Tief, Henry

Tief Henry vertreibt Hoch Quendolin - Temperatursturz

01.05.2025 - 11:43:31 | dpa.de

Der Maifeiertag beschert bundesweit SpaziergĂ€ngern, AusflĂŒglern und Biergartenbesuchern Sonne satt. Doch vom Nordmeer nahen Regen, Blitz und Donner. Sogar Bodenfrost ist bald wieder örtlich möglich.

  • Sonne satt gab es am 1. Mai. Das Ă€ndert sich aber in den nĂ€chsten Tagen. - Foto: Jörg Halisch/dpa
  • Wetter-Experten sagen Regen und niedrigere Temperaturen voraus. - Foto: Jörg Halisch/dpa
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Nach dem SonnenglĂŒck am Feiertag 1. Mai erwartet Deutschland in den kommenden Tagen ein Temperatursturz. Am Donnerstag sorgte Hoch Quendolin noch fĂŒr viel Sonnenschein und sommerliche Temperaturen. «Aber Tief Henry steht ĂŒber dem Nordmeer bereit, uns ab Freitag kalte und feuchte Luft aus dem Norden zu schicken», teilte Jacqueline Kernn vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach mit. 

Eine Kaltfront bringt am Freitag zunĂ€chst Norddeutschland Schauer, Blitz und Donner. «Dabei sind Starkregen um 20 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit, Hagel und auch Sturmböen wahrscheinlich», erklĂ€rte die Meteorologin. Die grĂ¶ĂŸte Unwettergefahr droht voraussichtlich vom Harz ostwĂ€rts in den SĂŒden Brandenburgs und den Norden Sachsens. Nach SĂŒddeutschland hin gibt es am Freitag dagegen nochmals viel Sonnenschein und Höchstwerte von lokal bis zu 30 Grad.

In der Nacht zum Samstag beruhigt sich das Wetter laut Kernn auch in Norddeutschland vorĂŒbergehend, doch es kommt schon deutlich kĂ€ltere Luft. Am Samstag rĂŒckt Tief Henry allmĂ€hlich nach SĂŒden vor, mit teils neuen krĂ€ftigen Schauern und Gewittern. Teilweise regnet es auch lĂ€nger. Am Sonntagabend erreicht diese Front die Alpen. 

Bodenfrost im Mai

Die Temperaturen sinken und sinken, am Samstag werden nur noch im SĂŒdosten Höchstwerte um die 25 Grad erreicht, am Sonntag fallen sie in Deutschland meist auf 12 bis 18 Grad. Von der Nacht zum Montag an droht im Norden und Osten örtlich sogar nochmals Frost in BodennĂ€he. 

FĂŒr Sonnenanbeter ist Tief Henry keine gute Nachricht, fĂŒr die Natur indessen schon. Seit Wochen war es zu trocken, wie der DWD in seiner April-Bilanz erneut feststellte. Der Zeitraum zwischen Anfang Februar und Mitte April war laut Statistik die grĂ¶ĂŸte Trockenheit seit Beginn der Aufzeichnungen 1931.

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