Spanien, UnfÀlle

Mindestens zehn Tote bei ZugunglĂŒck in Spanien

18.01.2026 - 23:12:15

Das spanische Bahn-Hochgeschwindigkeitsnetz gilt als eines der modernsten weltweit. Ein UnglĂŒck mit vielen Todesopfern legt nun den Bahnverkehr im Urlaubsland auf einer der wichtigsten Strecken lahm.

Mindestens zehn Menschen sind im SĂŒden Spaniens bei einem schweren EisenbahnunglĂŒck ums Leben gekommen. Bei dem Unfall unweit der Gemeinde Adamuz in der andalusischen Provinz CĂłrdoba seien zwei HochgeschwindigkeitszĂŒge entgleist, berichtete der TV-Sender RTVE unter Berufung auf die Polizeieinheit Guardia Civil.

Die Behörde bestĂ€tigte auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur diese Informationen. Unter den Todesopfern sei einer der LokfĂŒhrer. Es gebe zudem rund 100 Verletzte, rund 25 von ihnen seien schwer verletzt, hieß es.

Ein Iryo-Hochgeschwindigkeitszug der italienischen Trenitalia sei am spÀten Sonntagabend auf dem Weg von Målaga nach Madrid entgleist und in das benachbarte Gleis geraten. Ein entgegenkommender Hochgeschwindigkeitszug der spanischen Gesellschaft Renfe sei daraufhin ebenfalls entgleist, teilte der Notdienst unter Berufung auf den Schienennetzbetreiber ADIF mit. Der Verkehr auf der wichtigen Strecke zwischen Madrid und Andalusien sei bis auf weiteres unterbrochen.

MinisterprÀsident Sånchez sichert schnelle Hilfe zu

Zahlreiche FahrgĂ€ste waren nach dem Unfall in den ZĂŒgen eingeschlossen, wie RTVE unter Berufung auf die Rettungsdienste berichtete. EinsatzkrĂ€fte versuchten, die Passagiere so schnell wie möglich aus den Waggons zu befreien. Die Ursache des Unfalls blieb zunĂ€chst unklar.

«Die Regierung arbeitet gemeinsam mit den zustÀndigen Behörden und den Rettungsdiensten daran, den FahrgÀsten zu helfen», schrieb der spanische MinisterprÀsident Pedro Sånchez auf X.

@ dpa.de