Tote und SchÀden nach Tornados in den USA
22.05.2024 - 10:33:10 | dpa.deTornados haben im Mittleren Westen der USA mehrere Menschen in den Tod gerissen und SchĂ€den angerichtet. Besonders schwer traf es die Kleinstadt Greenfield im Bundesstaat Iowa, rund eine Autostunde entfernt von der Hauptstadt Des Moines, wie US-Medien unter Berufung auf die zustĂ€ndigen Behörden meldeten.Â
«Leider können wir bestĂ€tigen, dass es bei diesem Tornado Todesopfer gegeben hat», zitierte der Sender CNN den Polizeisprecher Alex Dinkla. Genauere Angaben zur Zahl der Opfer lagen zunĂ€chst nicht vor.Â
Der Tornado in Greenfield richtete auch «eine Menge Schaden» an, sagte Dinkla demnach weiter. Mindestens zwölf Menschen seien verletzt in KrankenhÀuser gebracht worden, zitierte der Sender CBS News den Sprecher.
«Es ist praktisch nichts mehr ĂŒbrig», sagte Lokalpolitiker Clel Baudler, der unweit der 2000-Einwohner-Stadt Greenfield lebt, zu CNN. Der Tornado sei «direkt durch Greenfield» gezogen. Zahlreiche GebĂ€ude sind den Berichten zufolge zerstört worden. Ein Krankenhaus sei beschĂ€digt worden, ebenso zahlreiche Autos, BĂ€ume seien umgestĂŒrzt. Aufnahmen aus Greenfield zeigen TrĂŒmmerhaufen.
Laut US-Medien hat es mehrere Tornados im Bundesstaat gegeben. Auch einige Windkraftanlagen, jede rund 75 Meter hoch, seien umgestĂŒrzt - laut ersten EinschĂ€tzungen infolge eines Tornados, berichtete CBS News.Â
Die Gouverneurin von Iowa, Kim Reynolds, hat laut CNN den Notstand fĂŒr mehrere Bezirke in ihrem Bundesstaat ausgerufen, um schneller auf die Folgen des Unwetters reagieren zu können. Am Mittwochmorgen werde sie in Greenfield erwartet.Â
Zeitweise waren in Iowa 30.000 Haushalte ohne Strom, wie die Website Poweroutage.us verzeichnete. Experten fĂŒhren die HĂ€ufung von Naturkatastrophen in den USA - StĂŒrme, Ăberflutungen und WaldbrĂ€nde - auch auf die Folgen des Klimawandels zurĂŒck.
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