Vulkanausbruch, Island

Neuer Vulkanausbruch auf Island

23.08.2024 - 00:18:18 | dpa.de

Die Nordatlantik-Insel Island erlebt ihren nÀchsten Vulkanausbruch. In der NÀhe der Hauptstadt Reykjavik sprudelt erneut glutrote Lava an die OberflÀche.

  • Aus einem langen Erdriss sprudelt abermals glutheiße Lava. - Foto: Marco Di Marco/AP/dpa
    Aus einem langen Erdriss sprudelt abermals glutheiße Lava. - Foto: Marco Di Marco/AP/dpa
  • Wieder hat sich auf Island ein Vulkanausbruch ereignet. (Archivbild) - Foto: Marco Di Marco/AP
    Wieder hat sich auf Island ein Vulkanausbruch ereignet. (Archivbild) - Foto: Marco Di Marco/AP
  • VulkanausbrĂŒche sind auf Island keine Seltenheit, liefern aber immer wieder spektakulĂ€re Bilder. (Archivbild) - Foto: Marco Di Marco/AP/dpa
    VulkanausbrĂŒche sind auf Island keine Seltenheit, liefern aber immer wieder spektakulĂ€re Bilder. (Archivbild) - Foto: Marco Di Marco/AP/dpa
  • Auf Island hat sich abermals die Erde aufgetan. - Foto: -/Civil Protection in Iceland via AP/dpa
    Auf Island hat sich abermals die Erde aufgetan. - Foto: -/Civil Protection in Iceland via AP/dpa
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Auf Island sprudelt wieder glutrote Lava aus der Erde. Der erneute Vulkanausbruch auf der Reykjanes-Halbinsel sĂŒdwestlich der Hauptstadt Reykjavik begann nach Angaben der islĂ€ndischen Wetterbehörde am Vormittag in der NĂ€he des Fischerortes GrindavĂ­k. In Live-Aufnahmen des Rundfunksenders RÚV war zu sehen, wie sich die Lava ihren Weg aus einem riesigen Riss an die ErdoberflĂ€che bahnte. 

Der Erdriss war nach Angaben der Wetterbehörde zunĂ€chst etwa 500 Meter lang, wurde aber immer lĂ€nger. Ein Hubschrauber soll in KĂŒrze in die Luft steigen, um den genauen Ort und das genaue Ausmaß der Eruption festzustellen.

In den Morgenstunden hatte sich der bevorstehende Ausbruch mit einem immer stĂ€rker werdenden Erdbebenschwarm in der Region angekĂŒndigt. Das bei Touristen beliebte Geothermalbad Blaue Lagune wurde in der Zwischenzeit ebenso schnell evakuiert wie GrindavĂ­k, wo RettungskrĂ€fte davon berichteten, die Beben vor Ort zu spĂŒren. Es wurde befĂŒrchtet, dass sich innerhalb des Ortes Risse im Erdboden auftun könnten. Dennoch hĂ€tten sich acht Menschen entschlossen, in GrindavĂ­k zu bleiben, berichtete RÚV unter Berufung auf die Polizei.

Auf der Reykjanes-Halbinsel sind solche sogenannten Spalteneruptionen lÀngst keine Seltenheit mehr: Der aktuelle Ausbruch ist der elfte seit 2021 und der achte allein seit Dezember 2023. Zuletzt war es im vergangenen November zu einer Eruption gekommen, die damals rund zweieinhalb Wochen andauerte. 

Erste Anzeichen deuteten nun auf einen noch grĂ¶ĂŸeren Ausbruch als bei den vorherigen Eruptionen hin: Nach Angaben der Wetterbehörde ist der unterirdische Magmatunnel schĂ€tzungsweise satte elf Kilometer lang.

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