WeltmĂ€nnertag 2024: Die Initiative ENTSCHIEDEN. Gegen Krebs. macht auf die Risiken von HPV fĂŒr MĂ€nner aufmerksam
03.11.2023 - 09:00:00"Zum einen fehlt Bewusstsein fĂŒr das Thema HPV, weil einfach zu wenig drĂŒber gesprochen wird. Zum anderen glaube ich, dass viele Menschen davon ausgehen, dass HPV eben nur Frauen betrifft, aber es kann ja alle Geschlechter betreffen", sagt Aljosha Muttardi. Und damit hat er recht: 85% bis ĂŒber 90% aller Menschen infizieren sich mindestens einmal im Laufe ihres Lebens mit Humanen Papillomviren (kurz HP-Viren). Das heiĂt, Jungs bzw. MĂ€nner können genauso von HPV betroffen sein wie MĂ€dchen und Frauen. HPV-bedingte Infektionen gehören zu den hĂ€ufigsten sexuell ĂŒbertragbaren Infektionen bei allen Geschlechtern und können auch bei MĂ€nnern schwerwiegende Folgeerkrankungen auslösen. Das Virus kann neben unterschiedlichen Krebsarten wie Analkrebs oder auch Genitalwarzen verursachen. UngefĂ€hr 1.600 MĂ€nner erkranken jedes Jahr an HPV-bedingten Tumoren.
HPV geht uns alle etwas an
"Oft wird HPV nur in der Frauengesundheit thematisiert! In meiner Community sind beispielsweise viele nichtbinĂ€re Personen, Frauen und MĂ€nner. Und es ist einfach total wichtig zu wissen, dass HPV alle betreffen kann", sagt Gialu. Mit seinem Engagement versucht er, informativ ĂŒber die Krebsvorsorge zu sprechen: "Alle Menschen, unabhĂ€ngig ihres Geschlechts, sollten aufgeklĂ€rt sein ĂŒber das Thema HPV, um dann selbstbestimmt ĂŒber ihren eigenen Körper entscheiden zu können", so Gialu.
Das ist auch der Grund, warum Aljosha Muttardi seine Reichweite in den Sozialen Medien fĂŒr die Initiative nutzt: "Mir ist es wichtig, ĂŒber HPV zu sprechen, weil ich Awareness fĂŒr das Thema schaffen möchte. Ich möchte die Stigmatisierung rausnehmen - das SchamgefĂŒhl aus der Gleichung rausnehmen, damit Menschen offener darĂŒber sprechen können und verstehen, dass eine HPV-Impfung bestimmten Formen von HPV-bedingtem Krebs vorbeugen kann." Daher lautet sein Appell zum WeltmĂ€nnertag: "Seid laut! Viren ist dein Geschlecht egal! Wenn wir alle offen darĂŒber sprechen und jede Person ihre Plattform nutzt, um Wissen zu verbreiten und aufzuklĂ€ren, dann ist das ein Gewinn fĂŒr uns alle, denn die HPV-Impfung kann dabei helfen, bestimmte HPV-bedingte Krebsarten vorzubeugen! Es kann also euch selbst oder eure Familie, Kinder und auch Freund*innen treffen."
Richtig mÀnnlich ist: Krebsvorsorge!
Die HPV-Impfung ist in Deutschland eine Standardimpfung, so wie z. B. die Impfung gegen Mumps, Masern und Tetanus. Die STIKO empfiehlt eine Impfung von Jungen und MĂ€dchen im Alter von 9 bis 14 Jahren. VersĂ€umte Impfungen können bis zum Alter von 17 Jahren nachgeholt werden. Und trotzdem ist die HPV-Impfrate in Deutschland im Gegensatz zu vielen anderen LĂ€ndern erschreckend niedrig. WĂ€hrend andere IndustrielĂ€nder wie Schweden, Portugal, Norwegen und Australien bei 15-jĂ€hrigen MĂ€dchen auf Impfquoten (fĂŒr eine vollstĂ€ndige Impfung) von 80 bis ĂŒber 90 Prozent kommen, liegt Deutschland bei den 15-jĂ€hrigen MĂ€dchen bei 51 Prozent fĂŒr eine vollstĂ€ndige Impfung, die Impfquoten bei den Jungen im selben Alter liegen sogar nur bei 17 Prozent (RKI-Daten, Stand 2020). Eine Impfung nach dem 18. Lebensjahr kann aber immer noch sinnvoll sein! Sexuell aktive MĂ€nner und Frauen sind unabhĂ€ngig von ihrem Alter oder Beziehungsstatus anfĂ€llig fĂŒr HPV-Infektionen und ggf. daraus resultierenden Erkrankungen. Viele gesetzliche und private Krankenversicherungen zahlen die HPV-Impfung auch fĂŒr Frauen und MĂ€nner ĂŒber 18 Jahre. Dies muss im Vorfeld der Impfung bei der entsprechenden Krankenversicherung abgeklĂ€rt werden.
Weitere Informationen gibt es unter https://www.msd.de/presseinformationen-hpv/ bzw. auf www.entschiedengegenkrebs.de.
Pressekontakt:
Franziska Wöcherl
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