Tote, UnglĂŒck

Viele Tote bei UnglĂŒck in Disco in Dominikanischer Republik

08.04.2025 - 20:37:32

Ein ausgelassener Tanzabend gerĂ€t zur Katastrophe: Mitten in einem Merengue-Konzert stĂŒrzt das Dach eines Clubs auf die Feiernden. Die EinsatzkrĂ€fte suchen unter den TrĂŒmmern nach Verletzten.

  • WĂ€hrend eines Merengue-Konzerts stĂŒrzte das Dach der Diskothek auf die Feiernden.  - Foto: Uncredited/Noticias SIN via AP/AP/dpa

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  • Die UnglĂŒcksursache ist noch unbekannt. - Foto: Eddy Vittini/AP/dpa

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  • Der Nachtclub Jet Set ist fĂŒr seine Konzerte am Montagabend bekannt. - Foto: Ricardo Hernandez/AP/dpa

    Ricardo Hernandez/AP/dpa

WĂ€hrend eines Merengue-Konzerts stĂŒrzte das Dach der Diskothek auf die Feiernden.  - Foto: Uncredited/Noticias SIN via AP/AP/dpaDie UnglĂŒcksursache ist noch unbekannt. - Foto: Eddy Vittini/AP/dpaDer Nachtclub Jet Set ist fĂŒr seine Konzerte am Montagabend bekannt. - Foto: Ricardo Hernandez/AP/dpa

Beim Einsturz des Dachs einer Diskothek sind in der Dominikanischen Republik mindestens 44 Menschen ums Leben gekommen. 146 weitere wurden bei dem UnglĂŒck in dem Club Jet Set in der Hauptstadt Santo Domingo verletzt, wie der Leiter des Katastrophenschutzes, Juan Manuel MĂ©ndez, lokalen Medien sagte. 

Teile des Dachs waren wĂ€hrend eines Konzertes des Merengue-SĂ€ngers Rubby PĂ©rez auf die Feiernden gestĂŒrzt. Der in Lateinamerika populĂ€re Musiker soll Medienberichten zufolge auch unter den Verletzten sein. Die UnglĂŒcksursache war zunĂ€chst unklar. 

Die Gouverneurin der Provinz Montecristi, Nelsy Cruz, kam bei dem UnglĂŒck ums Leben. Sie habe sich mit Liebe und Entschlossenheit fĂŒr ihre MitbĂŒrger eingesetzt, schrieb ihr Bruder, der Profi-Baseballspieler Nelson Cruz, in einer Traueranzeige auf Instagram.

«Solange es noch Hoffnung gibt, arbeiten wir weiter»

Über 300 EinsatzkrĂ€fte suchten unter den TrĂŒmmern nach VerschĂŒtteten. Dabei kamen unter anderem WĂ€rmebildkameras zum Einsatz. «Solange es noch Hoffnung gibt, arbeiten wir weiter. Es gibt Anzeichen, die uns glauben lassen, dass es noch Überlebende geben könnte», sagte MĂ©ndez. Zahlreiche Menschen spendeten Blut fĂŒr die Verletzten. 

StaatsprĂ€sident Luis Abinader besuchte die UnglĂŒcksstelle. «Wir bedauern die Tragödie in der Diskothek Jet Set zutiefst», schrieb er auf der Nachrichtenplattform X. «Alle RettungskrĂ€fte leisten die notwendige UnterstĂŒtzung und arbeiten unermĂŒdlich an der Bergung. Unsere Gebete gelten den Familien der Betroffenen.»

@ dpa.de