Unfall in Hannover: Viertes Opfer stirbt in Klinik
22.08.2023 - 23:51:24Nach dem schweren Autounfall mit drei Toten in Hannover ist ein weiterer Mann gestorben. Der 20-JĂ€hrige erlag im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen, wie die Polizei am Dienstagabend mitteilte. Bei dem Unfall mit zwei Autos waren auĂerdem ein 21-JĂ€hriger und zwei 19-JĂ€hrige ums Leben gekommen. Ein 17-JĂ€hriger wurde lebensgefĂ€hrlich, ein weiterer 21-JĂ€hriger schwer verletzt, wie die Polizei mitteilte. Die Verletzten wurden in verschiedene KrankenhĂ€user gebracht.
Die Ursache des Unfalls blieb zunÀchst unklar. Im Stadtteil Marienwerder seien zwei Autos in entgegengesetzter Richtung unterwegs gewesen. Nach bisherigen Erkenntnissen geht die Polizei davon aus, dass ein Auto nach links von seinem Fahrstreifen abkam und auf die Gegenfahrbahn geriet. Dort kam es kurz vor 22.00 Uhr zum frontalen Zusammenprall.
Als die ersten Streifenwagen eintrafen, leisteten die EinsatzkrĂ€fte Erste Hilfe und versuchten die Opfer wiederzubeleben, bis die RettungskrĂ€fte den Unfallort erreichten. Nach Angaben der Feuerwehr lagen beim Eintreffen der ersten EinsatzkrĂ€fte vier Menschen auf der StraĂe, zwei Unfallopfer waren in den Autos eingeklemmt und mussten mit hydraulischen RettungsgerĂ€ten befreit werden.
50 RettungskrÀfte von Rettungsdienst und Feuerwehr
Am Vormittag gab es dann die Gewissheit, dass alle Unfallbeteiligte noch jung waren. Nach dem Polizeibericht waren beide Autos mit drei Insassen besetzt. Der 19-jÀhriger Fahrer des einen Wagens und seine gleichaltrige Beifahrerin starben noch am Unfallort. Ein 17-jÀhriger Mitfahrer wurde lebensgefÀhrlich verletzt. Aus dem zweiten Auto starb ein 21-jÀhriger Beifahrer ebenfalls noch vor Ort. Der gleichaltrige Fahrer wurde schwer verletzt, ein 20-jÀhriger Mitfahrer verstarb spÀter im Krankenhaus.
Wie eine Polizeisprecherin sagte, versammelten sich sehr viele Menschen am Unfallort. Die meisten davon seien Freunde und Bekannte gewesen. EinsatzkrĂ€fte versuchten, sie zu beruhigen. Zur UnterstĂŒtzung wurden Notfallseelsorger alarmiert. Mit 22 Fahrzeugen, darunter fĂŒnf Rettungswagen, drei Notarztwagen und ein Löschzug, sowie rund 50 EinsatzkrĂ€ften waren Feuerwehr und Rettungsdienst vor Ort.
FĂŒr die Feuerwehr war der Einsatz gegen 1:00 Uhr beendet. Den entstandenen Sachschaden bezifferte die Polizei mit rund 47.000 Euro. Die Ermittler suchen nach Zeugen.





