US-Sturzflut, TodesfÀlle

US-Sturzflut: 91 TodesfÀlle und Stromausfall

07.07.2025 - 19:35:38

Die Suche nach Vermissten geht im Flutgebiet in Texas unvermindert weiter. Es gibt viele Probleme wie Stromausfall. Die Zahl der Toten steigt.

Die Zahl der bestĂ€tigten TodesfĂ€lle im Flutgebiet in Texas ist weiter gestiegen - die Suche nach Vermissten geht unterdessen weiter. Inzwischen liegt die Zahl nach Angaben des Weißen Hauses mit Stand Montagmittag (Ortszeit) bei 91. 

Besonders im betroffenen Gebiet Kerr County bestĂ€tigten Behörden mit Stand Montagvormittag (Ortszeit) allein 75 TodesfĂ€lle, darunter 27 Kinder und 48 Erwachsene. Hinzu kamen TodesfĂ€lle aus Zentraltexas. Weil das Ausmaß immer noch nicht klar ist und nach Vermissten gesucht wird, könnte die Zahl wie in den Vortagen weiter steigen.

Helfer suchen weiter nach Vermissten. Die EinsĂ€tze sind schwierig, immer noch gibt es reißende Fluten, es regnet. In Teilen gab es nach Behördenangaben Stromausfall. 

Das besonders von den US-Sturzfluten betroffene MĂ€dchen-Sommercamp «Camp Mystic» trauerte um 27 tote Camper und Betreuer. «Unsere Herzen sind an der Seite der Familie gebrochen, die diese unvorstellbare Tragödie ertragen mĂŒssen. Wir beten stĂ€ndig fĂŒr sie», teilte das Camp zusammen mit der Zahl der TodesfĂ€lle mit. Laut Camp wird weiter nach vermissten MĂ€dchen gesucht. 

Das Camp wurde komplett verwĂŒstet durch die Sturzfluten, die am Freitagmorgen viele völlig ĂŒberrascht hatten. Es ist ein christliches privates Camp fĂŒr MĂ€dchen und war 1926 gegrĂŒndet worden. Es liegt im HĂŒgelland am Guadalupe River, der besonders von den US-Sturzfluten betroffen ist. Es gab heftige Überschwemmungen. Das Wasser schwoll binnen kurzer Zeit enorm schnell an.

Das Gebiet in Texas ist bekannt fĂŒr seine Sommercamps und zieht viele Urlauber an. Viele Erwachsene und Kinder, die an FlĂŒssen campten, sind tot. Am Freitagmorgen begannen die Sturzfluten. Die Lage ist noch nicht entspannt.

@ dpa.de