Winter, KĂ€lte

Winter geht weiter: KĂ€lte, Schnee - und auch noch Streiks

30.11.2023 - 04:53:04 | dpa.de

Der Winter hat Deutschland im Griff. Bei Schnee und Eis streikt der Winterdienst in Teilen des Landes, Autofahrer passen sich an. Auch am Wochenende soll es kalt bleiben.

  • Ein RĂ€umfahrzeug des Winterdienstes ist in Baden-WĂŒrttemberg im Einsatz. In Schleswig-Holstein und Niedersachsen kam es wegen Streiks hingegen zu EinschrĂ€nkungen. - Foto: Thomas Warnack/dpa
    Ein RĂ€umfahrzeug des Winterdienstes ist in Baden-WĂŒrttemberg im Einsatz. In Schleswig-Holstein und Niedersachsen kam es wegen Streiks hingegen zu EinschrĂ€nkungen. - Foto: Thomas Warnack/dpa
  • Warm anziehen: Am Wochenende soll es kalt bleiben. Schneelandschaften, wie hier im Nationalpark SĂ€chsische Schweiz, dĂŒrften dennoch einige Menschen in die Natur ziehen. - Foto: Sebastian Kahnert/dpa
    Warm anziehen: Am Wochenende soll es kalt bleiben. Schneelandschaften, wie hier im Nationalpark SĂ€chsische Schweiz, dĂŒrften dennoch einige Menschen in die Natur ziehen. - Foto: Sebastian Kahnert/dpa
  • Menschen spazieren durch den verschneiten Volkspark Friedrichshain in Berlin. - Foto: Hannes P. Albert/dpa
    Menschen spazieren durch den verschneiten Volkspark Friedrichshain in Berlin. - Foto: Hannes P. Albert/dpa
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Schnee und Eis auf Straßen - aber der Winterdienst streikt: Wegen Warnstreiks im Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes der LĂ€nder ist es bei den Winterdiensten in Schleswig-Holstein und Niedersachsen zu EinschrĂ€nkungen gekommen.

Die Autofahrer hĂ€tten sich aber an die WitterungsverhĂ€ltnisse angepasst, sodass es kein Verkehrschaos gegeben habe, hieß es vonseiten der Polizei.

Die Gewerkschaft Verdi hatte BeschĂ€ftigte der Straßenmeistereien in Niedersachsen und Bremen zum 24-stĂŒndigen Warnstreik ab Donnerstag, 6.00 Uhr, aufgerufen. In Schleswig-Holstein rief Verdi die BeschĂ€ftigten im Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr zum Streik auf.

Warnstreik verzögert RÀumung etwas

In dem Tarifstreit geht es um die GehĂ€lter fĂŒr bundesweit rund 1,1 Millionen Angestellte. Betroffen wĂ€ren zudem rund 1,4 Millionen Beamte, auf die das Ergebnis ĂŒblicherweise ĂŒbertragen wird. Am Mittwochabend sei noch gestreut worden, die RĂ€umung durch private RĂ€umdienste dauere am Donnerstagmorgen nur etwas lĂ€nger, erklĂ€rte ein Verdi-Sprecher.

Vor Beginn des Warnstreiks wurden bei Grömitz in Schleswig-Holstein sechs Menschen bei einem Verkehrsunfall verletzt, vier davon schwer. Dort war ein Mann mit seinem Wagen in einer Rechtskurve in den Gegenverkehr geraten und mit einem anderen Auto zusammengestoßen.

Auch in den nÀchsten Tagen soll es in Deutschland winterlich bleiben. Von Norden her sickere noch etwas kÀltere Luft ein, teilte der Meteorologe Sebastian Altnau vom Deutschen Wetterdienst mit. Dann stehe fast landesweit Dauerfrost auf dem Programm.

Am Freitag liegen die Höchstwerte im SĂŒden und an den KĂŒsten zwischen ein und fĂŒnf Grad, ansonsten erreichen die Temperaturen minus vier bis null Grad. In den sĂŒdlichen und mittleren Landesteilen fĂ€llt ĂŒberwiegend Schnee, nur vom Hochrhein bis ins Alpenvorland regnet es. In der Nacht werden vom SĂŒden bis zum östlichen Mittelgebirgsraum teils krĂ€ftige SchneefĂ€lle erwartet, es kann bis zu minus acht Grad kalt werden.

Am Adventswochenende schneit es

Am Samstag schneit es vom Alpenrand bis zur Lausitz. «Bis zum Abend sind zwischen Schwarzwald und Niederbayern je nach Höhenlage ein bis zehn Zentimeter, in Staulagen des Berglandes auch bis 15 Zentimeter zu erwarten», kĂŒndigte der Meteorologe an. Ansonsten gibt es bei dichter Bewölkung nur einzelne Schneeschauer. Die Temperaturen liegen zwischen minus fĂŒnf und plus drei Grad.

Mit Ă€hnlichen Werten geht es am ersten Adventssonntag weiter. Überwiegend gibt es nur einzelne Schneeschauer, etwas mehr schneien kann es gebietsweise im Westen und SĂŒdwesten.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte fĂŒr einen Großteil Deutschlands eine amtliche GlĂ€tte-Warnung herausgegeben, die bis Donnerstagvormittag galt. Wegen Glatteis war am Mittwochabend eine Eurowings-Maschine nach ihrer Landung am Hamburger Flughafen ins Rutschen gekommen. Verletzt wurde dabei niemand, wie eine Sprecherin des Airports sagte. Der Flughafenbetrieb sei normal weitergegangen.

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