Blocks-Star, Ramadan

«4 Blocks»-Star Ramadan stellt neuen Film in Berlin vor

22.10.2024 - 20:58:56

Eigentlich ist Kida Khodr Ramadan momentan im GefÀngnis. Trotz seiner Haft kann der Schauspieler aber arbeiten - und seinen neuen Film «Haltlos» in Berlin promoten.

Trotz seiner Haftstrafe hat «4 Blocks»-Star Kida Khodr Ramadan seinen neuen Film «Haltlos» in Berlin vorgestellt. Der Regisseur kam mit Hauptdarstellerin Lilith Stangenberg («Sterben») zu der Berlin-Premiere des Dramas im Kino an den Hackeschen Höfen in Mitte. 

«Haltlos» erzĂ€hlt die Geschichte einer schwangeren Frau, die sich entscheidet, ihr Kind nach der Geburt zur Adoption freizugeben. Die Entscheidung ziehe einen «Strudel aus widerstreitenden GefĂŒhlen» mit sich, hieß es in der AnkĂŒndigung. Der Film startet am Donnerstag in den Kinos. 

Ramadan hat in den vergangenen Tagen bereits in Nordrhein-Westfalen und Hamburg fĂŒr seinen Film geworben. Möglich macht das ein Langzeitausgang, der ihm laut Berliner Senatsjustizverwaltung gewĂ€hrt wurde. Der 48-JĂ€hrige befindet sich seit Anfang August in Berlin im GefĂ€ngnis. 

Zehn Monate Haft wegen vielfachen Fahrens ohne Fahrerlaubnis

Er verbĂŒĂŸt im sogenannten offenen Vollzug eine Haftstrafe. Das ermöglicht Insassen, von dort aus auch zur Arbeit gehen und zum Abend in die Haftanstalt zurĂŒckzukehren. Verstoßen sie gegen Vereinbarungen, riskieren sie, dass solche Lockerungen gestrichen werden. 

Ramadan verbĂŒĂŸt derzeit eine Haftstrafe von zehn Monaten, zu der er 2022 wegen vielfachen Fahrens ohne Fahrerlaubnis verurteilt worden war. Im Februar 2024 wurde der Schauspieler und Regisseur erneut zu zehn Monaten Haft verurteilt, nachdem er - trotz der frĂŒheren Verurteilung - erneut ohne Fahrerlaubnis am Steuer erwischt worden war. 

Der «Berliner Morgenpost» sagte Ramadan: «Ich bin sehr dankbar fĂŒr diese Hafterleichterungen.» Er hoffe, dass man ihm verzeihe. «Ich will auch ein Vorbild sein, fĂŒr die Kids und Fans da draußen, damit die nicht dieselben Fehler machen. Das Schlimmste war, meinen Kindern zu erklĂ€ren, dass ich fĂŒr ein paar Monate nicht bei ihnen sein kann. Aber ich werde gestĂ€rkt rauskommen.»

@ dpa.de