Venedig, Bus

Mindestens 20 Tote bei BusunglĂŒck in Venedig zu befĂŒrchten

03.10.2023 - 21:51:48

Bei einem schweren BusunglĂŒck in der NĂ€he von Venedig gibt es nach Medieninformationen mindestens 20 Tote. Die Lage ist zunĂ€chst sehr unĂŒbersichtlich. Unter den Opfern sollen auch Deutsche sein.

  • Venedig ist bei Touristen ein beliebtes Ziel. Jetzt kam es in der Stadt zu einem UnglĂŒck. - Foto: Soeren Stache/dpa

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  • Beamte der italienischen Staatspolizei sind am Unfallort in der NĂ€he der Stadt Venedig. - Foto: -/Italian State Police via AP/dpa

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Venedig ist bei Touristen ein beliebtes Ziel. Jetzt kam es in der Stadt zu einem UnglĂŒck. - Foto: Soeren Stache/dpaBeamte der italienischen Staatspolizei sind am Unfallort in der NĂ€he der Stadt Venedig. - Foto: -/Italian State Police via AP/dpa

Bei einem schweren BusunglĂŒck in Venedigs Stadtbezirk Mestre sind nach Angaben des PrĂ€sidenten der Region Venetien mindestens 21 Menschen ums Leben gekommen. Unter den Toten seien auch MinderjĂ€hrige, schrieb Luca Zaia bei Facebook. Die Zahl der Toten könne allerdings noch steigen. Außerdem seien rund 20 Businsassen verletzt worden - einige von ihnen schwer. Die Verletzten wurden in KrankenhĂ€user gebracht.

Berichten zufolge war der Bus von einer Hochstraße auf Bahngleise gestĂŒrzt. Wie die lokale Feuerwehr berichtete, fing das Fahrzeug nach dem Sturz Feuer. EinsatzkrĂ€fte waren bereits mit mehreren Krankenwagen am Unfallort. Die Bahnlinie zwischen Mestre auf dem Festland und der Lagunenstadt Venedig wurde unterbrochen. Die genauen UmstĂ€nde des UnglĂŒcks sind bislang unklar.

Wohl Deutsche unter Opfern

Bei dem verunglĂŒckten Bus soll es sich Medienberichten zufolge um den Shuttlebus eines Campingplatzes handeln. Unter den Opfern sollen sich Medienberichten zufolge auch deutsche StaatsbĂŒrger befunden haben. Dies hĂ€tten die lokalen Behörden erfahren, nachdem die PĂ€sse der Menschen, die im Bus gewesen waren, geprĂŒft wurden, meldete die Nachrichtenagentur Ansa. Eine offizielle BestĂ€tigung gab es dafĂŒr zunĂ€chst nicht.

Italiens MinisterprĂ€sidentin Giorgia Meloni zeigte sich nach dem BusunglĂŒck bestĂŒrzt. «Meine Gedanken sind bei den Opfern, ihren Familien und Freunden. Ich stehe in engem Kontakt mit Venedigs BĂŒrgermeister Luigi Brugnaro und Innenminister Matteo Piantedosi, um die Nachrichten ĂŒber diese Tragödie zu verfolgen», sagte Meloni laut einer Mitteilung.

Der BĂŒrgermeister von Venedig, Luigi Brugnaro, sprach von einer «schrecklichen Tragödie», die seine Stadt am Abend heimgesucht habe. «Eine apokalyptische Szene, es gibt keine Worte», so Brugnaro in einem Post auf der Online-Plattform X (vormals Twitter).

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