Nordrhein-Westfalen, Deutschland

Ort des Erinnerns: Gedenktreppe zur Jahrhundertflut

Veröffentlicht am: 15.07.2023 um 14:22 Uhr | dpa.de

Die Pflastersteine lagen ursprĂŒnglich in der FußgĂ€ngerzone. Jetzt wurden die Steine symboltrĂ€chtig neu verbaut - versehen mit Bildern aus der Zeit nach der verheerenden Flut.

Pfarrer Robert Rego segnet eine Freitreppe an der Erft. - Bild: Roberto Pfeil/dpa
Pfarrer Robert Rego segnet eine Freitreppe an der Erft. - Bild: Roberto Pfeil/dpa

Im nordrhein-westfĂ€lischen Bad MĂŒnstereifel ist am Samstag in der Innenstadt eine Treppe eingeweiht worden, die an die Hochwasserkatastrophe vor zwei Jahren erinnert. Es solle ein Ort der Begegnung und des Innehaltens werden, erklĂ€rte die Stadt. An der Treppenanlage zur Erft sind Pflastersteine eingebaut, die mit Motiven von Flut und Wiederaufbau verziert sind. Darauf zu sehen sind Bagger, Helfer und Dankesschilder der Bewohner. Die kleine Freitreppe fĂŒhrt direkt zum Wasser des Flusses. Die ZugĂ€nge können verschlossen werden, um Hochwasser abzuhalten.

Die verwendeten Pflastersteine lagen ursprĂŒnglich in der FußgĂ€ngerzone von Bad MĂŒnstereifel. Doch im Hochwasser wurde das beschauliche FlĂŒsschen Erft, das mitten durch die bei Touristen beliebte, mittelalterliche Stadt fließt, zu einem reißenden Fluss. GeschĂ€fte und die angrenzende Straße wurden komplett zerstört. Die Spuren des Hochwassers sind immer noch deutlich zu sehen im Stadtbild.

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