Kleinkind in Serbien verschwunden: Wien war falsche Spur
04.04.2024 - 09:26:58 | dpa.deBei der internationalen Suche nach einem knapp zweijÀhrigen MÀdchen aus Serbien hat sich eine Erfolg versprechende Spur nach Wien als falsch herausgestellt. Die Eltern der kleinen Danka glaubten, ihre Tochter auf einem Video erkannt zu haben, das ein Kind in Begleitung von zwei Frauen in der österreichischen Hauptstadt zeigt.
Nach der Veröffentlichung der Aufnahmen meldeten sich die Frauen bei den Behörden, und die IdentitÀten der drei gefilmten Personen konnten geklÀrt werden, wie die Wiener Polizei mitteilte. Ein Zusammenhang mit der vermissten Danka könne nun «eindeutig und ohne jeden Zweifel ausgeschlossen werden».
MĂ€dchen seit einer Woche vermisst
Das MĂ€dchen wird in Serbien seit mehr als einer Woche vermisst. Danka war zuletzt am Dienstag vergangener Woche vor dem Haus ihrer Familie im Dorf Banjsko Polje im Osten Serbiens gesehen worden. Sie hatte dort mit anderen Kindern gespielt. Die Mutter war nach eigenen Angaben kurz ins Haus gegangen, um Trinkwasser fĂŒr die Kinder zu holen. Die Polizei erklĂ€rte mehrfach, sie ermittele in alle Richtungen. Viele befĂŒrchten, dass das kleine MĂ€dchen Opfer einer EntfĂŒhrung oder eines Gewaltverbrechens geworden sein könnte. Die Suche bewegt das ganze Land.
Die Videoaufnahmen stammten von einem in Wien lebenden Serben, der dachte, Danka bei einer StraĂenbahnstation erkannt zu haben und das Kind und seine Begleiterinnen mit dem Handy filmte.
Auch die Behörden im Nachbarland Montenegro suchen nach dem MÀdchen. Interpol gab eine Vermisstenmeldung heraus.
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