Ăberschwemmungen in Ăsterreich - Noch keine Entspannung
05.08.2023 - 09:14:15In den nach heftigen RegenfĂ€llen bereits teils ĂŒberschwemmten Gebieten im SĂŒden Ăsterreichs hat es in der Nacht weiter geschĂŒttet. Die NiederschlĂ€ge fielen zwar zunĂ€chst weniger stark aus als befĂŒrchtet, Entspannung gab es am Samstagmorgen von Feuerwehr und Behörden aber nicht.
Im sĂŒdlichsten Bundesland KĂ€rnten und in der Steiermark drohten weitere Ăberschwemmungen, CampingplĂ€tze wurden gerĂ€umt. Mehr als 2500 Feuerwehrleute und Dutzende Soldaten waren nach Angaben des Rundfunksenders ORF im Einsatz.
Ein Campingplatz am Gösselsdorfer See und einer am Turnersee waren nach Angaben der Behörden von Hochwasser bedroht. Camper wurden teils in nahe gelegenen SchulgebÀuden untergebracht. In der Ortschaft St. Paul im Lavanttal in KÀrnten waren am Freitagabend 70 Haushalte evakuiert worden.
In einem sĂŒdlichen Vorort der Landeshauptstadt Klagenfurt am Wörthersee musste ein RĂŒckhaltebecken ausgepumpt werden, weil es drohte ĂŒberzulaufen. In LavamĂŒnd gerieten völlig durchnĂ€sste HĂ€nge ins Rutschen und bedrohten WohnhĂ€user. In Leibnitz in der Steiermark wurde ein Seniorenheim vorsorglich gerĂ€umt. In einer anderen Ortschaft wurden Menschen mit Booten aus ihren HĂ€usern abgeholt und in Sicherheit gebracht.
Am Samstagmorgen gab es bereits groĂe Staus wegen des Urlauberverkehrs, etwa auf der A11 im Karawankentunnel. Unwetterbedingt war die Ausweichstrecke ĂŒber den Loiblpass zwischen Klagenfurt und Ljubljana gesperrt und teils auch die slowenische Autobahn A1, eine wichtige Transitroute fĂŒr viele Kroatien-Urlauber. Nach Angaben des ORF sollte die Strecke zwischen Maribor und Triest noch bis Sonntag teils unterbrochen bleiben.





