Bayern, Deutschland

Acht Leichtverletzte bei Kollision in Wiesn-Achterbahn

Veröffentlicht am: 17.09.2023 um 10:54 Uhr | dpa.de

Das Oktoberfest hat kaum begonnen - da gibt es einen Zwischenfall an einer Achterbahn. Ein Waggon rollt zurĂŒck. Einige Menschen erleiden leichte Blessuren.

Bei Arbeiten an der legendÀren Olympia-Looping Achterbahn ist ein Mann gestorben. (Archivfoto) - Bild: Sven Hoppe/dpa
Bei Arbeiten an der legendÀren Olympia-Looping Achterbahn ist ein Mann gestorben. (Archivfoto) - Bild: Sven Hoppe/dpa

Auf dem MĂŒnchner Oktoberfest sind bei einem Zusammenstoß zweier Achterbahn-Waggons acht Menschen leicht verletzt worden. Sie seien nach dem Unfall am Samstagabend vom SanitĂ€tsdienst ambulant behandelt worden, teilt die Polizei mit. Die Polizei sperrte das FahrgeschĂ€ft. Die Ursache bedĂŒrfe weiterer Ermittlungen. Außerdem sollte ein Gutachter hinzugezogen werden.

Warum es zu dem Unfall kam, ist völlig unklar. Die Bahn war vor der Start wie alle FahrgeschĂ€fte auf dem Oktoberfest eingehend vom TÜV ĂŒberprĂŒft worden.

Der Unfall ereignete sich am ersten Wiesntag kurz nach 22.00 Uhr - nur rund zwölf Stunden nach dem Anstich und damit dem offiziellen Start des Volksfestes.

UnfÀlle oft wegen Alkoholkonsum

«Es waren acht Patientinnen und Patienten, die grĂŒndlichst untersucht wurden», sagte Michel Belcijan, Betriebsleiter der Aicher Ambulanz. Sie hĂ€tten vorwiegend Prellungen erlitten. Drei Patienten seien zur weiteren AbklĂ€rung in ein Krankenhaus gebracht worden. UnfĂ€lle an FahrgeschĂ€ften seien hĂ€ufig, aber meist weil FahrgĂ€ste - nicht selten nach Alkoholkonsum - stolperten.

Ein Zug der Familien-Achterbahn «Höllenblitz» habe gestanden, als am Samstagabend nach 22.10 Uhr der anfahrende Zug aus unklaren GrĂŒnden langsam zurĂŒckrollte, berichtete der GeschĂ€ftsfĂŒhrer des «Höllenblitz», Willi Ottens, der Deutschen Presse-Agentur. Jeder der ZĂŒge sei mit etwa 30 Menschen besetzt gewesen.

«Es gab eine leichte Kollision der beiden ZĂŒge, alle Personen sind selbststĂ€ndig ausgestiegen», sagte Ottens. Alle Menschen seien mit BĂŒgeln gesichert gewesen. Beim Aussteigen seien zunĂ€chst keine Verletzungen aufgefallen.

«Es war augenscheinlich ein technischer Defekt an der Anlage. Wir sind in der KlĂ€rung», sagte Ottens. Am Vormittag werde der TĂŒv erwartet. FĂŒr ihn sei es schlimm - alle Vorkehrungen seien vorab getroffen worden. Der «Höllenblitz» ist laut Ottens die weltweit grĂ¶ĂŸte reisende Indoor-Achterbahn der Welt.

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