Urteil, Katzen

Urteil: Katzen haben Recht auf sexuelle Selbstbestimmung

04.02.2025 - 16:08:49 | dpa.de

Ein Mann lÀsst sich von seiner Katze im Intimbereich abschlecken, filmt sich und lÀdt Videos davon hoch. Das bringt ihn vor Gericht, das Urteil des Richters ist eindeutig.

Urteil: Es ist TierquĂ€lerei, Tiere fĂŒr intime Handlungen zu missbrauchen. - Foto: Boris Roessler/dpa

«Auch Katzen haben WĂŒrde und (ein Recht auf) sexuelle Selbstbestimmung» - mit dieser Feststellung hat ein Richter in der Schweiz einen Mann wegen TierquĂ€lerei und Pornografie verurteilt. Der Franzose hatte seinen Intimbereich mit Milch benetzt und seine Hauskatze so dort zum Schlecken gebracht. Er filmte dies und lud das Video auf einer einschlĂ€gigen Plattform hoch. 

Der Richter in Uster östlich von ZĂŒrich verurteilte ihn zu sechs Monaten Freiheitsstrafe auf BewĂ€hrung, wie die Schweizer Nachrichtenagentur Keystone-SDA aus dem Gerichtssaal berichtete. Der Mann zeigte Reue. Er sei wĂ€hrend der Corona-Pandemie aus Langeweile auf dubiosen Webseiten gelandet und sei dann immer mehr hineingezogen worden. Andere hĂ€tten ihn animiert, auch Aufnahmen hochzuladen. Über die hochgeladenen Videos war die Polizei dem Mann auf die Spur gekommen.

 Sexuelle Handlungen mit Tieren gelten in der Schweiz als Missachtung der TierwĂŒrde und TierquĂ€lerei, unabhĂ€ngig davon, ob das Tier Schaden nimmt. 

Die Staatsanwaltschaft hatte eine hÀrtere Strafe verlangt, aber der Richter schloss sich dem Anwalt des Mannes an. Dennoch kann der Verurteilte noch in Berufung gehen.

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