Paris, Explosion

Paris: Mindestens 29 Verletzte bei GebÀudeexplosion

21.06.2023 - 20:36:02

Augenzeuge berichten von einer enormen Detonation und einer riesigen Stichflamme. Bei einer GebÀudeexplosion in Paris sind am Mittwoch 29 Menschen verletzt worden. Als Ursache wird ein Gasleck vermutet.

  • Rauch steigt aus einem GebĂ€ude am Place Alphonse-Laveran in der NĂ€he des Doms des Val de Grace (l) in Paris auf. - Foto: Ian Langsdon/AFP/dpa

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  • Nach einer Gasexplosion sind im Zentrum der französischen Hauptstadt mehrere GebĂ€ude in Brand geraten. - Foto: Abdulmonam Eassa/AFP/dpa

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Rauch steigt aus einem GebÀude am Place Alphonse-Laveran in der NÀhe des Doms des Val de Grace (l) in Paris auf. - Foto: Ian Langsdon/AFP/dpaNach einer Gasexplosion sind im Zentrum der französischen Hauptstadt mehrere GebÀude in Brand geraten. - Foto: Abdulmonam Eassa/AFP/dpa

Bei einer heftigen GebĂ€udeexplosion im Zentrum von Paris sind am Mittwoch mindestens 29 Menschen verletzt worden, vier davon schwer. Die nach vorlĂ€ufigem Ermittlungsstand von einem Gasleck ausgelöste Explosion brachte ein mehrgeschossiges GebĂ€ude im fĂŒnften Arrondissement teils zum Einsturz und löste einen großen Brand aus, der auf mehrere NachbargebĂ€ude ĂŒbergriff. Auch weitere HĂ€user, deren Scheiben durch die Explosion zu Bruch gingen, wurden evakuiert.

Zwei Menschen wurden am Abend noch vermisst und unter den TrĂŒmmern gesucht, wie die Zeitung «Le Parisien» unter Verweis auf die Ermittler berichtete. Augenzeuge sprachen von einer enormen Explosion, die sie an einen Bombeneinschlag erinnert hĂ€tten. Die Rauchwolke war auch aus der Entfernung zu sehen.

Premierministerin Élisabeth Borne eilte zum Ort der Explosion, der von Soldaten abgesperrt wurde. Sie habe ein Krisenzentrum eingerichtet, sagte BĂŒrgermeisterin Anne Hidalgo. 230 Feuerwehrleute waren vor Ort im Einsatz, wie der Sender BFMTV berichtete. Der Brand sei inzwischen unter Kontrolle, meldete die Feuerwehr am Abend.

In dem GebĂ€ude waren nach Medienberichten unter anderem eine Modeschule sowie ein Musikinstitut untergebracht. Wie viele Menschen sich zum Zeitpunkt der Explosion um kurz vor 17.00 Uhr in dem GebĂ€ude befanden, war zunĂ€chst nicht bekannt. Das örtliche BĂŒrgermeisteramt öffnete seine TĂŒren fĂŒr Betroffene sowie Helfer.

Die Staatsanwaltschaft leitete Ermittlungen wegen fahrlÀssiger Körperverletzung, wegen vernachlÀssigter Vorsicht oder Sicherheit ein, wie der Sender BFMTV berichtete. Demnach gehen die Ermittler davon aus, dass die Explosion von dem GebÀude ausgegangen ist.

@ dpa.de