GlÀttegefahr bleibt - im Westen wird es wÀrmer
31.01.2026 - 07:58:36Weiter Minusgrade im Nordosten, aber Ă€uĂerst milde Werte im Westen: Das Wetter in Deutschland entwickelt sich am Samstag recht unterschiedlich. Fast ĂŒberall gilt laut Deutschem Wetterdienst (DWD) aber noch allgemein GlĂ€ttegefahr durch gefrierende NĂ€sse, Altschnee oder geringen Neuschnee. Mit steigenden Werten im Laufe des Tages rechnet der DWD jedoch mit einer abnehmenden Wahrscheinlichkeit fĂŒr GlĂ€tte.
WĂ€hrend es in der NordosthĂ€lfte windig und kalt wird bei Temperaturen von maximal minus 4 bis 0 Grad, zeigt sich das Wetter im Rest des Landes bei 1 bis 9 Grad deutlicher milder. Besonders an der KĂŒste soll ein stark böiger bis stĂŒrmischer Wind wehen. Im Alpenraum zeigt sich dagegen vielfach die Sonne.
In der Nacht zum Sonntag rechnet der DWD fĂŒr den Westen und SĂŒdwesten bis in die Mitte Deutschlands gebietsweise mit leichten NiederschlĂ€gen. Dabei ist vereinzelt wieder Glatteis möglich. Vom SĂŒden bis zur Mitte Deutschlands kann es nebelig werden. Die Tiefstwerte liegen zwischen minus 10 Grad in Vorpommern und 3 Grad am Niederrhein.
Streusalz in der Hauptstadt
In Berlin und Hamburg wurde zuletzt ĂŒber den Einsatz von Streusalz gestritten, das in den beiden StĂ€dten aus UmweltgrĂŒnden weitgehend verboten ist. Nach heftiger Kritik am tagelangen GlĂ€ttechaos auf Berlins Gehwegen kommt dort nun kurzfristig doch die klassische Methode gegen das Glatteis zum Einsatz. Das kĂŒndigte Verkehrssenatorin Ute Bonde (CDU) an. Rechtliche Grundlage sei eine von ihr erlassene AllgemeinverfĂŒgung.
Auch in Hamburg ist der Einsatz von Tausalz auf NebenflĂ€chen wieder erlaubt. Die zustĂ€ndige Verkehrsbehörde erlieĂ eine bis zum 13. Februar gĂŒltige AllgemeinverfĂŒgung. Damit kann in der Hansestadt klassisches Streusalz verwendet werden, um vereiste Gefahrenquellen zu beseitigen.


