Hubschrauber-Absturz, Sachsen

Hubschrauber-Absturz in Sachsen: Was wir wissen – was nicht

29.07.2025 - 14:53:45

Ein Helikopter ist im Osten Deutschlands in einen Fluss gestĂŒrzt. Was bisher bekannt ist.

In Sachsen ist ein Hubschrauber auf einem Übungsflug der deutschen Bundeswehr in einen Fluss gestĂŒrzt. Was bisher bekannt ist, was nicht:

Was wir wissen:

  • Opfer: Mindestens zwei Menschen sind gestorben, wie Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) sagte. Eine Person werde noch vermisst.
  • Absturzort: Der Hubschrauber ist in der NĂ€he der Stadt Grimma in Sachsen in den Fluss Mulde gestĂŒrzt. Das Verteidigungsministerium bestĂ€tigte auf Anfrage, dass es sich um einen Hubschrauber im Flugbetrieb der Bundeswehr gehandelt habe.
  • Sperrung: Die Bundeswehr hat einen militĂ€rischen Sperrbereich an der Absturzstelle eingerichtet.
  • Fund der TrĂŒmmer: Gegen 11.30 Uhr entdeckten Paddler die TrĂŒmmerteile im Fluss und informierten die Polizei.
  • Vermisstenmeldung: Der Hubschrauber wurde laut Flugsicherung zwischen 10.00 Uhr und 10.30 Uhr als vermisst gemeldet.
  • Kerosinaustritt: Am Einsatzort ist Kerosin in grĂ¶ĂŸerer Menge ausgetreten. Das Wrack liegt nach Feuerwehrangaben mittig im Fluss und ist schwer zugĂ€nglich.
  • EinsatzkrĂ€fte: Etwa 50 Feuerwehr- und RettungskrĂ€fte sind im Einsatz. PrioritĂ€t hat das Auffangen des Kerosins, anschließend soll die Bergung beginnen.

Was wir nicht wissen:

  • Opfer: Eine Person wird am Abend laut Verteidigungsminister Pistorius noch vermisst. Über ihren Zustand ist nichts bekannt.
  • Insassen: Wie viele Menschen sich in der Maschine befanden, ist laut Polizeiangaben vom Nachmittag noch Gegenstand der Ermittlungen.
  • Ursache: Die HintergrĂŒnde des Absturzes sind bislang ungeklĂ€rt. Technisches Versagen, Pilotenfehler oder andere EinflĂŒsse werden nicht ausgeschlossen.
  • Umweltauswirkungen: Die Folgen des Kerosinaustritts fĂŒr Umwelt und WasserqualitĂ€t sind bislang nicht abschließend bewertet.
@ dpa.de