Anklagen wegen gefĂ€lschter Abnehmspritzen in Ăsterreich
09.07.2024 - 15:40:15 | dpa.de
Zwei Unternehmer mĂŒssen in Ăsterreich wegen mutmaĂlichen Handels mit gefĂ€lschten Abnehmspritzen vor Gericht. Laut Anklage haben sie insgesamt 225 Spritzen zu je 205 Euro verkauft, erklĂ€rte eine Sprecherin des Landgerichts in der oberösterreichischen Stadt Steyr. Dort soll der Prozess am 16. September stattfinden. Zuvor hatten die «Oberösterreichischen Nachrichten» und die «Kronen Zeitung» ĂŒber die Anklagen berichtet.
Die Staatsanwaltschaft wirft den beiden MĂ€nnern VerstöĂe gegen das Arzneimittelgesetz sowie grob fahrlĂ€ssige Körperverletzung in drei FĂ€llen vor. Ăsterreichische Behörden hatten im vergangenen Oktober von mehreren gesundheitsgefĂ€hrdenden Situationen berichtet. Die betroffenen Personen hatten FĂ€lschungen der Diabetes-Spritze Ozempic bekommen.Â
Das Medikament ist auch als DiĂ€tmittel sehr begehrt. Die gefĂ€lschten Spritzen enthielten nach Angaben des österreichischen Bundesamts fĂŒr Sicherheit im Gesundheitswesen (BASG) Insulin anstelle des vorgesehenen Wirkstoffs Semaglutid.
Die Unternehmer bezogen die FÀlschungen laut der Anklage aus dem Ausland und verkauften sie an einen Schönheitschirurgen in Salzburg, der sie dann weiter vertrieb. Die Ermittlungen gegen den Mediziner sind noch nicht abgeschlossen.
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