Nach Blitzeinschlag in Dresden keine weiteren Verletzten
21.05.2024 - 12:30:50Nach dem Blitzeinschlag mit mehreren Verletzten am Dresdner Elbufer haben sich nach Angaben der Feuerwehr bislang keine weiteren Menschen mit Symptomen gemeldet. «WĂ€hrend des Ersteinsatzes ist ein weiterer Blitz auf der gegenĂŒberliegenden Uferseite eingeschlagen», sagte Feuerwehrsprecher Michael Klahre in Dresden.
Nach dem UnglĂŒck am Montagabend konnte nicht ausgeschlossen werden, dass noch weitere Menschen betroffen und in der Folge geflĂŒchtet sind. Demnach wandte sich die Feuerwehr mit der Bitte an die Bevölkerung, bei Symptomen wie Herzrasen, Herzstolpern, TaubheitsgefĂŒhl oder Kribbeln in den ExtremitĂ€ten unverzĂŒglich einen Arzt aufzusuchen.Â
Nach Herzstillstand reanimiert
Bei einem Blitzeinschlag am Elbufer in Dresden wurden am Montagabend zehn Menschen zum Teil schwer verletzt. Vier von ihnen erlitten so schwere Verletzungen, dass sie in Lebensgefahr schwebten. Zwei 27 und 30 Jahre alte MĂ€nner wurden nach einem Herzstillstand reanimiert.Â
Neue Informationen zu ihrem Gesundheitszustand liegen nach Angaben der Polizei derzeit nicht vor. «Uns wird nur mitgeteilt, wenn einer der Betroffenen stirbt», sagte ein Polizeisprecher auf Anfrage. Der Gesundheitszustand der Betroffenen unterliege der Ă€rztlichen Schweigepflicht. Â
Der erste Blitz war um kurz nach 17.00 Uhr wĂ€hrend eines Gewitters am Carusufer in der NĂ€he des Rosengartens eingeschlagen. Insgesamt seien drei Frauen und sieben MĂ€nner im Alter zwischen 26 und 41 Jahren verletzt worden. Sie hĂ€tten ĂŒber typische Symptome nach einem Blitzschlag geklagt. Den Angaben nach wurden alle Patientinnen und Patienten notĂ€rztlich erstversorgt und anschlieĂend auf umliegende KrankenhĂ€user verteilt.Â
Wer von einem Blitz getroffen wird, kann schwer verletzt oder getötet werden. In Deutschland gibt es im Jahr durchschnittlich rund 110 Verletzte. Der Extremfall ist selten: Bei Hunderttausenden Blitzen, die alljÀhrlich hierzulande einschlagen, kommt es im Durchschnitt zu vier TodesfÀllen.


