Gefahr, Drink

Gefahr im Drink: Britische Regierung geht gegen Spiking vor

25.11.2024 - 12:44:30

Beim Ausgehen mischen TĂ€ter ihren Opfern heimlich K.-o.-Tropfen ins GetrĂ€nk. Großbritanniens Regierung will dagegen nun stĂ€rker vorgehen. Tausende BeschĂ€ftigte sollen geschult werden.

  • Schon ein kurzer Moment der Unaufmerksamkeit kann dazu fĂŒhren, dass jemand etwas in den Drink schĂŒttet. (Archivbild) - Foto: Christian Thiele/dpa

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  • Großbritanniens Regierung will gegen die Gefahr nun stĂ€rker vorgehen. - Foto: Mina Kim/PA Wire/dpa

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Schon ein kurzer Moment der Unaufmerksamkeit kann dazu fĂŒhren, dass jemand etwas in den Drink schĂŒttet. (Archivbild) - Foto: Christian Thiele/dpaGroßbritanniens Regierung will gegen die Gefahr nun stĂ€rker vorgehen. - Foto: Mina Kim/PA Wire/dpa

Großbritannien will stĂ€rker gegen die Gefahr von K.-o.-Tropfen in Bars und Clubs vorgehen. TĂ€ter geben beim sogenannten Spiking Drogen in die GetrĂ€nke ihrer Opfer, um sie zum Beispiel spĂ€ter zu vergewaltigen. Tausende Mitarbeiter in der britischen Gastronomie sollen geschult werden, um die Gefahr besser zu erkennen und zu bekĂ€mpfen, wie die Regierung in London mitteilte.

Im Dezember ist der Start eines Pilotprojekts geplant, das spÀter auf bis zu 10.000 BeschÀftigte in Bars ausgeweitet werden soll. Sie sollen lernen zu erkennen, was vor sich gehe und bei einem solchen Fall zu tun sei, sagte Premierminister Keir Starmer.

Auch in Deutschland kommen solche Taten immer wieder vor. Ein besonderer Fall ist das Needle Spiking - das heimliche Spritzen von Drogen mit einer Nadel. 

Starmer traf sich in seinem Regierungssitz in der Downing Street mit Vertretern von Polizei, Verkehrsbetrieben und Gastronomie, um ĂŒber die Sicherheit von MĂ€dchen und Frauen zu beraten.

Die britische Regierung will «Spiking» auch zu einem eigenen Straftatbestand machen. Zwar könne es bereits jetzt strafrechtlich verfolgt werden, meldete die britische Nachrichtenagentur PA. Mit einem eigenen Straftatbestand könnten die FĂ€lle aber besser erfasst und Opfer ermutigt werden, sich zu melden. Nach Angaben der Regierung bekommt man bisher nur schwer einen Überblick ĂŒber das Ausmaß.

@ dpa.de