UnfĂ€lle, Straßen

UnfĂ€lle auf glatten Straßen - DWD erwartet Neuschnee

09.01.2025 - 04:56:32

Auf winterglatten Straßen kommt es erneut zu UnfĂ€llen. In Teilen Deutschlands beruhigt sich die Wetterlage zunĂ€chst - doch weitere SchneefĂ€lle sind angekĂŒndigt.

GlĂ€tte und Schnee haben in der Nacht in Teilen Deutschlands zu UnfĂ€llen gefĂŒhrt. In Mittelhessen seien bis zum frĂŒhen Morgen 23 UnfĂ€lle gezĂ€hlt worden, sagte ein Sprecher des PolizeiprĂ€sidiums in Gießen. In fĂŒnf FĂ€llen hĂ€tten sich Verkehrsteilnehmer Prellungen oder andere leichte Verletzungen zugezogen. Schwerverletzte habe es nicht gegeben. 

Auch das nordhessische PolizeiprÀsidium in Kassel meldete mehrere UnfÀlle, die glimpflich ausgegangen seien. In der Gemeinde Gilserberg im Schwalm-Eder-Kreis hÀtten sich mehrere Lastwagen im Schnee festgefahren, sagte ein Sprecher. Dabei sei niemand verletzt worden. 

Wetterlage in Bayern und im Westen beruhigt sich

In Teilen Bayerns sorgte das Winterwetter ebenfalls fĂŒr Probleme auf den Straßen. Im Landkreis Bayreuth kam es am Mittwochabend innerhalb kurzer Zeit zu drei UnfĂ€llen auf der Autobahn 9, wie die Verkehrspolizei mitteilte. Eine 27-JĂ€hrige habe sich leicht verletzt, als sie mit ihrem Wagen in die Leitplanke rutschte. In der Oberpfalz waren am Abend drei Menschen bei UnfĂ€llen leicht verletzt worden, wie ein Sprecher der Polizei in Regensburg berichtete. Im Laufe der Nacht habe sich die Wetterlage verbessert. 

Auch im Westen von Deutschland beruhigte sich die Wetterlage in der Nacht. Am Abend waren etwa in Trier im Westen von Rheinland-Pfalz mehrere UnfĂ€lle durch Schnee gemeldet worden. Am frĂŒhen Morgen sei die Lage ĂŒberwiegend ruhig, berichteten Polizeisprecher aus Rheinland-Pfalz und dem benachbarten Saarland.

Bis zu 15 Zentimeter Neuschnee

FĂŒr Donnerstag erwartet der Deutsche Wetterdienst (DWD) erneut Frost und GlĂ€tte in weiten Teilen Deutschlands. Von Westen zieht laut Prognose Neuschnee heran. ZunĂ€chst sollen besonders die OsthĂ€lfte Nordrhein-Westfalens und SĂŒdniedersachsen betroffen sein. Am frĂŒhen Morgen meldeten Polizeidienststellen in diesen Regionen noch keine grĂ¶ĂŸeren Probleme auf den Straßen. «Es ist schon weiß, aber noch bleiben die Leute zu Hause», sagte etwa ein Sprecher der Polizei in Bielefeld. 

Am Nachmittag soll der Schnee ĂŒber das nördliche Sachsen-Anhalt bis nach Nordbrandenburg und in die Uckermark ziehen. Mengen von drei bis acht Zentimetern Neuschnee seien möglich, teilte der DWD mit. In den Mittelgebirgen könne es auch um 15 Zentimeter Neuschnee geben.

In der Mitte und im SĂŒden soll es windig bis stĂŒrmisch werden, auch Gewitter sind möglich. Die Temperaturen erreichen bis zu 6 Grad im Norden und bis zu 14 Grad im SĂŒden.

@ dpa.de