Unwetter, Deutschlands

Unwetter ziehen ĂŒber Teile Deutschlands

26.06.2025 - 21:29:49

BĂ€ume kippen um, in Berlin stehen zeitweise die S-Bahnen still - bereits zum zweiten Mal in dieser Woche. Am spĂ€ten Nachmittag und Abend wĂŒten Unwetter in mehreren Regionen des Landes.

  • In Berlin gab es Sturmböen und starke RegengĂŒsse. - Foto: Jens Kalaene/dpa

    Jens Kalaene/dpa

  • Am Abend nahmen erste S-Bahnlinien den Betrieb wieder auf. - Foto: Paul Zinken/dpa

    Paul Zinken/dpa

  • Erst am Montag war die Berliner Feuerwehr im Dauereinsatz nach heftigen Sturmböen gewesen. - Foto: Jens Dudziak/dpa

    Jens Dudziak/dpa

In Berlin gab es Sturmböen und starke RegengĂŒsse. - Foto: Jens Kalaene/dpaAm Abend nahmen erste S-Bahnlinien den Betrieb wieder auf. - Foto: Paul Zinken/dpaErst am Montag war die Berliner Feuerwehr im Dauereinsatz nach heftigen Sturmböen gewesen. - Foto: Jens Dudziak/dpa

Teils heftige Unwetter sind am spĂ€ten Nachmittag und Abend ĂŒber Teile Deutschlands gezogen. So gab es in Berlin Sturmböen und starke RegengĂŒsse, nur kurz nach dem Wetterchaos vom Wochenbeginn. Wegen umgestĂŒrzter BĂ€ume stellte die Bahn den Zugverkehr erneut im gesamten Berliner S-Bahnnetz kurzzeitig ein.

Es seien Äste und BĂ€ume auf die Gleise gestĂŒrzt, sagte ein Bahnsprecher. Deswegen sei der Betrieb vorĂŒbergehend auf allen Linien eingestellt worden. Die ZĂŒge, die bereits unterwegs waren, warteten das Unwetter am nĂ€chsten Bahnhof ab. Die AufrĂ€umarbeiten liefen auf Hochtouren, sagte der Sprecher. Am Abend nahmen erste S-Bahnlinien den Betrieb wieder auf. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte fĂŒr den Nachmittag und Abend in Teilen Deutschlands krĂ€ftige Gewitter erwartet.

Feuerwehr im Dauereinsatz

Die Berliner Feuerwehr war im Dauereinsatz. Binnen kurzer Zeit wurden 580 EinsÀtze registriert, wie ein Feuerwehrsprecher gegen 20.30 Uhr sagte. Bislang gebe es zwei Schwerverletzte infolge des Unwetters.

In Konradshöhe im Ă€ußersten Nordwesten Berlins waren fortwĂ€hrend Sirenen von Feuerwehrfahrzeugen zu hören. Überall lagen riesige Äste auf den Straßen, wie ein dpa-Reporter berichtete. Erst am Montag war die Berliner Feuerwehr im Dauereinsatz nach heftigen Sturmböen gewesen.

Im brandenburgischen Potsdam wurde eine Frau bei einem Unwetter lebensbedrohlich verletzt. Sie sei zusammen mit einem Mann beim Fahrradfahren im Neuen Garten von einer herabstĂŒrzenden Baumkrone getroffen worden, sagte ein Sprecher der Polizei. Der Mann erlitt nach Angaben der Feuerwehr schwere Verletzungen. NĂ€here Angaben machten Feuerwehr und Polizei nicht.

Auch in ThĂŒringen gab es zahlreiche FeuerwehreinsĂ€tze. Ein Schwerpunkt war den Angaben zufolge DingelstĂ€dt. Dort habe es eine Windhose gegeben. Mehrere BĂ€ume seien umgestĂŒrzt. Auch etwa in der Altmark in Sachsen-Anhalt gab es unzĂ€hlige Notrufe wegen Unwetters, hieß es aus der Leitstelle der Feuerwehr.

Auch in der Lausitz brachte ein heftiges Unwetter am Abend viel Arbeit fĂŒr Feuerwehr und Polizei, umgestĂŒrzte BĂ€ume blockierten Straßen, Äste sorgten auf Stromleitungen fĂŒr Probleme. Besonders betroffen gewesen seien Cottbus und die Kreise Dahme-Spreewald und Elbe-Elster, sagte ein Sprecher der Regionalleitstelle.

@ dpa.de