Atemnot auf COPD hindeuten?
Atemnot kann bei vielen Erkrankungen auftreten, darunter Asthma, COPD, Lungenhochdruck und verschiedene Erkrankungen des Herzens.[3] Gerade die Unterscheidung zwischen Asthma und COPD ist oftmals schwierig, zumal beide Krankheiten auch gemeinsam auftreten können.[2] Ein wichtiger Hinweis auf COPD kann bei Menschen ab 40 Jahren - jĂŒngere Menschen erkranken Ă€uĂerst selten an COPD - das Zusammenspiel von Atemnot, die anfangs vorrangig bei körperlicher Belastung auftritt, einem EngegefĂŒhl in der Brust und GerĂ€uschen beim Ausatmen sein.[2] HĂ€ufig werden diese Symptome begleitet von Erschöpfung ohne körperliche Anstrengung (Fatigue), Gewichtsverlust, Abnahme von Muskelmasse und/oder Appetitlosigkeit.[2] Die Diagnose stellt eine Ărztin oder ein Arzt anhand der Symptome, dem Vorliegen von Risikofaktoren sowie den Ergebnissen eines Lungenfunktionstests (Spirometrie).[2] UnabhĂ€ngig von einer möglichen COPD-Diagnose sollten alle lĂ€nger anhaltenden körperlichen VerĂ€nderungen Ă€rztlich abgeklĂ€rt werden.
COPD kann theoretisch jeden treffen
"COPD ist eine durch Rauchen selbstverursachte Erkrankung" - ein Vorurteil mit Folgen, so die einhellige Meinung von EntscheidungstrĂ€ger:innen aus Gesundheitspolitik und Gesundheitswesen, die im Rahmen einer aktuellen Studie* befragt wurden. Zwar zĂ€hlt Rauchen zu den Hauptrisikofaktoren fĂŒr COPD, doch haben bis zu 30 % der Betroffenen nie geraucht.[2] COPD kann durch eine Vielzahl an Faktoren ausgelöst bzw. begĂŒnstigt werden.[2] Dazu zĂ€hlen unter anderem der Klimawandel sowie Schadstoffe z. B. ChemikaliendĂ€mpfe oder Feinstaub. Auch genetische Faktoren oder gar eine FrĂŒhgeburt können eine Rolle spielen.[2] All dies ist in der Ăffentlichkeit hĂ€ufig wenig bis gar nicht bekannt und wirkt sich nach Meinung der Befragten auch auf die Versorgung aus. Sie glauben, dass politische MaĂnahmen zur Verbesserung der Situation von COPD-Betroffenen aufgrund des fehlenden Wissens auf UnverstĂ€ndnis in der Bevölkerung stieĂen und deshalb unterlassen wĂŒrden. Dabei wĂ€re politisches Handeln dringend nötig: Etwa 40 % der Betroffenen mĂŒssen aufgrund der Krankheit ihre Arbeitszeit reduzieren oder ganz aufgeben.[4] AuĂerdem ist COPD weltweit die dritthĂ€ufigste Todesursache.[2]
COPD-Patient:innen optimal versorgen
AstraZeneca engagiert sich auf vielfĂ€ltige Weise fĂŒr COPD-Patient:innen und dafĂŒr, dass COPD in der Politik und Gesellschaft die PrioritĂ€t erhĂ€lt, die sie benötigt. Das Unternehmen ist gemeinsam mit weiteren Unternehmen sowie Vertretern aus dem Non-Profit-Sektor Partner der Kampagne Speak Up for COPD (dt. Erhebe Deine Stimme fĂŒr COPD). Diese klĂ€rt ĂŒber COPD auf und verleiht den Betroffenen eine Stimme. Zudem ist AstraZeneca GrĂŒndungsmitglied des "Jahrzehnts der Lunge". Der Verein setzt sich fĂŒr eine höhere politische PrioritĂ€t sowie bessere PrĂ€vention, Diagnose und Versorgung von Atemwegserkrankungen ein.
Eine der Forderungen ist es, dass Betroffene eine Behandlung erhalten, mit der die Ziele entsprechend den aktuellen COPD-Empfehlungen erreicht werden können: Kontrolle der Symptome, Verhinderung von akuten Verschlechterungen (Exazerbationen) und Senken der Sterblichkeit.[2] Wichtig sind hier die regelmĂ€Ăige Kontrolle und eine Anpassung der Therapie bei Verschlechterung - vor allem vor dem Hintergrund, dass COPD aktuell nicht heilbar ist.
Deshalb setzt sich AstraZeneca dafĂŒr ein, dass jede Patientin und jeder Patient die fĂŒr sie oder ihn bestmöglich passende Behandlung erhalten soll. Betroffene und Interessierte finden umfassende Informationen zur Erkrankung, Begleiterkrankungen, Therapie und Hilfsangeboten auf www.copd.de an.
* Durch Ipsos im Jahr 2025 durchgefĂŒhrte Umfrage unter 149 internationalen gesundheitspolitischen EntscheidungstrĂ€ger:innen und politischen Interessensvertreter:innen in 13 LĂ€ndern und EU-Institutionen (BrĂŒssel)
AstraZeneca im Bereich Atemwegserkrankungen und Immunologie
Der Bereich Atemwegserkrankungen und Immunologie ist einer der drei biopharmazeutischen Therapiebereiche von AstraZeneca und ein wichtiger Wachstumstreiber fĂŒr das Unternehmen. Aufbauend auf 50 Jahren Expertise erforscht AstraZeneca innovative Therapiemöglichkeiten fĂŒr die Behandlung von Atemwegs- und immunologischen Erkrankungen. Das Unternehmen entwickelt, produziert und vertreibt Inhalationstherapien und Biologika fĂŒr Patient:innen mit Asthma und chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) sowie Lupus und eosinophiler Granulomatose mit Polyangiitis (EGPA). Ziel ist es, eine bessere Patient:innenversorgung und eine dauerhafte Verbesserung ihrer Symptome zu ermöglichen.
AstraZeneca
Die AstraZeneca GmbH ist die deutsche Tochtergesellschaft des britisch-schwedischen Pharmaunternehmens AstraZeneca PLC. AstraZeneca (LSE/STO/Nasdaq: AZN) ist ein globales, wissenschaftsorientiertes biopharmazeutisches Unternehmen, das sich auf die Erforschung, Entwicklung und Vermarktung von verschreibungspflichtigen Medikamenten in den Bereichen Onkologie, seltene Krankheiten und Biopharmazeutika, einschlieĂlich Herz-Kreislauf, Nieren und Stoffwechsel sowie Atemwege und Immunologie, konzentriert. AstraZeneca mit Sitz in Cambridge, GroĂbritannien, ist in ĂŒber 125 LĂ€ndern tĂ€tig. Die innovativen Medikamente des Unternehmens werden von Millionen von Patient:innen weltweit eingesetzt. Weitere Informationen auf www.astrazeneca.de.
Referenzen
1. Pritzkuleit R et al. Pneumologie 2010;64(9):535-40.
2. Global Initiative for Chronic Obstructive Lung Disease. GOLD Report 2025. https://ots.de/Fx1pnO; abgerufen am 15.10.2025.
3. Deutsche Herzstiftung. Schnell auĂer Atem - ein Zeichen fĂŒr HerzschwĂ€che? https://ots.de/dF154v; abgerufen am 15.10.2025.
4. Fletcher MJ et al. BMC Public Health 2011;11(1):612.
DE-87971/10-2025
Pressekontakt:
Stefanie Schattling, Head of Corporate Affairs Biopharmaceuticals, AstraZeneca GmbH, Tel.: +49 (0)162 1398321, stefanie.schattling@astrazeneca.com
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