Angenehm mildes Wetter in Deutschland: DWD sieht nasskalten Herbst noch fern
Veröffentlicht am: 20.09.2026 um 13:06 Uhr | dpa, AD HOC NEWS
Zum Wochenbeginn rechnet der Deutsche Wetterdienst in großen Teilen Deutschlands erneut mit mildem und überwiegend trockenem Wetter.
Milde Temperaturen zum Start in die Woche
Am Montag werden im Südwesten Höchstwerte von bis zu 23 Grad erwartet, ansonsten liegen die Temperaturen meist zwischen 16 und 20 Grad. Für Dienstag und Mittwoch kündigt die Vorhersage leicht steigende Werte an, am Mittwoch sind im Breisgau bis zu 25 Grad möglich.
Meteorologe Martin Jonas vom DWD betonte, man sei insgesamt noch „ganz gut warm dabei“. Zugleich zeige sich vor allem in den Nächten, dass die Hochsommerphase vorbei sei. Der DWD verweist darauf, dass sich Deutschland mit großen Schritten auf den astronomischen Herbstanfang am 23. September zubewegt.
Nebel und erster Bodenfrost möglich
In den Nächten werde zunehmend Nebel zum Thema, heißt es in der Prognose. Im Süden könne es regional bereits den ersten Frost in Bodennähe geben. Tagsüber bleiben die Bedingungen dennoch verbreitet freundlich.
Unsichere Lage ab Donnerstag
Ab Donnerstag beschreibt der DWD die weitere Entwicklung als ungewisser. Einige Wettermodelle zeigen kräftigere Niederschläge, die an ein kleinräumiges Tief gekoppelt wären. Von Montag bis Mittwoch wird dagegen nur wenig Regen erwartet: Am Montag sind einzelne Tropfen an den Alpen und einige Schauer im Nordosten möglich, Dienstag und Mittwoch sollen weitgehend trocken verlaufen.
Vom nasskalten Herbst noch weit entfernt
Der DWD stellt zusammenfassend fest, dass Deutschland nach aktueller Einschätzung vom typischen nasskalten Herbstwetter noch weit entfernt ist. Trotz kühler werdender Nächte überwiegen in vielen Regionen milde Temperaturen und ruhige Witterung.
Wetterlage zwischen Spätsommer und Herbstanfang
Die Prognose des Deutschen Wetterdienstes zeigt eine typische Übergangssituation zwischen spätsommerlicher Wärme und zunehmend herbstlichen Signalen. Anfang der Woche bleiben die Temperaturen mit Werten um oder über 20 Grad verbreitet auf einem für die Jahreszeit relativ hohen Niveau, während sich die Tageslängen bereits deutlich verkürzt haben. Viele Regionen erleben damit noch einmal ausgesprochen angenehme Bedingungen, bevor zum astronomischen Herbstanfang die Dynamik in der Atmosphäre zunimmt.
Nebel, Bodenfrost und Temperaturgefälle
Gleichzeitig deuten die Hinweise auf vermehrten Nebel in den Nächten und möglichen Bodenfrost im Süden auf einen klaren saisonalen Wandel hin. Während die Luft in Bodennähe in Tälern und Senken schon so stark auskühlen kann, dass dort erste Frostwerte auftreten, bleibt es tagsüber vielerorts mild. Dieses Zusammenspiel aus frischen Nächten und milden Tagen ist typisch für die Zeit um die Herbst-Tagundnachtgleiche. Für Landwirtschaft und Gartenbau sind die nächtlichen Tiefstwerte wichtig, weil empfindliche Kulturen geschützt werden müssen, auch wenn der Tag noch warm verläuft.
Unsichere Entwicklung ab Donnerstag
Der Hinweis des DWD auf eine unsichere Wetterlage ab Donnerstag mit der Möglichkeit kräftiger Niederschläge macht deutlich, dass sich die großräumigen Strukturen in der Atmosphäre rasch ändern können. Kleinräumige Tiefdruckgebiete sind schwerer exakt zu prognostizieren und können regional deutliche Unterschiede bei Regenmengen und Temperatur bringen. Für die Bevölkerung heißt das: Die Woche beginnt mit planbarem, oft freundlichem Wetter, gegen Ende der Woche sollten kurzfriste Prognosen stärker beachtet werden, etwa für Pendelwege, Veranstaltungen im Freien oder die landwirtschaftliche Erntearbeit.
