A96 bei Buchloe, Reisebusunfall

A96 bei Buchloe: Zwei Tote nach Reisebus-Unfall auf dem Weg zum Oktoberfest

Veröffentlicht am: 27.09.2026 um 12:21 Uhr | dpa, AD HOC NEWS

Bei Buchloe ist ein Reisebus auf dem Weg von Mailand zum MĂŒnchner Oktoberfest von der A96 abgekommen und umgekippt. Zwei Menschen starben, zahlreiche weitere Mitglieder der philippinischen Reisegruppe wurden verletzt.

  • Ein Reisebus ist bei Buchloe im AllgĂ€u von der A96 abgekommen. - Bild: Karl-Josef Hildenbrand/dpa
    Ein Reisebus ist bei Buchloe im AllgÀu von der A96 abgekommen. - Bild: Karl-Josef Hildenbrand/dpa
  • Der Bus kippte am Morgen gegen 6.00 Uhr um. Ein Großaufgebot an RettungskrĂ€ften war im Einsatz. - Bild: Karl-Josef Hildenbrand/dpa
    Der Bus kippte am Morgen gegen 6.00 Uhr um. Ein Großaufgebot an RettungskrĂ€ften war im Einsatz. - Bild: Karl-Josef Hildenbrand/dpa
  • Zwei Menschen starben, zahlreiche weitere wurden zum Teil schwer verletzt. - Bild: Karl-Josef Hildenbrand/dpa
    Zwei Menschen starben, zahlreiche weitere wurden zum Teil schwer verletzt. - Bild: Karl-Josef Hildenbrand/dpa
  • Die A96 wurde fĂŒr die Bergungsarbeiten in beiden Richtungen voll gesperrt. - Bild: Karl-Josef Hildenbrand/dpa
    Die A96 wurde fĂŒr die Bergungsarbeiten in beiden Richtungen voll gesperrt. - Bild: Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Ein Reisebus ist bei Buchloe im AllgĂ€u von der A96 abgekommen. - Bild: Karl-Josef Hildenbrand/dpa Der Bus kippte am Morgen gegen 6.00 Uhr um. Ein Großaufgebot an RettungskrĂ€ften war im Einsatz. - Bild: Karl-Josef Hildenbrand/dpa Zwei Menschen starben, zahlreiche weitere wurden zum Teil schwer verletzt. - Bild: Karl-Josef Hildenbrand/dpa Die A96 wurde fĂŒr die Bergungsarbeiten in beiden Richtungen voll gesperrt. - Bild: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Bei Buchloe im OstallgĂ€u sind zwei Menschen gestorben, als ein Reisebus auf dem Weg zum MĂŒnchner Oktoberfest von der A96 abkam und umkippte.

Viele Verletzte nach Unfall am Morgen

Der Bus war gegen 6.00 Uhr in Fahrtrichtung MĂŒnchen zwischen den Anschlussstellen Buchloe-Ost und Landsberg am Lech-West nach rechts von der Fahrbahn abgekommen. Er kippte am Fahrbahnrand um und blieb am Waldrand liegen; weitere Fahrzeuge waren nicht beteiligt.

Sechs Menschen wurden mit Rettungshubschraubern in KrankenhĂ€user gebracht, einer von ihnen schwebte in Lebensgefahr. Zwei weitere Verletzte kamen mit Rettungswagen in Kliniken. In einer Sammelstelle versorgten die EinsatzkrĂ€fte zunĂ€chst 22 Menschen, von denen mehrere anschließend ebenfalls in KrankenhĂ€user gebracht wurden.

Rund 35 Passagiere an Bord

Bei der Reisegruppe handelte es sich nach Angaben der Polizei um philippinische Staatsangehörige, die von Mailand nach MĂŒnchen unterwegs war. Zwei Busfahrer begleiteten die Gruppe und blieben unverletzt; der Fahrer zur Unfallzeit hatte die italienische Staatsangehörigkeit.

ZunĂ€chst war von einer Fahrt von ZĂŒrich nach Mailand und von mehr Passagieren die Rede gewesen. Nach aktuellem Stand saßen rund 35 Menschen im Bus, die endgĂŒltige Zahl muss noch ermittelt werden.

A96 in beide Richtungen gesperrt

FĂŒr Rettung und Bergungsarbeiten wurde die Autobahn in beiden Richtungen voll gesperrt. Rund 130 Feuerwehrleute, 130 SanitĂ€ter und etwa 20 Polizisten waren im Einsatz.

Die Unfallursache ist offen. Die Staatsanwaltschaft ließ ein unfallanalytisches Gutachten in Auftrag geben; konkrete Angaben zur Ursache und zur IdentitĂ€t der Opfer lagen zunĂ€chst nicht vor.

Weitere schwere BusunfÀlle

UnfĂ€lle mit Reisebussen können wegen der Zahl der Insassen besonders viele Verletzte zur Folge haben. Bei einem Busunfall in der Schweiz starben im September fĂŒnf Menschen; bei einem Unfall auf der A3 bei Wörth an der Donau wurden 30 Menschen verletzt, darunter 15 Businsassen.

Schwerer Einsatz auf wichtiger Verkehrsroute

Der Unfall ereignete sich auf der A96, einer zentralen Verbindung zwischen dem Bodenseeraum, dem AllgĂ€u und MĂŒnchen. Dass der Bus ohne Beteiligung weiterer Fahrzeuge von der Fahrbahn abkam, macht die KlĂ€rung der technischen und fahrerischen Ursachen besonders wichtig. Das von der Staatsanwaltschaft beauftragte unfallanalytische Gutachten soll dazu belastbare Erkenntnisse liefern.

Die GrĂ¶ĂŸenordnung des Einsatzes zeigt die besonderen Anforderungen bei einem ReisebusunglĂŒck: Viele Menschen können gleichzeitig verletzt werden, wĂ€hrend die RettungskrĂ€fte zunĂ€chst den Bus sichern, die Insassen erfassen und die Verletzten nach Dringlichkeit versorgen mĂŒssen. Die Vollsperrung in beide Richtungen ist deshalb neben der Rettung auch fĂŒr die Bergung und Unfallaufnahme erforderlich.

Bedeutung fĂŒr internationale Reisegruppen

Die betroffene Gruppe war international unterwegs und wollte von Mailand zum Oktoberfest nach MĂŒnchen reisen. FĂŒr Angehörige und Reiseveranstalter stehen nun die Identifizierung der Opfer, die Information der Familien und die Betreuung der Verletzten im Mittelpunkt. Bei auslĂ€ndischen Reisenden kommen dabei sprachliche, konsularische und organisatorische Aufgaben hinzu.

FĂŒr den Verkehr auf der A96 können die Sperrung und die Bergungsarbeiten erhebliche Verzögerungen verursachen. UnabhĂ€ngig von der spĂ€teren Unfallursache verdeutlicht der Fall, wie schnell eine einzelne Abweichung von der Fahrbahn bei einem voll besetzten Reisebus weitreichende Folgen fĂŒr Passagiere, Rettungsdienste und den ĂŒberregionalen Verkehr haben kann.

n-tv: „Zwei Tote und mehrere Verletzte bei Reisebusunfall auf A96“ (27.09.2026)

Der Bericht bestĂ€tige den Unfall am frĂŒhen Morgen auf der A96 bei Buchloe sowie zwei TodesfĂ€lle und mehrere Verletzte. Er setze den Schwerpunkt auf den zunĂ€chst bekannten Stand und nenne eine abweichende vorlĂ€ufige Passagierzahl; die spĂ€teren Angaben zur Reisegruppe, zum Fahrtziel und zum Rettungseinsatz konkretisiere der dpa-Bericht.

Disclaimer...

de | unterhaltung | 70189297 |