«Extremes Feuerwetter» bedroht Los Angeles schon wieder
19.01.2025 - 12:03:20 | dpa.deIn Los Angeles warnt der Wetterdienst vor der RĂŒckkehr der gefĂ€hrlichen Starkwinde, die das mĂŒhsam eingegrenzte Feuer neu anfachen könnten. «Zerstörerische #SantaAnaWinde und extremes Feuerwetter werden von Montag bis Dienstag erwartet», schrieb der Wetterdienst auf X. Die Meteorologen sagen Böen mit Geschwindigkeiten von bis zu 130 Kilometern pro Stunde voraus. Dabei hatten sich am Wochenende noch lang ersehnte Fortschritte abgezeichnet: Die Feuerwehr meldete gute Erfolge bei den Löscharbeiten gegen die beiden Feuer, die weiter brennen. AuĂerdem konnten Tausende Anwohner in einige der betroffenen Gebiete erstmals zurĂŒckkehren.
Das Problem mit dem Wind
Durch den Wind drohten die BrĂ€nde sich rasch auszubreiten, hatte der Wetterdienst bereits zuvor gewarnt. Denn die Böen treiben Funken durch die Gegend, die neue Feuer starten könnten. Ein groĂes Problem sei auch, dass das Löschen aus der Luft bei starkem Wind nicht mehr funktioniere, hieĂ es immer wieder seit dem Ausbruch der BrĂ€nde am 7. Januar.Â
Der Wind verwehe das Wasser, bevor es in einer Ladung am Boden ankommen könne. Erwartet wird, dass das «extreme Feuerwetter» insbesondere vom spĂ€ten Montag bis zum frĂŒhen Dienstag andauere. Auch die sehr trockene Vegetation begĂŒnstigt die unberechenbare Ausbreitung bereits existierender und neuer BrĂ€nde.Â
«Packt Notfalltaschen» - Trotz Fortschritten steigt Bedrohung
In den vergangenen Tagen waren kĂŒhlere Temperaturen und abflauende Winde den Einsatzteams zu Hilfe gekommen. Das «Eaton»-Feuer nahe Pasadena ist Behörden zufolge zu 73 Prozent unter Kontrolle, das «Palisades»-Feuer am Westrand von Los Angeles zu 49 Prozent. Doch nun fordern Behörden die Menschen in der Region wieder auf, wegen des drohenden «extremen Feuerwetters» VorsichtsmaĂnahmen fĂŒr den Ernstfall zu treffen. So sollen Anwohner unter anderem Notfalltaschen packen, ihre elektronischen GerĂ€te aufladen und sich von BĂ€umen und Stromleitungen fernhalten.
Der Schaden ist immens
Die FlĂ€chenbrĂ€nde haben bereits ganze Nachbarschaften verwĂŒstet. Ersten SchĂ€tzungen zufolge wurden mehr als 12.000 GebĂ€ude in der Region zerstört oder beschĂ€digt. Die Zahl der bestĂ€tigten TodesfĂ€lle stieg auf 27. Mehrere Menschen gelten als vermisst.
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