BĂ€der, Columbiabad

Hoher Krankenstand nach Randale: Columbiabad geschlossen

11.07.2023 - 15:14:21

Das Neuköllner Columbiabad in Berlin ist wiederholt wegen pöbelnder und randalierender Jugendlicher gerÀumt worden. Nun bleibt das Bad erst einmal geschlossen.

  • Polizisten stehen vor dem Eingang des Sommerbads in Neukölln. - Foto: Carioline Bock/dpa

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  • Polizisten stehen vor dem Eingang des Sommerbads in Neukölln. - Foto: Carioline Bock/dpa

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Polizisten stehen vor dem Eingang des Sommerbads in Neukölln. - Foto: Carioline Bock/dpaPolizisten stehen vor dem Eingang des Sommerbads in Neukölln. - Foto: Carioline Bock/dpa

Nach VorfÀllen mit renitenten BadegÀsten bleibt das Columbiabad in Berlin-Neukölln den zweiten Tag in Folge wegen Personalmangels geschlossen. Grund sei der hohe Krankenstand der Mitarbeiter, aufgrund dessen das Bad nicht betrieben werden könne, sagte eine Mitarbeiterin der Pressestelle der Berliner BÀder-Betriebe der Deutschen Presse-Agentur.

«Die Berliner BĂ€der-Betriebe (BBB) bemĂŒhen sich, das Bad so schnell wie möglich wieder zu öffnen», sagte eine BBB-Sprecherin spĂ€ter.

Das Columbiabad war am frĂŒhen Sonntagabend zum wiederholten Mal nach einer Auseinandersetzung von Jugendlichen mit BeschĂ€ftigten des Bades und Mitarbeitern eines Sicherheitsdienstes frĂŒhzeitig geschlossen und gerĂ€umt worden, wie es am Montag von den BBB hieß.

Chef der BĂ€derbetriebe zeigt sich besorgt

Der Chef der BĂ€derbetriebe, Johannes Kleinsorg, hatte sich besorgt gezeigt: «Die Menge der VorfĂ€lle und das Verhalten einiger BadegĂ€ste stellen fĂŒr unsere sehr engagierten Mitarbeitenden in den BĂ€dern in der Summe eine extreme Belastung dar. Das ist auf Dauer so nicht tragbar.» Nach solchen VorfĂ€llen steige die Krankenquote stark an. Die Öffnungszeiten in einigen BĂ€dern mĂŒssten darum erheblich eingeschrĂ€nkt werden.

Im Columbiabad hatten am Sonntag einige Jugendliche und junge MĂ€nner trotz mehrfacher Aufforderungen das Wasser lange nicht verlassen und waren immer wieder hineingesprungen, wie ein dpa-Reporter beobachtete. Letztlich halfen Beamte der Berliner Polizei bei der RĂ€umung des Bades.

Im Laufe des Sommers kam es bereits zu mehreren VorfĂ€llen, bei denen die Polizei in Berliner FreibĂ€dern eingreifen musste. Als Reaktion auf pöbelnde und randalierende Jugendliche wurden bereits in den FreibĂ€dern in Pankow und Neukölln die SprungtĂŒrme und Rutschen geschlossen.

@ dpa.de