Digitalisierung, Ausbildung

Digitale Ausbildung ohne Sprachgrenzen: Interreg-Projekt ILL zeigt, wie Europa FachkrÀftequalifikation neu denkt

Veröffentlicht am: 30.01.2026 um 15:05 Uhr | presseportal.de

Wien / MĂŒnchen - Ein digitales Ausbildungssystem, das Sprachbarrieren ĂŒberwindet und Sicherheit am Arbeitsplatz erhöht: Das EU-geförderte Interreg-Projekt ILL zeigt, wie grenzĂŒbergreifende Zusammenarbeit die FachkrĂ€ftequalifikation in Europa neu gestaltet.

Digitale Ausbildung ohne Sprachgrenzen: Interreg-Projekt ILL zeigt, wie Europa FachkrÀftequalifikation neu denkt - Bild: presseportal.de
Digitale Ausbildung ohne Sprachgrenzen: Interreg-Projekt ILL zeigt, wie Europa FachkrÀftequalifikation neu denkt - Bild: presseportal.de

Wie europĂ€ische Zusammenarbeit ganz konkret Wirtschaft stĂ€rkt und Sicherheit verbessert, zeigt das Projekt ILL (Interregional Lifelong Learning), das im Rahmen der Initiative EUconomy – Partnerships4Prosperity vorgestellt wird. ILL steht exemplarisch fĂŒr die Ziele der EU-KohĂ€sionspolitik: Regionale Unterschiede abbauen, Innovation fördern und Menschen grenzĂŒbergreifend bessere Chancen eröffnen.

Digitale Qualifizierung fĂŒr eine internationale Branche

Gefördert durch Interreg Bayern–Österreich entwickelt ILL ein digitales, mehrsprachiges Ausbildungssystem fĂŒr Bedienerinnen und Bediener von HubarbeitsbĂŒhnen, LadekrĂ€nen und TurmdrehkrĂ€nen. Die Bau- und Logistikbranche ist europaweit mit FachkrĂ€ftemangel und Sprachbarrieren konfrontiert – gleichzeitig ereignen sich jĂ€hrlich zehntausende ArbeitsunfĂ€lle in diesem Bereich. ILL begegnet diesen Herausforderungen mit einer Online-Lernplattform, auf der Schulungen flexibel und in mehreren Sprachen absolviert werden können. Aktuell stehen die Inhalte in sechs Sprachen zur VerfĂŒgung.

Standardisierung schafft Sicherheit

Kern des Projekts ist die Standardisierung von Ausbildungsinhalten ĂŒber LĂ€ndergrenzen hinweg. Obwohl nationale Vorschriften variieren, bleiben Risiken im Arbeitsalltag vergleichbar. Die Plattform trĂ€gt dazu bei, Sicherheitsstandards zu vereinheitlichen und Qualifikationen leichter zugĂ€nglich zu machen. Seit der EinfĂŒhrung vor rund zwei Jahren verzeichnet das Projekt etwa 3.000 ZugĂ€nge und ausgestellte Scheine pro Jahr. Unternehmen profitieren dabei besonders von der digitalen und mehrsprachigen Struktur.

KohÀsionspolitik als Innovationsmotor

ILL zeigt, wie EU-KohĂ€sionspolitik digitale Innovation, wirtschaftliche WettbewerbsfĂ€higkeit und soziale Inklusion in Grenzregionen zugleich voranbringt – und wie europĂ€ische Förderung zu einem ĂŒbertragbaren Modell fĂŒr eine sichere und zukunftsfĂ€hige Arbeitswelt wird.

Über das Projekt

Das Projekt "EUconomy – Partnerships4Prosperity" stellt in multimedialen Content-Paketen ĂŒber zwölf Monate hinweg EU-Initiativen aus Deutschland und den NachbarlĂ€ndern Österreich, Polen, Tschechien, DĂ€nemark und Frankreich vor. Die Inhalte beleuchten zentrale Themen wie Wirtschaft, Innovation, Nachhaltigkeit, berufliche Bildung und digitale Transformation und stehen Medien kostenlos zur VerfĂŒgung.

Pressekontakt:

EUconomy-Team
EUconomy@newsaktuell.de

Original-Content von: EUconomy - Partnerships4Prosperity ĂŒbermittelt durch news aktuell

http://ots.de/5eb866

de | unterhaltung | 68534971 |