E-Zigarette löst in 3.000 Metern Höhe Brand aus
05.04.2026 - 16:30:34 | dpa.de Eine E-Zigarette im HandgepÀck hat auf einem Flug von London-Gatwick nach Porto beinahe einen Zwischenfall mit schwerwiegenden Folgen ausgelöst. Das GerÀt sei kurz nach dem Start der Maschine der portugiesischen Fluggesellschaft TAP in Brand geraten, teilte die zustÀndige Behörde GPIAAF in Lissabon mit. Als Rauch aus dem GepÀckfach drang, kehrte das Flugzeug sofort um und landete 14 Minuten nach dem Abheben wieder sicher in Gatwick. Der Zwischenfall habe sich am 8. Februar ereignet, hieà es.
Wie aus dem offiziellen Bericht hervorgeht, bemerkte die Kabinenbesatzung in rund 3.000 Metern Höhe starken Brandgeruch im hinteren Teil des Flugzeugs vom Typ Airbus A320. Mehrere besorgte Passagiere seien daraufhin aufgestanden und hÀtten in der angespannten Situation zeitweise den Gang blockiert. Der Crew gelang es dennoch, das brennende HandgepÀck zu erreichen und die Flammen mit einem Feuerlöscher zu löschen.
Verletzt wurde niemand. Nach einer SicherheitsĂŒberprĂŒfung setzte die Maschine mit 180 SitzplĂ€tzen und sechs Crewmitgliedern den Flug nach Porto spĂ€ter fort, heiĂt es in dem Bericht von GPIAAF, der fĂŒr Untersuchungen von UnfĂ€llen im Luft- und Bahnverkehr in Portugal zustĂ€ndigen Behörde. Portugiesische Medien betonten, der Vorfall unterstreiche die Risiken von Lithium-Ionen-Akkus in elektronischen GerĂ€ten an Bord.
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