Schweiz, Frankreich

Alle Verletzten der Schweizer Brandkatastrophe identifiziert

05.01.2026 - 15:34:32

Die Polizei nennt die NationalitÀten der vielen Verletzten von Crans-Montana. Drei konnten von der Liste gestrichen werden.

Schweizer Behörden haben nun auch alle verletzten Überlebenden der Brandkatastrophe im Skiort Crans-Montana identifiziert und die Zahl der Betroffenen leicht nach unten korrigiert. Es handle sich um 116 Personen, von denen 83 in Kliniken behandelt wĂŒrden, teilte die Polizei des Kantons Wallis am Montag mit.

Nach dem Feuer in einer Bar war ursprĂŒnglich von insgesamt 40 Toten und 119 Verletzten die Rede gewesen. Inzwischen habe sich herausgestellt, dass drei Patienten irrtĂŒmlich mit dem Inferno in der Silvesternacht in Zusammenhang gebracht worden waren, hieß es von der Polizei. 

Keine Deutschen verletzt oder gestorben

Bei den Verletzten handelt es sich unter anderem um 68 Menschen aus der Schweiz, 21 aus Frankreich, 10 aus Italien und 4 aus Serbien. Weder unter den Überlebenden noch unter den Todesopfern sind Deutsche. 

Die Identifizierung der Toten wurde bereits am Sonntag abgeschlossen. Mehr als die HÀlfte waren Schweizer. Auch einige Personen aus den NachbarlÀndern Frankreich und Italien starben, sowie einzelne Menschen aus anderen europÀischen LÀndern. Die meisten Opfer waren junge Menschen, darunter viele Teenager. Am Freitag wird in der Schweiz ein Trauertag abgehalten.

Das Inferno wurde nach bisherigen Ermittlungen durch eine funkensprĂŒhende PartyfontĂ€ne ausgelöst, die Schaumstoff an der Decke in Brand setzte. Gegen die beiden Betreiber der Bar wird unter anderem wegen fahrlĂ€ssiger Tötung ermittelt.

@ dpa.de