Deutschland, Iran

Eurowings schickt eigenes Flugzeug zur Evakuierung nach Riad

06.03.2026 - 06:00:04 | dpa.de

Die Lufthansa-Tochter Eurowings schickt auf eigene Rechnung einen ersten Jet nach Nahost, um Touristen heimzuholen. Es sind Kunden ihrer Touristiksparte.

Eurowings holt GĂ€ste aus Nahost zurĂŒck nach Köln. (Archivbild) - Foto: Federico Gambarini/dpa
Eurowings holt GĂ€ste aus Nahost zurĂŒck nach Köln. (Archivbild) - Foto: Federico Gambarini/dpa

Die Lufthansa-Tochter Eurowings schickt ein erstes eigenes Flugzeug ins Krisengebiet Naher Osten, um rund 150 Touristen nach Deutschland zurĂŒckzuholen. Geplant ist ein Sonderflug aus dem saudischen Riad nach Köln in der Nacht von Freitag auf Samstag, wie das Unternehmen mitteilt. 

An Bord kommen GĂ€ste des eigenen Reiseveranstalters Eurowings Holidays, die in Dubai und Umgebung vom US-israelischen Angriff auf den Iran ĂŒberrascht worden waren. Sie sollen mit Bussen zum Flughafen Riad gebracht werden. 

Die Landung des Airbus A320 mit der Flugnummer EW6131 wird in Köln fĂŒr Samstag um 00.30 Uhr erwartet. Es handelt sich um den ersten eigenen Evakuierungsflug der Lufthansa Group nach Deutschland. Die Airline war bislang als Dienstleister der Bundesregierung tĂ€tig.

Sonderflug der Bundesregierung aus Riad am Sonntag

Zudem will die Bundesregierung nach drei SonderflĂŒgen aus dem Oman auch aus der saudischen Hauptstadt Riad in der Region gestrandete Deutsche in die Heimat zurĂŒckbringen. Das kĂŒndigte Außenminister Johann Wadephul (CDU) am Donnerstagabend auf Instagram an.

Nach einem der Deutschen Presse-Agentur vorliegenden Papier des AuswĂ€rtigen Amts zur Information des Bundestages soll der Flug aus Saudi-Arabien am Sonntagnachmittag mit einer gecharterten Maschine der Fluggesellschaft Sundair organisiert werden. Zur Vorbereitung der Ausreise sollen besonders verletzliche Deutsche wie Schwangere, Kranke oder Ältere auf dem Landweg aus dem Golfemirat Katar nach Riad gebracht werden.

So schÀtzen die Börsenprofis Aktien ein!

<b>So schÀtzen die Börsenprofis Aktien ein!</b>
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlĂ€ssliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
So schÀtzen die Börsenprofis Aktien ein!
unterhaltung | 68640028 |

Weitere Meldungen

Huthi-Miliz greift Israel an - Hoffnung auf Iran-GesprĂ€che. Die US-Regierung stellt baldige GesprĂ€che in Aussicht. Mit Beginn der fĂŒnften Woche des Iran-Kriegs dauern die gegenseitigen Angriffe an, die Huthi-Miliz schießt eine Rakete auf Israel. (Ausland, 28.03.2026 - 13:53) weiterlesen...

Iran-GesprĂ€che noch diese Woche? - US-EinsatzkrĂ€fte verletzt. Derweil setzt sich Kanzler Merz von US-PrĂ€sident Trump ab. Der US-Sondergesandte rechnet damit, dass noch in dieser Woche GesprĂ€che fĂŒr ein Ende des Iran-Kriegs gefĂŒhrt werden können. (Ausland, 28.03.2026 - 05:38) weiterlesen...

Trump kritisiert Merz fĂŒr Haltung im Iran-Krieg. Jetzt nennt US-PrĂ€sident Trump einen konkreten Namen. Am Vortag kritisierte er die Spitze Deutschlands fĂŒr ihre ablehnende Haltung fĂŒr Hilfe im Iran-Krieg. (Ausland, 28.03.2026 - 01:23) weiterlesen...

Merz wirft Trump «massive Eskalation» im Iran-Krieg vor. Jetzt wird das VerhĂ€ltnis der beiden Tag fĂŒr Tag konfrontativer. Bei seinem Besuch im Weißen Haus hat sich der Kanzler Anfang des Monats noch ganz gut mit dem US-PrĂ€sidenten verstanden. (Politik, 27.03.2026 - 19:42) weiterlesen...

G7 finden ĂŒberraschend gemeinsame Linie zum Iran-Krieg. Überraschend gibt es eine ErklĂ€rung aller Minister. Erst Kritik aus den USA, doch nach dem G7-Treffen in Frankreich sieht Bundesaußenminister Wadephul beim Iran eine gemeinsame Linie. (Ausland, 27.03.2026 - 18:20) weiterlesen...

G7 fordert Ende von Angriffen auf zivile Ziele im Iran-Krieg. Dort kann man sich aber auf eine gemeinsame Linie verstĂ€ndigen. Noch vor seiner Ankunft beim G7-Treffen in Frankreich hatte US-Außenminister Rubio Kritik an EuropĂ€ern im Iran-Krieg unterstrichen. (Ausland, 27.03.2026 - 17:26) weiterlesen...