Deutschland

Wetterwechsel - Hitze geht zu Ende

23.08.2023 - 11:46:34 | dpa.de

Die heißen Augusttage sind in Deutschland angezĂ€hlt. Nach und nach soll es laut DWD wieder wechselhafter und kĂŒhler werden.

BadegĂ€ste suchen AbkĂŒhlung in einer Bucht am Forggensee in Bayern. - Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Nach dem schwĂŒlen und heißen Wetter in Teilen Deutschlands ist nun ein Wetterwechsel in Sicht, bei dem es auch zu Unwettern kommen kann. «Die Hitzetage sind in der Mitte und im SĂŒden Deutschlands gezĂ€hlt», sagte Meteorologe Marco Manitta vom Deutschen Wetterdienst (DWD) am Mittwoch in Offenbach.

«Bereits am Donnerstag stellt sich die Wetterlage um, dabei wird es wieder deutlich wechselhafter und nach und nach fließt deutlich kĂŒhlere Luft ein.» Dabei könne es teils schwere Gewitter mit heftigem Starkregen geben.

Die Prognosen im einzelnen: Am Donnerstag zeigt sich der Himmel im Westen und Nordwesten wolkig, gebietsweise kann es etwas Regen oder Schauer geben. Sonst bleibt es noch oft sonnig. Am Nachmittag und Abend ziehen im Westen hĂ€ufiger Schauer auf. «Im SĂŒdwesten können sich am Nachmittag und Abend teils schwere Gewitter mit heftigem Starkregen, schweren Sturmböen und Hagel entwickeln, die dann nach Bayern weiterziehen», sagt Manitta. In der OsthĂ€lfte und im SĂŒden bleibt es bis zum Abend bis auf isolierte Hitzegewitter noch trocken. Die Höchstwerte erreichen im Norden und Nordwesten 22 bis 27 Grad, sonst 26 bis 32 Grad. Im SĂŒden sind nochmals bis 35 Grad möglich.

Unwettergefahr im SĂŒden und SĂŒdosten

Zum Wochenende findet dann endgĂŒltig der Wechsel statt, erklĂ€rt der Meteorologe. «Am Freitag gibt es zahlreiche Schauer und krĂ€ftige Gewitter. Vor allem im SĂŒden und SĂŒdosten besteht lokal Unwettergefahr durch heftigen Starkregen, Hagelschlag und schweren Sturmböen.» Die teils unwetterartigen Gewitter halten demnach im SĂŒden auch in der Nacht zum Samstag an. Im Nordwesten erreichen die Werte 19 bis 27 Grad. Im SĂŒden und Osten hingegen wird den Prognosen zufolge zum womöglich letzten Mal die 30-Grad-Marke ĂŒberschritten.

Am Samstag und Sonntag zeigt sich das Wetter dann wechselhaft. Vor allem im Nordwesten erwartet der DWD einige gewittrige Schauer. Im SĂŒden könne es lĂ€ngere Zeit regnen, auch Dauerregen sei durchaus möglich, sagt Manitta. Die Temperaturen sinken weiter ab: Am Samstag werden dann nur im Osten und SĂŒden sommerliche Werte von 25 bis 27 Grad erreicht. Sonst liegen die Höchstwerte zwischen 18 Grad an der Nordsee und 24 Grad im SĂŒdwesten.

«Am Sonntag ist es dann mit 18 und maximal 23 Grad fĂŒr alle Schluss mit dem "Sommer"», prognostiziert der Wetterexperte - und verweist auf den meteorologischen Herbstanfang Ende kommender Woche (1. September). «NatĂŒrlich können die Temperaturen im September in den sommerlichen Bereich ansteigen, aber eine ausgeprĂ€gte und langanhaltende Hitzewelle wie aktuell ist dann nicht mehr möglich.»

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