GdP, Zunahme

GdP: Zunahme von Straftaten gegen Polizisten inakzeptabel

02.04.2025 - 04:30:39 | dpa.de

Die Polizeiliche Kriminalstatistik bot in den vergangenen Jahren keinen Anlass fĂŒr Zufriedenheit. Die Gewerkschaft der Polizei stellt anlĂ€sslich der Vorstellung der Daten fĂŒr 2024 Forderungen.

  • Der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Jochen Kopelke, hĂ€lt angesichts der steigenden Zahlen gewalttĂ€tiger Kinder und Jugendlicher mehr PrĂ€vention fĂŒr nötig. (Archivbild) - Foto: Annette Riedl/dpa
    Der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Jochen Kopelke, hĂ€lt angesichts der steigenden Zahlen gewalttĂ€tiger Kinder und Jugendlicher mehr PrĂ€vention fĂŒr nötig. (Archivbild) - Foto: Annette Riedl/dpa
  • Ob es an Bahnhöfen, FlughĂ€fen und anderen KriminalitĂ€ts-Hotspots eine automatisierte Gesichtserkennung zur Identifizierung schwerer StraftĂ€ter geben sollte, war zuletzt auch Thema bei den Koalitionsverhandlungen zwischen Union und SPD. (Symbolbild) - Foto: Sven Hoppe/dpa
    Ob es an Bahnhöfen, FlughÀfen und anderen KriminalitÀts-Hotspots eine automatisierte Gesichtserkennung zur Identifizierung schwerer StraftÀter geben sollte, war zuletzt auch Thema bei den Koalitionsverhandlungen zwischen Union und SPD. (Symbolbild) - Foto: Sven Hoppe/dpa
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Die Polizeiliche Kriminalstatistik fĂŒr 2024 offenbart aus Sicht der Gewerkschaft der Polizei (GdP) akuten Handlungsbedarf, sowohl was die Zahl der Beamten betrifft als auch die verfĂŒgbare Technik. «Wir können gerade mal die HĂ€lfte der Taten aufklĂ€ren und werden dabei immer mehr selbst zum Ziel von TĂ€tern», sagte der GdP-Bundesvorsitzende, Jochen Kopelke, der Deutschen Presse-Agentur vor der geplanten Vorstellung der Jahresstatistik durch die geschĂ€ftsfĂŒhrende Bundesinnenministerin, Nancy Faeser (SPD), in Berlin. Zu wenig Personal, zu hohe Datenschutz-Anforderungen sowie veraltete Technik und Software erschwerten sowohl die Gefahrenabwehr als auch die KriminalitĂ€tsbekĂ€mpfung. 

Unterschiedliche Software in den einzelnen BundeslÀndern 

Ein stĂ€ndiges Ärgernis seien etwa die unterschiedlichen Programme der BundeslĂ€nder zur Vorgangsbearbeitung. Dies fĂŒhre zu «Bruchstellen im Informationsfluss, da ein direkter Datenaustausch nicht möglich ist», klagt die GdP. 

«Deutschlands Polizei geht die Luft aus», sagte Kopelke. In Bund und LÀndern fehlten insgesamt 20.000 Polizistinnen und Polizisten. Notwendig sei zudem ein «bundesweites Konzept zur EindÀmmung der Gewalt- und MesserkriminalitÀt, insbesondere bei jungen MÀnnern».

Inakzeptabel sei die erhebliche Zunahme von Straftaten, die sich gegen Polizistinnen und Polizisten richten, sagte der GdP-Vorsitzende. Im vergangenen Jahr seien pro Tag durchschnittlich 305 Polizisten Opfer geworden. «Schnelle Anklage und spĂŒrbare Strafen fĂŒr Angreifer, muss die Antwort an diese Polizeihasser sein», forderte Kopelke.

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