Techno, Bergsteigen

Techno und Bergsteigen jetzt Kulturerbe

13.03.2024 - 16:21:41 | dpa.de

Das immaterielle Kulturerbe in Deutschland hat Zuwachs bekommen. Neben der Berliner Technokultur wurden auch zahlreiche andere regionale Traditionen in das Verzeichnis aufgenommen.

  • Der Eingangsbereich zum Club Berghain: Hier wird Kultur gelebt. - Foto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa
    Der Eingangsbereich zum Club Berghain: Hier wird Kultur gelebt. - Foto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa
  • Der Apfelwein Viez gehört jetzt zum Kulturerbe. - Foto: Birgit Reichert/dpa
    Der Apfelwein Viez gehört jetzt zum Kulturerbe. - Foto: Birgit Reichert/dpa
  • Kletterer in der SĂ€chsischen Schweiz: Auch diese AktuivitĂ€t zĂ€hlt nun zum Weltkulturerbe. - Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa
    Kletterer in der SÀchsischen Schweiz: Auch diese AktuivitÀt zÀhlt nun zum Weltkulturerbe. - Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa
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Die Berliner Technokultur und das Bergsteigen in Sachsen zÀhlen nun zum immateriellen Kulturerbe in Deutschland. Die Kulturministerinnen und -minister von Bund und LÀndern haben das bundesweite Verzeichnis entsprechend erweitert.

Zudem wurden nach Angaben aufgenommen die Finsterwalder Sangestradition in Brandenburg, der Kirchseeoner Perchtenlauf in Bayern, die SchwĂ€lmer Weißstickerei aus Hessen und der Viez, die Weinbereitung aus Äpfeln, Birnen oder Quitten im moselfrĂ€nkischen Raum.

Seit 2003 gibt es ein Abkommen zur Erhaltung des immateriellen Kulturerbes der Unesco, der fĂŒr Kultur zustĂ€ndigen Organisation der Vereinten Nationen. Deutschland ist seit 2013 Vertragspartei. Das bundesweite Verzeichnis mit nun 150 EintrĂ€gen wĂŒrdigt kreative, inklusive und innovative Kulturformen. Einzelne EintrĂ€ge aus den nationalen Verzeichnissen können fĂŒr eine von drei internationalen Unesco-Listen vorgeschlagen werden.

«Kultur wird tagtĂ€glich in Deutschland gelebt», sagte der Vorsitzende der Kulturministerkonferenz, Hessens Kulturminister Timon Gremmels (SPD). «Die jĂŒngsten EintrĂ€ge unterstreichen die Vielfalt und die Lebendigkeit kultureller Praktiken.» Kulturstaatsministerin Claudia Roth (GrĂŒne) sieht die Liste durch wichtige Kulturformen ergĂ€nzt. «Die NeuzugĂ€nge veranschaulichen nicht nur die regionale Vielfalt und thematische Breite der gelebten Kultur in Deutschland, sie stehen auch fĂŒr einen erweiterten Kulturbegriff», sagte die GrĂŒnen-Politikerin unter Hinweis auf die Aufnahme der Berliner Technokultur.

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