Tote und Vermisste nach heftigen RegenfĂ€llen in SĂŒdchina
22.04.2024 - 11:33:24 | dpa.de
In der sĂŒdchinesischen Provinz Guangdong sind mindestens vier Menschen nach starken RegenfĂ€llen ums Leben gekommen. Zehn Leute galten als vermisst, wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua unter Berufung auf örtliche Behörden berichtete. NĂ€here Angaben zu den Toten machte der Bericht nicht. Die Opfer seien in der Stadt Zhaoqing, westlich der Metropole Guangzhou, durch den Regen eingeschlossen gewesen und tot aufgefunden worden.Â
In Guangdong hatte es in den vergangenen Tagen viel geregnet. Die Provinz ist zwar starke RegenfĂ€lle gewohnt, doch fielen diese derzeit ungewöhnlich heftig aus. Viele Ströme im Perlflussdelta schwollen bedrohlich an. Auch in StĂ€dten und Dörfern nördlich und sĂŒdlich von Guangzhou wurden Ăberschwemmungen gemeldet. UngefĂ€hr 110 000 Bewohner seien an anderen Orten in Sicherheit gebracht worden, teilten die Behörden mit. Mehr als 40 FlĂŒsse und ĂŒber 60 Messstationen in der Provinz verzeichneten demnach bislang Regenmengen, die ĂŒber den Alarmwerten lagen.
Auf Fernsehbildern waren RettungskrĂ€fte zu sehen, die bis zur Brust durch die Fluten wateten und Ă€ltere Menschen aus ihren Wohnungen brachten. Mit Schlauchbooten fuhren die Helfer andernorts durch sonst mit Autos gefĂŒllte StraĂen. In manchen lĂ€ndlichen Gegenden waren StraĂen von Erdmassen ĂŒberflutet. Mehr als 35 HĂ€user seien bereits eingestĂŒrzt, berichtete Xinhua. Der Wetterbehörde zufolge mĂŒssen Guangdong, die Nachbarprovinz Guangxi sowie die sĂŒdostchinesische Provinz Fujian in den kommenden Tagen weiter mit Regen und StĂŒrmen rechnen. Die Behörden warnten vor Ăberschwemmungen und Erdrutschen. Es galt die dritthöchste Regenwarnstufe «Gelb».
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